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Rückblick 2017: REACH und CLP

Dezember


REACH: REACH-CLP-Biozid Helpdesk Veranstaltung: "Erfolgreich registrieren 2018: Jetzt oder nie!" am 21. Februar 2018 in Dortmund

Der Workshop "Erfolgreich registrieren 2018: Jetzt oder nie!" richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, die jetzt noch vor der Frage stehen, ob und wie sie noch kurz vor Fristende eine Registrierung einreichen müssen bzw. können. In einem ersten Block stellt der Helpdesk vormittags relevante Themen und Lösungsansätze rund um das Thema Registrierungsfrist 2018 vor, nachmittags haben Teilnehmer die Möglichkeit spezifische Fragestellungen mit Helpdesk-Experten in Einzelgesprächen zu klären. Weitere Informationen sowie die Tagesordnung finden Sie hier.

Der Helpdesk twittert ab jetzt

Ab jetzt informiert Sie der Helpdesk auf Twitter über Aktuelles rund um die REACH-, CLP- und Biozid-Verordnung. Folgen Sie uns unter @BfC-Helpdesk.

November

CLP: Ausweitung der öffentlichen Konsultation zur harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung auf 60 Tage

Die Kommentierungsfrist für die öffentliche Konsultation zu harmonisierten Einstufungs- und Kennzeichnungsvorschlägen wird ab dem 1. Januar 2018 von 45 auf 60 Tage verlängert. Der Grund dafür ist, den betroffenen Parteien mehr Zeit zu geben, um ihre Kommentare vorzubereiten und einzureichen.

REACH: ECHA veranstaltet ein Webinar zur Anwendung des Leitfadens für Nanomaterialien

Dieses Webinar am 30.11.2017 erläutert den Registranten wie die untersütztenden Dokumente verwendet werden um Nanoformen in ihren Registrierungsdossiers abzudecken. Hauptfokus liegt hierbei auf Registrierung von Nanoformen und Read-Across Ansätzen, jedoch werden auch Hilfestellungen zu den toxikologische Bereiche gegeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

REACH: Chemical Watch und ECHA veranstalten ein Webinar zur IUCLID Cloud

Dieses Webinar am 29.11.2017 soll Dienstleister von KMUs helfen vollständig zu verstehen welche Vorteile die Verwendung der IUCLID Cloud bringt. Weitere Informationen zu diesem Webinar finden Sie hier.

REACH: REACH 2018 Stakeholders' Day - der Helpdesk ist mit Experten vor Ort

Der Stakeholders' Day bietet Neuigkeiten, Ratschlägen und Diskussionen Rund um die letzte Registrierungsfrist (31.05.2018) für Chemikalien. In den ersten beiden Tagen werden zu den IT tools Chesar, IUCLID und REACH-IT Übungen angeboten. Die eigentliche Konferenz findet am 31.01.2018 statt. Hier haben Sie die Möglichkeit mit der ECHA, dem neuen Exekutiven Direktor der ECHA persönlich zu sprechen. Der Helpdesk wird dort mit einem Stand vertreten sein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Video tutorials zu Chesar und der IUCLID Cloud

Diese Tutorials erläutert den Anwendern wie der Stoffsicherheitsbericht und die Berichtserstellungsanwendung (Chesar) mit der IUCLID Cloud synchronisiert wird.

Die Videos der ECHA finden Sie auf Youtube:
- Wie synchronisieren Sie Chesar mit der IUCLID Cloud?
- Wie verbinden Sie Chesar mit der IUCLID Cloud?
- Sehen Sie alle IUCLID Cloud tutorials

Oktober

REACH-CLP-Biozid Helpdesk Veranstaltung: „REACH-Schnittstellen – Fokus: Kosmetika, Lebensmittel, Arzneimittel und Medizinprodukte“ am 04.12.2017 in Dortmund

Die Informationsveranstaltung „REACH-Schnittstellen – Fokus: Kosmetika, Lebensmittel, Arzneimittel und Medizinprodukte“ wird die verschiedenen Schnittstellen dieser Bereiche beleuchten sowie Ansätze für den Umgang damit in der Praxis aufzeigen. Sie findet am 04.12.2017 in Dortmund statt.

September

Kurzinformation zur IHK-Veranstaltungsreihe „REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ nun auch auf Englisch verfügbar

REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ lautete der Titel der gemeinsamen Veranstaltungsreihe, die der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit verschiedenen Industrie- und Handelskammern (IHK) im vergangenen Jahr durchführte. Die Reihe richtete sich besonders an kleine und mittlere Unternehmen, um sie über die aktuelle dritte Registrierungsphase für Chemikalien unter der REACH-Verordnung zu informieren. Bis zum 31. Mai 2018 müssen vorregistrierte Stoffe, die in Mengen von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert werden.

Gegliedert in unterschiedliche Themenblöcke gibt die Kurzinformation REACH 2018 – Register Successfully Now! (PDF-Datei, 357 KB) kurze und praxisnahe Antworten auf Englisch.

Öffentliche Konsultation zur Identifizierung von neun neuen besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC)

Es wurde eine öffentliche Konsultation zur Identifizierung von besonders besorgniserregenden Stoffen von der ECHA gestartet. Hierbei handelt es sich um die Vorschläge für folgende Stoffe:

  • Bisphenol-A (4,4'-isopropylidendiphenol) (EC 201-245-8)
  • Chrysen (EC 205-923-4)
  • Benz[a]anthracen (EC 200-280-6)
  • Cadmiumnitrat (EC 233-710-6)
  • Cadmiumhydroxid (EC 244-168-5)
  • Cadmiumcarbonat (EC 208-168-9)
  • Tricobalttetraoxid mit ≥ 0,1% w/w Nickeloxid als Bestandteil (EC 215-157-2)
  • Dechloran Plus (inklusive aller Isomere) (CAS 13560-89-9; CAS 135821-74-8; CAS 135821-03-3)
  • Reaktionsprodukt aus 1,3,4-Thiadiazolidin-2,5-dithion, Formaldehyd und 4-Heptylphenol, verzweigt un dlinear (RP-HP) [mit ≥ 0,1% w/w 4-Heptylphenol, verzweigt und linear] (EC -)

Die Möglichkeit zur Kommentierung endet am 20.10.2017. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der ECHA.

Öffentliche Konsultation zur Beschränkung von Blei in Geschossen

Am 21. Juni hat die ECHA eine öffentliche Konsultation zur Beschränkung von Blei und seinen Verbindungen in Schrot-Geschossen gestartet. Bis zum 21.12.2017 können noch Kommentare eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

August

IUCLID Cloud gestartet - Einfacher für kleinere Unternehmen

Die Cloud-Version des Chemiedaten-Management-Tools IUCLID steht nun für KMU zur Verfügung. Berater, die KMU bei ihren Anmeldungen helfen, können sich auch anmelden. In der Cloud kann ein REACH-Registrierungsdossier direkt online erstellt werden, so dass keine lokale Installation von IUCLID erforderlich ist. Nutzen Sie die Vorteile der Cloud: Daten sicher gespeichert bei der ECHA, automatische Updates von IUCLID, vollständig verwaltete Backups und ständige Verfügbarkeit des Dienstes.

Zu den Cloud-Diensten der ECHA

Webinar "Die IUCLID Cloud kennenlernen"

Am 22. September organisierte ECHA ein Webinar zur neuen Cloud-Version der IUCLID-Software. Das Webinar ist für die Industrie gedacht, um eine Einführung zu folgenden Punkten zu erhalten:

  • ECHA Cloud Services und die IUCLID Cloud für KMU
  • Wie kann ich die Cloud abonnieren und ein Konto verwalten?
  • Wie benutzt man die Cloud und erstellt ein Dossier

Die Bundesstelle für Chemikalien startet eine öffentliche Konsultation zu D4 und D5

Die Bundesstelle für Chemikalien (BfC) startet heute eine öffentliche Konsultation zu D4 und D5. Angesichts der PBT/vPvB-Eigenschaften, der hohen Tonnage und relevanter Emissionen in die Umwelt werden weitere Risikomanagementmaßnahmen in Betracht gezogen. Diese Konsultation soll helfen, weitere Informationen zu generieren, die bei der Identifizierung der am besten geeigneten Risikomanagementmaßnahme unterstützen.

Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten stoffspezifische Informationen bereitstellen. Die von der Industrie eingereichten Informationen werden dann im Rahmen der Analyse der Risikomanagementoptionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird geklärt, ob tatsächlich ein Regulierungsbedarf besteht und was die am besten geeignete Maßnahme zur Minimierung der mit dem Stoff verbundenen Risiken ist.

Die deutsche RMOA-Liste kann Deutsche RMOA-Liste eingesehen werden.

Webinare zur Meldung von gefährlichen Gemischen an Giftinformationszentren

Am 3. und 10. Oktober organisiert ECHA zwei Webinare zu den neuen Regelungen zur Meldung von gefährlichen Gemischen an Giftinformationszentren. Beide Webinare verfügen über den gleichen Inhalt und es können Fragen an das ECHA Expertengremium gestellt werden. Die Webinare geben einen Überblick über die Harmonisierung der für gefährliche Gemische einzureichenden Informationen für Giftinformationszentren in der Europäischen Union ab 2020. Sie stehen allen interessierten Parteien offen, sind aber für Industrie und Behörden besonders relevant. Die Teilnehmer erhalten Empfehlungen zur Vorbereitung auf neue Benachrichtigungen.

Zur Anmeldung für das Webinar am 03. Oktober
Zur Anmeldung für das Webinar am 10. Oktober

Juli

Aktualisierte REACH Leitlininen zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung veröffentlicht

Die ECHA hat in Kapitel R.7a der Leitlinien zur Informationsanforderungen und zur Stoffsicherheitsbeurteilung eine Aktualisierung des Abschnitts R.7.5 über die Toxizität bei wiederholter Verabreichung veröffentlicht.

Das Update geht vorallem auf den am besten geeigneten Verabreichungsweg für eine Toxizitätsstudie mit wiederholter Verabreichung ein. Es berücksichtigt auch die jüngsten Entwicklungen auf diesem Gebiet, wie z.B. überarbeitete OECD-Prüfungsrichtlinien und aktualisierte Empfehlungen zur Verwendung von Nicht-Prüfverfahren. Darüber hinaus spiegelt sie den derzeitigen Ansatz der ECHA zur Dossierbewertung wider, indem sie beispielsweise angibt, welche zusätzlichen spezifischen Untersuchungen erforderlich sind. Die empfohlene Test- und Bewertungsstrategie für Toxizität bei wiederholter Verabreichung wurde entsprechend verfeinert.

Darüber hinaus wurde Abschnitt R.7.3 aktualisiert, um die jüngste Änderung des REACH-Anhangs VII für die Hautsensibilisierung in Bezug auf die Angemessenheit von in vivo-Hautsensibilisierungsstudien zu berücksichtigen, die vor dem Inkrafttreten dieses überarbeiteten Anhangs durchgeführt oder eingeleitet wurden.

Leitlinien zu Informationsanforderungen und Stoffsicherheitsbeurteilung R.7a EN

CLP Webseiten überarbeitet

Die Webseiten der ECHA, die sich auf die CLP-Verordnung beziehen, und insbesondere die zum Verfahren der harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung (CLH), wurden umgestaltet, um eine detailliertere Beschreibung des Prozesses und der aktualisierten Informationen zu umfassen.

Die aktualisierten Abschnitte sind:

  • Verständnis der CLP-Verordnung,
  • Einstufung von Stoffen und Gemischen,
  • Kennzeichnung und Verpackung,
  • Harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung (CLH),

    • Öffentlicher Konsultationen
    • Dossiereinreichung

Eine neue Seite "Die Rolle der Prüfung in der CLP-Verordnung" wurde ebenfalls erstellt.

CLP Web-Bereich auf der Seite der ECHA

Beschränkungsvorschlag zu Gummigranulaten geplant

Die Niederlande planen im April 2018 einen Beschränkungsvorschlag zu den Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) in Gummigranulaten einzureichen.

Damit adressieren die Niederlanden in Zusammenarbeit mit der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) potentielle Risiken hinsichtlich PAKs und Kunstrasen.

Die Kunstrasenmatten und auch elastischen Platten fallen durch ihre Einstufung als Erzeugnisse unter die strengere REACH-Regelung des Beschränkungseintrages Nr. 50. Die eingestreuten Gummigranulate aus Reifenrecyclaten hingegen werden nicht als Erzeugnisse sondern als Gemische gewertet. Dadurch sind die geltenden Grenzwerte für PAKs in Gemischen durch Beschränkungseintrag Nummer 28-30 gegeben. Diese Grenzwerte sind allerdings 100-1000fach höher als die für Erzeugnisse, die der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die ECHA hatte schon im Februar 2017 in ihrem Bericht empfohlen die Grenzwerte für das Granulat anzupassen. Dies soll sicherstellen, dass kein Gummigranulat mit solch hohen Konzentrationen an PAKs, wie es für Gemische momentan rechtlich erlaubt ist, auf dem Markt für die breite Öffentlichkeit bereitgestellt werden darf. Die Niederlande wird in ihrem Beschränkungsvorschlag einen Vorschlag zu niedrigeren Grenzwerten erarbeiten.

Leitfaden der ECHA "Leitfaden zu den Anforderungen von Stoffen in Erzeugnissen" aktualisiert

Die ECHA hat in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten den Leitfaden zu den Anforderungen von Stoffen in Erzeugnissen vollständig überarbeitet. Der Hintergrund für die Aktualisierung ist die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu der Rechtssache C-106/14 vom September 2015. Dadurch wurde die Auslegung "Einmal ein Erzeugnis - immer ein Erzeugnis" bestätigt. Der aktualisierte Leitfaden ist nun auf der Seite der ECHA verfügbar und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Seite unter der Rubrik Erzeugnisse.

Juni

Erweiterung der Liste zulassungspflichtiger Stoffe (Anhang XIV)

Am 13. Juni 2017 wurde die Verordnung (EU) 2017/999 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Diese erweitert den Anhang XIV der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 auf 43 Einträge. Es wurden 12 Stoffe (Einträge 32 - 43) aufgenommen. Zusätzlich wurden an 23 alten Einträgen (Einträge 4, 5, 6, 7, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 25, 27, 28, 29, 30 und 31) Fußnoten hinzugefügt, die unter bestimmten Bedingungen eine Verlängerung der Übergangzeiten zur Antragstellung und des Ablaufdatums für die Verwendung der Stoffe in Ersatzteilen beinhaltet. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zum Anhang XIV.

Voranfrage Prozess ist effizienter geworden

Seit dem 1. Juni 2017 können potentielle Registranten eines Stoffes mit Registranten einer Einreichung nur über eine Voranfrage in Kontakt treten. Dies ist notwendig um Daten zu teilen und Teil der gemeinsamen Einreichung werden zu können. Hierfür müssen die Unternehmen ein Voranfrage Dossier an die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) übermitteln. Die ECHA hat den Prozess in verschiedenen Bereichen verbessert und beschleunigt.

Weitere Informationen zum Thema Voranfrage erhalten Sie auf der ECHA: REACH Voranfrage Prozess.

Veranstaltung des REACH-CLP-Biozid Helpdesks: "Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!" am 30.06.2017 in Dortmund

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk führt am 30.06.2017 eine Veranstaltung zu dem Thema "Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!" in Dortmund in der Stahlhalle der DASA durch. Beleuchtet wird die REACH-Verordnung sowohl aus Sicht der Behörden als auch des Verbandes der Chemischen Industrie. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Die Pressemitteilung der BAuA finden Sie hier.

Informations- und Dialogveranstaltung "REACH-Daten nutzen und erfolgreich in der Lieferkette kommunizieren" am 07.06.2017 in Bremen

In der Veranstaltung wurden die Zusammenhänge von Registrierungsdaten und der Kommunikation in der Lieferkette thematisiert. Eingegangen wurde auf Besonderheiten von Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen und auf die Auswirkungen von REACH-Regulierungsmaßnahmen auf die Lieferkette. In einem zweiten Teil der Veranstaltung wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, in kleiner Runde spezielle Fragen intensiv zu diskutieren. Dabei wurden auch Fragestellungen aus der Helpdesk-Arbeit mit den entsprechenden Antworten vorgestellt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Mai

ECHA Test-Version der IUCLID Cloud online

Die ECHA hat eine neue IUCLID Anwendung veröffentlicht, die IUCLID Cloud. Diese ermöglicht einem Anwender ein Dossier-Datensatz zu erstellen ohne IUCLID auf einem Computer zu installieren. Gedacht ist diese Version von IUCLID vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs). Die Test-Version soll von vielen genutzt werden und Verbesserungsvorschläge an die ECHA übermittelt werden. Ab Juli 2017 wird IUCLID Cloud mit allen Funktionen auf der Seite der ECHA verfügbar sein. Die Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Seite der ECHA.

Nur noch 7 Wochen: gefährliche Gemische brauchen neue Etiketten! - Die letzte Frist zur Einführung der CLP-Kennzeichnung läuft ab

Ab 1. Juni 2017 dürfen gefährliche Stoffe und Gemische in Europa nur noch verkauft werden, wenn sie der Verordnung (EG) 1272/2008 entsprechen. An diesem Stichtag endet die letzte Übergangsregelung zur stufenweisen Einführung dieser neuen europäischen Verordnung, die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen regelt. Damit sind in der EU die Empfehlungen der Vereinten Nationen zum sogenannten Globally Harmonised System (GHS) umgesetzt und ein wichtiger Schritt zur weltweiten Harmonisierung von Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (classification, labelling, packaging) getan. Die Umstellung in Europa erfolgte schrittweise zuerst für Stoffe und anschließend für Gemische. So hatten die verantwortlichen Hersteller, Importeure und Formulierer genügend Zeit, die neuen Regelungen kennenzulernen und die erforderlichen Änderungen einzuleiten.

In den vergangenen zwei Jahren konnten Gemische noch mit der alten Gefahrenkennzeichnung nach der Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG weiterverkauft werden wenn sie vor dem 1. Juni 2015 bereits in Verkehr gebracht waren und sich z.B. in den Verkaufsregalen von Händlern befanden. Zum 1. Juni endet jetzt die letzte Abverkaufsfrist. Dieses Stichdatum ist daher für den Handel von erheblicher Bedeutung. Es dürfen nur noch Gemische verkauft werden, die nach der CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet sind. Die neue Kennzeichnung erkennt man auf den ersten Blick an Farbe und Form der Piktogramme. Die CLP-Piktogramme sind rautenförmig mit einem schwarzen Symbol und rotem Rahmen und ersetzen die schwarzen Symbole auf orangenem Quadrat, die nicht mehr zulässig sind.

Für die überwiegende Anzahl der Gemische ist es den Lieferanten offensichtlich gelungen, die neue Kennzeichnung rechtzeitig einzuführen und den Abverkauf der alten Ware zu organisieren. Für einzelne Restbestände, die sich möglicherweise noch kurz vor Ablauf der Frist in den Verkaufsregalen befinden, stellt sich jedoch nun die Frage, wie damit umzugehen ist. Als Vorbereitung auf den Stichtag sollten solche Restwaren aus den Verkaufsregalen entfernt werden, dies betrifft besonders Regale, bei denen eine Selbstbedienung durch die Kunden möglich ist. Außerdem sollte das Verkaufspersonal einschlägig informiert werden, damit auch aus dem Lager keine Gemische mit abgelaufener Kennzeichnung weitergegeben werden. Für Waren, die auch zum Stichtag noch mit den veralteten Etiketten ausgerüstet sind, könnte eine Rückführung an den Lieferanten erwogen werden. Alternativ könnte eine Umetikettierung vorgenommen werden. Hier wären jedoch unbedingt Maßnahmen zur Qualitätssicherung zwischenzuschalten. So könnten zum Beispiel die Vorlieferanten geeignete Etiketten mit der neuen Kennzeichnung zur Verfügung stellen.

Endanwender, die Gemische mit der "alten" Kennzeichnung erworben haben und diese aufbrauchen und nicht weiterverkaufen, sind von dieser Frist nicht betroffen. Für die innerbetriebliche Verwendung ist es nicht erforderlich die Kennzeichnung umzustellen. Allerdings muss gegebenenfalls auf eine geänderte Einstufung korrekt reagiert werden und die Betriebsanweisungen müssen eindeutige Umgangsvorschriften für beide Optionen enthalten, also für altes und neues Einstufungs- und Kennzeichnungssystem.

Auf der Internetseite des Helpdes finden Sie weitere Informationen und häufig gestellte Fragen zur CLP-Verordnung. Die ECHA hat Informationen zum Ablauf der Kennzeichnungsfrist auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

April

Registrierungsleitfaden Teil B "Registrierungsdossier – Arbeiten mit IUCLID" aktualisiert

Mit der vollständig überarbeiteten 2. Auflage des Registrierungsleitfadens Teil B ist der dreiteilige Registrierungsleitfaden komplettiert. Registrierungsleitfaden Teil A legt einen Schwerpunkt auf die Anforderungen und die Vorarbeiten, welcher einer Registrierung vorausgehen. Der überarbeitete und jetzt aktualisierte Teil B beschreibt praktisch, wie ein Registrierungsdossier mit IUCLID erstellt und über REACH-IT eingereicht wird. Der Teil wurde folglich hinsichtlich der aktualisierten IT-Tools zur Registrierung, REACH-IT 3 und IUCLID 6, angepasst. Der Registrierungsleitfaden Teil C "Anforderungen für 10 bis 100 t/a" thematisiert die erweiterten Registrierungsanforderungen für diesen Tonnagebereich.
Die Leitfäden finden Sie unter den Fachbeiträgen.

Veranstaltung "REACH 2018 and beyond" in Sofia

Die Europäische Kommission und ECHA bot eine Informationsveranstaltung über die Registrierungspflichten im Jahr 2018 und wie sich Firmen darauf vorbereiten können am 27.-28. April in Sofia an. An der Veranstaltung konnten bis zu 200 Personen kostenlos teilnehmen. Zielgruppe waren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Europäischen Kommission zusammen mit der ECHA und Organisationen der Industrie und Handelskammern. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite zur Veranstaltung.

Veranstaltung des Umweltbundesamts:
"REACH in der Praxis IV, Fachworkshop 5: Rohwasserschutz - PMT-Stoffe erkennen und ihre Emissionen vermeiden" am 04.05.2017 in Berlin

Was erwartet Sie? 

Stoffe, die aufgrund besonderer Eigenschaften ins Rohwasser gelangen können, gefährden unser Trinkwasser. Auf diesem Workshop wurde Stoffherstellern und nachgeschalteten Anwendern ein Vorschlag für ein Bewertungskonzept und Bewertungskriterien vorgestellt, die Ihnen helfen sollen, für das Rohwasser problematische Stoffe zu erkennen. Die Teilnehmer haben die Anwendung der P-M-T-Kriterien kennengelernt (Persistenz, Mobilität, Toxizität). Es wurde überlegt, wie die Emission solcher Stoffe verringert werden könnte. Die Veranstaltung fand im Bundespresseamt in Berlin am 04. Mai 2017 von 10:00 - 17:00 Uhr statt.

März

REACH 2018 "Spring School" der ECHA vom 15. bis 19. Mai 2017

Die ECHA veranstaltet vom 15. bis 19. Mai 2017 Webinare, die Interessenten auf die Registrierungsfrist 2018 intensiv vorbereiten soll. Hierbei werden die bislang zur Registrierungsfrist gezeigten Webinare wiederholt. Im Anschluss finden Frage-und-Antwort-Runden statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veröffentlichung von umfangreichen Informationen zum sicheren Umgang mit Beryllium am Arbeitsplatz

Der Europäische Beryllium-Verband BeST (Beryllium Science and Technology Association) hat im Rahmen eines Product Stewardship Programms umfangreiches Informationsmaterial zum sicheren Umgang mit Beryllium am Arbeitsplatz veröffentlicht. Die deutschen Behörden hatten 2016 eine RMO-Analyse für Beryllium durchgeführt und in diesem Zusammenhang auch die Einführung eines Product Stewardship Programms angeregt.
In kurzen Broschüren, Leitfäden und Videos wird unter anderem erklärt, wie die Exposition gegenüber Beryllium generell minimiert werden kann und was bei bestimmten Verwendungen im Besonderen zu beachten ist. Die Informationen, die sich sowohl an Arbeitnehmer als auch an Arbeitgeber richten, sind bislang nur hier in englischer Sprache verfügbar. Übersetzungen in weitere Amtssprachen, darunter Deutsch, sind geplant.

Öffentliche Konsultation zum PAK-Leitfaden

Die ECHA hat kürzlich einen Leitfaden bezüglich der PAK-Beschränkung gemäß Eintrag 50 der REACH-Verordnung erstellt und bis zum 19. April 2017 auf ihrer Webseite zur öffentlichen Kommentierung hinterlegt. Weitere Informationen und einen Link zur Kommentierung finden Sie hier.

Der Leitfaden enthält Klarstellungen zum Geltungsbereich und zum Umfang der Beschränkung und veranschaulicht anhand von Beispielen, welche Erzeugnisse unter die Beschränkung fallen bzw. welche nicht. Außerdem benennt das Dokument beispielhaft Erzeugnisse/Bestandteile von Erzeugnissen, die sowohl direkten als auch verlängerten oder kurzfristigen Kontakt mit der Haut/Mundhöhle haben können.

Des Weiteren greift der Leitfaden die Diskussion zwischen Kommission, der ECHA und den Mitgliedsaaten auf, wie der Wortlaut “placed on the market for supply to the general public” im Kontext von Fallschutzmatten, die z.B. auf öffentlichen Spielplätzen verbaut sind, auszulegen ist. Hierbei stellt der Leitfaden klar, dass Erzeugnisse wie etwa Gummimatten für Spielplätze oder Kunstrasensportplätze in den Geltungsbereich der Beschränkung fallen.

Februar

Workshop "IUCLID 6 - Anforderung an Mitregistranten" am 11. April in Dortmund

Am 11. April 2017 findet in Dortmund ein Workshop zum Thema "IUCLID 6 - Anforderung an Mitregistranten" statt. Dieser wird vom REACH-CLP-Biozid Helpdesk in Zusammenarbeit mit ACA-pharma concept GmbH ausgerichtet.

Unternehmen erstellen mithilfe der Software IUCLID (International Uniform ChemicaL Information Database) ein Registrierungsdossier und reichen dies bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ein. Dieser Workshop soll vorrangig Firmen unterstützen, die keine oder nur wenig Erfahrung mit der Software haben, ein eigenes Dossier erfolgreich einzureichen.

Kurzinformation zur IHK-Veranstaltungsreihe „REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ erschienen

REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ lautete der Titel der gemeinsamen Veranstaltungsreihe, die der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit verschiedenen Industrie- und Handelskammern (IHK) im vergangenen Jahr durchführte. Die Reihe richtete sich besonders an kleine und mittlere Unternehmen, um sie über die aktuelle dritte Registrierungsphase für Chemikalien unter der REACH-Verordnung zu informieren. Bis zum 31. Mai 2018 müssen vorregistrierte Stoffe, die in Mengen von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert werden.

Die häufig gestellten Fragen aus dieser Veranstaltungsreihe hat der Helpdesk zusammengestellt. Gegliedert in unterschiedliche Themenblöcke gibt die jetzt veröffentlichte Kurzinformation „IHK-Veranstaltungsreihe REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ kurze und praxisnahe Antworten.

Workshop der ECHA und des UEAPME: 2018 SME (small medium enterprises) workshop - road to successfull registration

Am 09. und 10. März findet in Wien ein Workshop für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) statt. Der Workshop soll KMU u.a. bei ihrer anstehenden Registrierung unterstützen. Auf dem Workshop gibt es die Gelegenheit direkt mit den Vertretern des ECHA Helpdesks und den Vertretern nationaler Helpdesks zu sprechen. Weitere Informationen zu diesem Workshop finden Sie hier.

IUCLID 6 Update verfügbar

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) stellt Ihnen ein Update für IUCLID 6 zur Verfügung. Das Update umfasst neue Inhalte, wie zum Beispiel IUCLID hyperlinks, DNEL Rechner. Außerdem enthält das Update Nachbesserungen für bekannte Probleme.

Das optionale Update ist kompatibel mit der bisherigen IUCLID 6 Version.

Weitere Informationen zum Update finden in Englisch auf der Seite der ECHA.

ECHA Stakeholder day am 04. und 05. April 2017 in Helsinki

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der Vorbereitung der Registranten auf die letzte Registrierungsfrist 01.06.2018. Das 2-tägige Seminar enthält neben einem theoretischen Teil auch praktische Übungen zur Erstellung eines Registrierungsdossiers. Dabei werden die Teilnehmer von ECHA Experten unterstützt. Das vorläufige Programm und auch weitere Informationen finden Sie auf der Seite der ECHA

Veröffentlichung von "Häufig gestellten Fragen zu den ersten drei Phasen der REACH Registrierung 2018" auf der ECHA Seite

Die ECHA hat etwa 100 Fragen und Antworten, die relevant für die ersten Phasen der REACH Registrierung 2018 roadmap in deutsch auf Ihrer Seite veröffentlich. Die Fragen können Sie unter Q&As Registrierung finden.

Januar

Die Bundesstelle für Chemikalien startet eine öffentliche Konsultation zu Bisphenol A im Rahmen einer RMO-Analyse

Die Bundesstelle für Chemikalien startet heute eine öffentliche Konsultation zu Bisphenol A (BPA). Die für REACH zuständigen deutschen Behörden haben im Dezember 2016 die REACH-Stoffbewertung von BPA formal abgeschlossen. Auf Grund der vermuteten endokrin schädlichen Eigenschaften von BPA für die Umwelt sehen die deutschen Behörden weitere Maßnahmen als angemessen an, die den Umwelteintrag des Stoffs reduzieren.

Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten stoffspezifische Informationen bereitstellen. Die von der Industrie eingereichten Informationen werden dann im Rahmen der Analyse der Risikomanagementoptionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird geklärt, ob tatsächlich ein Regulierungsbedarf besteht und was die am besten geeignete Maßnahme zur Minimierung der mit dem Stoff verbundenen Risiken ist.

Vier neue Stoffe auf der Kandidatenliste

Die ECHA hat die Stoffe:

Bisphenol A (EG-Nr. 201-245-8, CAS-Nr. 80-05-7)
Nonadecafluorodecansäure (PFDA) und ihre Natrium- und Ammonium-Salze (EG-Nr. -, CAS-Nr. -)
4-Heptylphenol, verzweigt und linear (4-HPbl) (EG-Nr. -, CAS-Nr. -)
p-(1,1-dimethylpropyl)phenol (EG-Nr. 201-280-9, CAS-Nr. 80-46-6)

auf die Kandidatenliste aufgenommen. Damit enthält die Kandidatenliste nun 173 Stoffe.

Kandidatenliste der Stoffe

Rückblick 2017: Biozid-Verfahren

Dezember

Genehmigungen von Wirkstoffen

Am 15.12.2017 hat die Europäische Kommission weitere Wirkstoff-Genehmigungen veröffentlicht. Dies betrifft den Altwirkstoff Imiprothrin in der Produktart 18, für Produkte mit diesem Wirkstoff müssen daher nun bis zum 01.07.2019 Zulassungsanträge gestellt werden, damit die Verkehrsfähigkeit erhalten bleibt. Außerdem wurde der Neuwirkstoff MBIT in der Produktart 6 genehmigt, für Produkte mit diesem Wirkstoff können somit ab dem 01.07.2018 Zulassungsanträge gestellt werden. Schließlich wurde auch die Genehmigung des Wirkstoffs Kreosot in der Produktart 8 bis zum 31.10.2020 verlängert.

Genehmigung des Wirkstoffs Imiprothrin, PT 18 (PDF-Datei, 374 KB)

Genehmigung des Wirkstoffs MBIT, PT 6 (PDF-Datei, 373 KB)

Verlängerung der Genehmigung des Wirkstoffs Kreosot, PT 8 (PDF-Datei, 367 KB)

November

Genehmigungen von Wirkstoffen

Am 09. November 2017 hat die Europäische Kommission die Genhemigungen von weiteren Wirkstoffen veröffentlicht. So müssen nun für Biozidprodukte mit den Wirkstoffen Propan-1-ol (Produktarten 1, 2 und 4), L(+)-Milchsäure (Produktarten 2, 3 und 4), MIT (Produktart 12 und kalt gepresstem, mit Kohlendioxid extrahierten Margosa-Extrakt (Produktart 19) bis zum 01.04.2019 bzw. 01.05.2019 Zulassungsanträge eingereicht werden, damit darüber hinaus eine kontinuierliche Vermarktung möglich ist. Für Produkte mit dem Neuwirkstoff Fludioxonil (Produktarten 7, 9 und 10) können zum 01.04.2018 Zulassungsanträge gestellt werden.

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Propan-1-ol (Produktarten 1, 2, 4) (PDF-Datei, 373 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von L(+)-Milchsäure (Produktarten 2, 3, 4) (PDF-Datei, 372 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Fludioxonil (Produktarten 7, 9, 10) (PDF-Datei, 377 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von MIT (Produktart 12) (PDF-Datei, 373 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Margosa-Extrakt (Produktart 19) (PDF-Datei, 486 KB)

Juli

HPT und MBO - Öffentliche Konsultation zu den Rückausnahmen nach Art. 5(2) Biozidverordnung

Die Wirkstoffe HPT (Reaction product of para-formaldehyde and 2-hydroxy-propylamine (ratio 1:1)) in den Produktarten 2, 6, 11 und 13 sowie MBO (Reaction product of para-formaldehyde and 2-hydroxy-propylamine (ratio 3:2)) in den Produktarten 2, 6, 11, 12 und 13 sind als Carc. 1 B eingestuft und erfüllen somit die Ausschlusskriterien nach Art. 5(1)a) der Biozidverordnung.

Aus diesem Grund können die Wirkstoffe nur dann genehmigt werden, wenn sie eine der Rückausnahmen des Artikels 5(2) der Biozidverordnung erfüllen.

Die Kommission hat nun eine 60-tägige öffentliche Konsultation gestartet, um die Frage zu klären, ob die beiden Wirkstoffe auf Basis der Rückausnahmen trotzdem genehmigt werden können. An dieser Konsultation kann jeder interessierte Dritte teilnehmen.

Detaillierte Informationen und die Möglichkeit der Beitragseinreichung finden Sie unter folgendem Link.

Empfehlung der BPC Working Groups zu in situ hergestellten Wirkstoffen veröffentlicht

Die ECHA hat ein neues Dokument zu in situ hergestellten Wirkstoffen veröffentlicht: "In situ generated active substances – Risk assessment and implications on data requirements for active substances generated in situ and their precursors". Dort finden sich Empfehlungen, was für die Risikobewertung betrachtet werden soll und welche Daten hierfür benötigt werden.

Erneuerung der Genehmigung von acht Antikoagulanzien

Die Europäische Kommission hat die Erneuerung der Genehmigung von acht Antikoagulanzien veröffentlicht, die als Rodentizide verwendet werden. Die Wirkstoffe Difethialon, Difenacoum, Bromadiolon, Chlorphacinon, Coumatetralyl, Flocoumafen, Warfarin und Brodifacoum sind nun bis zum 30.06.2024 genehmigt.

Erneuerung der Genehmigung von Difethialon (PDF-Datei, 342 KB)

Erneuerung der Genehmigung von Difenacoum (PDF-Datei, 340 KB)

Erneuerung der Genehmigung von Bromadialon (PDF-Datei, 343 KB)

Erneuerung der Genehmigung von Chlorphacinon 2017/1377 (PDF-Datei, 339 KB)

Erneuerung der Genehmigung von Coumatetralyl (PDF-Datei, 317 KB)

Erneuerung der Genehmigung von Flocoumafen (PDF-Datei, 339 KB)

Erneuerung der Genehmigung von Warfarin (PDF-Datei, 339 KB)

Erneuerung der Genehmigung von Brodifacoum (PDF-Datei, 343 KB)

Public consultation der ECHA zu Cholecalciferol (Vitamin D)

Die ECHA hat eine öffentliche Konsultation zu Cholecalciferol (Vitamin D) in der Produktart 14 als potenziellen Substitutionskandidaten unter der Biozidverordnung gestartet. Interessierte können bis zum 15. September 2017 relevante Informationen - inklusive Informationen über Alternativen - an die ECHA senden.

Genehmigung von Wirkstoffen

Die Europäische Kommission hat die Genehmigung weiterer Biozid-Wirkstoffe veröffentlicht. Dies betrifft die Wirkstoffe "aus Natriumhypochlorit hergestelltes Aktivchlor" (Produktarten 1 bis 5), "aus Calciumhypochlorit hergestelltes Aktivchlor" (Produktarten 2 bis 5), "aus Chlor hergestelltes Aktivchlor" (Produktarten 2 und 5), "Peressigsäure, hergestellt aus Tetraacetylethylendiamin und Natriumpercarbonat" (Produktarten 2 bis 4) und MIT (Produktart 11). Wenn Biozidprodukte mit diesen Wirkstoffen weiterhin verkehrsfähig bleiben sollen, müssen nun bis zum 01.01.2019 Zulassungsanträge gestellt werden. Außerdem wurde die Genehmigung des Neuwirkstoffs OIT (Produktart 8) veröffentlicht.

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Natriumhypochlorit (Produktarten 1-5) (PDF-Datei, 326 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Calciumhypochlorit (Produktarten 2-5) (PDF-Datei, 327 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Chlor (Produktarten 2, 5) (PDF-Datei, 321 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Peressigsäure aus TAED und Natriumpercarbonat (Produktarten 2-4) (PDF-Datei, 322 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von MIT (Produktart 11) (PDF-Datei, 321 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von OIT (Produktart 8) (PDF-Datei, 320 KB)

Nicht-Genehmigung von MBIT in der Produktart 13

Die Europäische Kommission hat die Nicht-Genehmigung des Wirkstoffs MBIT für die Produktart 13 veröffentlicht. Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um einen Neuwirkstoff, daher gelten keine Abverkaufsfristen. Biozidprodukte der Produktart 13 mit diesem Wirkstoff dürfen daher nicht vermarktet und verwendet werden.

Entscheidung zur Nicht-Genehmigung von MBIT (Produktart 13) (PDF-Datei, 309 KB)

Mai

Biozide: Genehmigung von Wirkstoffen

Die Europäische Kommission hat die Genehmigung weiterer Biozid-Wirkstoffe veröffentlicht. Dies betrifft die Wirkstoffe Siliciumdioxid/Kieselguhr (Produktart 18), pyrogenes, synthetisch amorphes, oberflächenbehandeltes Siliciumdioxid in Nanoform (Produktart 18) sowie Dichlofluanid (Produktart 21). Wenn Biozidprodukte mit diesen Wirkstoffen weiterhin verkehrsfähig bleiben sollen, müssen nun bis zum 01.11.2018 Zulassungsanträge gestellt werden.

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Siliciumdioxid /Kieselguhr (Produktart 18) (PDF-Datei, 319 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von amorphen, oberflächenbehandeltem Siliciumdioxid (Produktart 18) (PDF-Datei, 323 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Dichlofluanid (Produktart 21) (PDF-Datei, 329 KB)

Biozide: Nicht-Genehmigung von PHMB in der Produktart 5

Die Europäische Kommission hat die Nicht-Genehmigung des Wirkstoffs PHMB (1600; 1.8) für die Produktart 5 veröffentlicht. Biozidprodukte mit diesem Wirkstoff sind in der genannten Produktart daher nur noch bis Mai 2018 vermarktet und verwendet werden.

Entscheidung zur Nicht-Genehmigung von PHMB (Produktart 5) (PDF-Datei, 310 KB)

März

ECHA hat Übersicht zu Glyphosat veröffentlicht

Die ECHA hat auf ihrer Homepage eine Übersicht zum Thema Glyphosat zusammengestellt. Unterstützend wird von der ECHA ein Video zur Verfügung gestellt, in dem der Prozess der EU-weiten harmonisierten Einstufung und die Rolle der ECHA in diesem Prozess erklärt wird. Das Video wird mit Untertiteln in allen offiziellen europäischen Sprachen angeboten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der ECHA hier.

Februar

Biozide - Notifizierung Lebens- und Futtermittel bis 24. Februar 2017

Bis zum 24. Februar 2017 müssen Wirkstoffe, die von der Ausnahme für Lebens- und Futtermittel profitiert haben und für die eine erfolgreiche Erklärung des Interesses an der Notifizierung eingereicht wurde, notifiziert werden. Die ECHA hat hierzu eine Hilfestellung veröffentlicht ECHA

Biozide: Genehmigungen von weiteren Wirkstoffen

Biozide: Wirkstoff-Genehmigung von Peressigsäure

Am 17.12.2016 hat die Europäische Kommission die Genehmigungen von mehreren Wirkstoffen veröffentlicht. Für Biozidprodukte mit dem Wirkstoff Peressigsäure in den Produktarten 11 und 12 sowie für Biozidprodukte mit dem Wirkstoff PBO in der Produktart 18 müssen nun bis zum 01.07.2018 Zulassungsanträge gestellt werden, damit diese weiterhin verkehrsfähig bleiben. Außerdem wurden die Neuwirkstoffe L(+)-Milchsäure in der Produktart 1 und epsilon-Momfluorothrin in der Produktart 18 zum 01.07.2017 genehmigt.

Verordnung zur Genehmigung von PBO (Produktart 18) (PDF-Datei, 322 KB)

Verordnung zur Genehmigung von epsilon-Momfluorothrin (Produktart 18) (PDF-Datei, 408 KB)

Verordnung zur Genehmigung von Peressigsäure (Produktart 11, 12) (PDF-Datei, 405 KB)

Verordnung zur Genehmigung von L(+)-Milchsäure (Produktart 1) (PDF-Datei, 315 KB)