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Glossar

Diese Zusammenstellung erklärt Ihnen, alphabetisch geordnet, einige wichtige Erläuterungen und Abkürzungen

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Waiving


Begründetes Auslassen von Tests

XML-Dateien


"Extensible Markup Language"

XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien. XML wird u. a. für den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen IT-Systemen eingesetzt, speziell über das Internet.

Eine Auszeichnungssprache (engl. Markup Language, Abk. ML) dient zur Beschreibung der Daten und teilweise des Verfahrens, das zur Bearbeitung dieser Daten nötig ist.

Zubereitung


Nach REACH Artikel 3 "Gemenge, Gemische oder Lösungen, die aus zwei oder mehr Stoffen bestehen".

Das Wort "Zubereitung" bzw. "Zubereitungen" im Sinne von Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) wird im gesamten Text durch das Wort "Gemisch" bzw. "Gemische" ersetzt.

Zulassung


Die REACH-Verordnung sieht ein Zulassungsverfahren vor, das eine angemessene Beherrschung von besonders besorgniserregenden Stoffen gewährleisten soll, die nach und nach durch sicherere Stoffe oder Technologien zu ersetzen sind oder nur eingesetzt werden dürfen, wenn ihr Einsatz für die Gesellschaft insgesamt von Nutzen ist. Diese Stoffe werden priorisiert und im Laufe der Zeit in Anhang XIV aufgenommen. Nach der Aufnahme in den Anhang muss die Industrie bei der Agentur Anträge stellen und sich die weitere Verwendung dieser Stoffe genehmigen lassen.

Siehe auch:
Besonders besorgniserregender Stoff
Anhang XIV
Ablauftermin

Zusatzstoff


Im Kontext von REACH wird unter Zusatzstoff eine Verbindung verstanden, die im Herstellungsverfahren absichtlich zur Wahrung der Stabilität eines Stoffes zugesetzt wird. Im Zusammenhang mit anderen Rechtsakten können Zusatzstoffe anderen Zwecken dienen, z. B. als pH-Regulator oder als Farbstoff.

Bei REACH kann der Begriff "Zusatzstoff" ebenfalls andere Bedeutungen haben, wenn es nicht um die Identifizierung von Stoffen geht, beispielsweise im Zusammenhang mit Lebensmittel- und Futtermittelzusatzstoffen.

Zwischenprodukt


Stoff, der ausschließlich für die chemische Weiterverarbeitung hergestellt und verbraucht oder hierbei eingesetzt wird, um ihn in einen anderen Stoff umzuwandeln (im Folgenden als Synthese bezeichnet).

  1. Nichtisoliertes Zwischenprodukt: Zwischenprodukt, das während der Synthese nicht vorsätzlich aus dem Gerät, in dem die Synthese stattfindet, entfernt wird (außer für Stichprobenzwecke). Derartiges Gerät umfasst Reaktionsbehälter und die dazugehörige Ausrüstung sowie jegliches Gerät, das der Stoff/die Stoffe in einem kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Prozess durchläuft/durchlaufen, sowie Rohrleitungen zum Verbringen von einem Behälter in einen anderen für den nächsten Reaktionsschritt; nicht dazu gehören Tanks oder andere Behälter, in denen der Stoff/die Stoffe nach der Herstellung gelagert werden;
  2. Standortinternes isoliertes Zwischenprodukt: Zwischenprodukt, das die Kriterien eines nicht isolierten Zwischenprodukts nicht erfüllt und bei dem die Herstellung des Zwischenprodukts und die Synthese eines anderen Stoffes/anderer Stoffe aus diesem Zwischenprodukt am selben Standort stattfindet und von einer oder mehreren Rechtspersönlichkeiten durchgeführt wird;
  3. Transportiertes isoliertes Zwischenprodukt: Zwischenprodukt, das die Kriterien eines nichtisolierten Zwischenprodukts nicht erfüllt und das an andere Standorte transportiert bzw. dorthin geliefert wird.

ECHA-term Datenbank (Testversion)