Navigation und Service

„in situ – Wo ist der Wirkstoff? Was ist das Biozidprodukt?“

Online-Veranstaltung

Termin: 22. Januar 2026 , 09:30 Uhr  bis 07:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Online-Veranstaltung
Webinar

Inhalt:

Unsere Veranstaltungsreihe „Zulassung von Biozidprodukten – Anforderungen, Erfahrungen und Erkenntnisse“ fand ihren Abschluss im März 2025 und bei der letzten Veranstaltung versprachen wir weiterhin Einzelveranstaltungen zu aktuellen Themen anzubieten.

Nun war es soweit. Am 22. Januar 2026 veranstaltete der REACH-CLP-Biozid Helpdesk ein weiteres Online-Seminar, dieses Mal mit dem Thema

in situ – Wo ist der Wirkstoff? Was ist das Biozidprodukt?“

Dabei wollten wir Ihnen die mit dem Thema in situ verbundenen Herausforderungen bei der Erstellung des Zulassungsantrags vorstellen.

Biozidprodukte, die ihre Wirkstoffe erst am Einsatzort (in situ) erzeugen, stellen eine spezielle Herausforderung für Gesetzgeber, Hersteller und Anwender dar. Obwohl sie eine effektive Lösung z.B. zur Desinfektion bieten, wirft ihre Handhabung und Regulierung komplexe Fragen auf.

Beginnend mit einer Spurensuche nach der Verankerung der in situ Systeme im Rechtstext und werden im ersten Vortrag die Besonderheiten bei in situ Produkten mit Fokus auf dem Vergleich zu „klassischen“ Biozidprodukten besprochen.

Der zweite Vortrag wurde auf das Dokument der Mitgliedsstaaten (CA-July19-Doc.4.1) eingegangen, welches das Management der in situ Produktzulassungen beschreibt. Dabei wurden Beispiele zeigen, wie die Umsetzung in der Praxis erfolgt (oder geplant ist).

Die dritte Präsentation befasste sich mit der Festlegung der Identität bei Produkten, die einen in situ generierten Wirkstoff enthalten. Dabei wurde auf die Besonderheiten der drei sogenannten „Case Types“ 1, 2 und 4 eingegangen. Darüber hinaus wurde auch das Thema der Ähnlichkeitsprüfung („Similarity Check“), bei dem die Übereinstimmung mit der Wirkstoffidentität („Global Composition“) geprüft wird, behandelt.

Im vierten Vortrag wurden die Besonderheiten bei der Bewertung der physikalisch-chemischen und technischen Eigenschaften von Produkten mit einem in situ generierten Wirkstoff adressiert. Dabei ging es vor allem um die Frage „Was muss eigentlich getestet werden?“

Hierbei wurden, wie auch in unseren vorherigen Veranstaltungen, bisher gemachten Erfahrungen einfließen gelassen. Natürlich wurde auch wieder viel Zeit für Fragen zur Verfügung gestellt.

Die Tagesordnung finden Sie Tagesordnung (PDF, 145 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm).

Organisatorisches

Die Veranstaltung fand am 22. Januar 2026 online statt.

Vorträge

In situ: Der Rechtstext aber praxisnah (PDF, 1 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Das Abenteuer in situ Produktzulassung (PDF, 903 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Schrödingers Identität – Ein Gedankenexperiment zur in situ Zusammensetzung (PDF, 2 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

PC-Daten von in situ Produkten – Wie testen, was nicht da ist? (PDF, 5 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Die Beschreibungen zu den Abkürzungen, die in den Vorträgen verwendet wurden, finden Sie im Glossar zur Veranstaltung (PDF, 152 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Hinweis:

Anmeldefrist: 15.01.2026

Kontakt (fachlich):

Katrin Diekmann

Kontakt

Telefon: 0231 9071-2218 Fax: 0231 9071-2679

Adresse

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Fachbereich 5 "Bundesstelle für Chemikalien" Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund

Kontakt (organisatorisch):

Andrea Klüber

Kontakt

Telefon: 0231 9071-2882

Adresse

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Fachbereich 5 "Bundesstelle für Chemikalien" Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund