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Anthracenöl, Anthracenpaste

Bei den aufgeführten Verwendungsbereichen handelt es sich um grundsätzlich bekannte Hauptverwendungen. Die Angaben müssen nicht umfassend und vollständig sein. Hersteller, Importeure und Lieferanten von Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen sollten daher die Verwendungen und den Einsatz der Kandidatenstoffe prüfen und gegebenenfalls die anfallenden REACH-Anforderungen erfüllen.

Dieser Stoff wurde auf die Liste gemäß Artikel 59 (Kandidatenliste) aufgenommen
Stoffbezeichnung Anthracenöl, Anthracenpaste
CAS-Nr. 90640-81-6
EG-Nr. 292-603-2
Aufnahmedatum 13.01.2010
Aufnahmegrund krebserzeugend (Artikel 57a)
erbgutverändernd (Artikel 57b)
PBT - persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)
vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
Unterstützende Dokumente
(nur in Englisch)
Support Document (PDF-Datei, 161 KB)
Anhang XV Dossier Dossier (PDF-Datei, 111 KB)
Entscheidungsnummer ED/68/2009 (PDF-Datei, 384 KB)
Verwendungsbereiche Anthracenöle werden hauptsächlich bei der Herstellung von anderen Stoffen wie beispielsweise Anthracen und Carbon-Black verwendet. Sie können auch als Reduktionsmittel in Hochöfen, als Komponenten in Bunkeröl, zur Imprägnierung, zur Abdichtung und als Korrosionsschutz verwendet werden.
Entnommen aus Übersetzung aus der ECHA-Mitteilung vom 07.12.2009: Der Ausschuss der Mitgliedstaaten (MSC) identifiziert 15 neue besonders besorgniserregende Stoffe für die Kandidatenliste
Verwendung in Verbrauchererzeugnissen *) Detailinformation (PDF-Datei, 136 KB)
IUCLID 5 Stoffdatensatz **) IUCLID Datensatz-IconDatensatz

*) Die Daten basieren auf Informationen, die von Unternehmen in Meldungs- und Registrierungsdossiers an die ECHA übermittelt worden sind. Es bedeutet nicht, dass der jeweilige Stoff in allen Erzeugnissen dieser Typen enthalten ist, sondern nur, dass er es sein kann. Ähnlich bedeutet Nichterscheinen eines Erzeugnisses auf der Liste nicht, dass es keinen SVHC-Stoff enthält.

**) Es sind teilweise vorausgefüllte Stoffdatensätze im IUCLID-Format angelegt worden. Diese wurden zur Unterstützung von Erzeugnisimporteuren und -produzenten für die Meldungen von Stoffen in Erzeugnissen gemäß Artikel 7(2) erstellt. Ein Unternehmen, das die Meldung durchführt, bleibt jedoch alleinig für die Angemessenheit und Richtigkeit der Angaben in der Meldung verantwortlich.