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Bewertungsverfahren

Die REACH-Verordnung sieht zwei unterschiedliche Bewertungsverfahren vor. Die Stoffbewertung, um zu bewerten ob von einem Stoff ein Risiko ausgeht und die Dossierbewertung, um den Inhalt eines eingereichten Dossiers zu überprüfen.

Diese Verfahren werden unter dem Titel VI der REACH-Verordnung zusammengefasst. Ein großer Unterschied in den beiden Verfahren ist die Zuständigkeit für diese Verfahren (siehe Abbildung).

Schema unterschiedliche Evaluierungsverfahren Überblick über die unterschiedlichen Bewertungsverfahren unter REACH, © BAuA Helpdesk

Die Dossierbewertung wird von der ECHA (Europäischen Chemikalienagentur) durchgeführt, bei der Stoffbewertung ist ein Mitgliedstaat für die Prüfung eines Stoffes verantwortlich. Bei der Stoffbewertung werden u.a. die Daten aller zu dem zu überprüfenden Stoff eingereichten Registrierungsdossiers in die Bewertung einbezogen, während bei einer Dossierbewertung nur das Dossier an sich bewertet wird.

In beiden Verfahren wird nach Erstellen eines Entscheidungsentwurfs dieser von den betroffenen Firmen als auch allen Mitgliedstaaten kommentiert und ggf. ergänzt. Es erfolgt dann eine ECHA-Entscheidung an die entsprechenden Firmen, in den die fehlenden Informationen nachgefordert werden.

Nach Ablauf der in der Entscheidung festgelegten Frist zur Vorlage der weiteren Informationen prüft die ECHA bzw. der bewertende Mitgliedstaat die eingereichten Informationen und entscheidet, ob diese ausreichend sind, die Forderung in der Entscheidung zu erfüllen.