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Bei der Abgasentschwefelung werden REA-Gips bzw. Ammoniumsulfat gewonnen. Welchen rechtlichen Status haben die beiden Stoffe unter REACH?

Helpdesk-Nummer: 0006

Für Kraftwerksnebenprodukte aus der Abgasentschwefelung ist sowohl eine Einordnung als Nebenprodukt als auch als Abfall möglich.

Wird der Gips oder das Ammoniumsulfat als Nebenprodukt betrachtet, gilt der Kraftwerksbetreiber als Hersteller und er muss den Stoff gemäß Artikel 6 registrieren (siehe hierzu REACH-Info 9: REACH und Recycling).

Entsteht Gips / Ammoniumsulfat unter der Abfallgesetzgebung und gibt der Kraftwerksbetreiber die Materialien als Abfall ab, so gilt für ihn unter REACH die Ausnahme nach Artikel 2 Absatz 2 für Abfälle.

Findet beim Abnehmer ein Verwertungsprozess statt, z. B. Trocknung, vermahlen usw., handelt es sich nicht mehr um Abfall. Im Sinne von REACH wird dies als Rückgewinnung betrachtet und die Ausnahme von der Registrierung nach Artikel 2 Absatz 7 Buchstabe d) kann in Anspruch genommen werden, wenn die hier genannten Bedingungen erfüllt sind.

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