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Veranstaltung des REACH-CLP-Biozid Helpdesks: "Dossiererstellung im Biozid-IUCLID - Im Fokus: Biozidproduktfamilien und in-situ-Systeme"

Die Informationsveranstalgung fand am 12. Juni 2018 in Dortmund statt.

Biozidprodukte unterliegen einer Zulassungspflicht, bevor sie verkauft oder angewendet werden dürfen. Dafür müssen betroffene Unternehmen einen Zulassungsantrag, sowie weitere Daten und Informationen in verschiedenen Formaten bei der Bundesstelle für Chemikalien (BfC) einreichen.

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk informierte im Rahmen dieser Veranstaltung über die Erstellung des für die Produktzulassung notwendigen IUCLID-Dossiers (International Uniform Chemical Information Database) und die Einreichung über das „Register for Biocidal Products“ (R4BP). Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Zulassungsanträgen für Biozidproduktfamilien sowie für in-situ-Systeme. Bei Biozidproduktfamilien liegen die besonderen Herausforderungen darin, die oftmals komplexe Struktur der Biozidproduktfamilie richtig im IUCLID-Dossier abzubilden und die gesamte Bandbreite der Biozidproduktfamilie mit den nach den Vorgaben der Verordnung (EU) Nr. 518/2012 (Biozid-Verordnung) erforderlichen Daten abzudecken. Bei in-situ-Systemen, d.h. Systemen, bei denen der Wirkstoff bzw. das Produkt bei der Anwendung vor Ort hergestellt wird, müssen sowohl die Ausgangsstoffe als auch die daraus gebildeten Wirkstoffe beurteilt werden. Das muss sowohl bei der Darstellung des in-situ-Systems als auch bei der Beschreibung der Eigenschaften berücksichtigt werden.