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Aktuelles

Anmeldung zum REACH-Kongress gestartet

am 5. März diesen Jahres hat die EU-Kommission ihren zweiten Überprüfungsbericht zur Umsetzung REACH-Verordnung veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund laden die Bundesstelle für Chemikalien und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Sie ein zum

REACH –Kongress 2018
am 6. und 7. Dezember 2018 in Dortmund
Stahlhalle der DASA Deutsche Arbeitsschutzausstellung

Hochrangige Vertreter von der EU-Kommission, der Europäischen Chemikalienagentur, den zuständigen deutschen Behörden und aus der Industrie wurden eingeladen, ihre Sicht auf den derzeitigen Umsetzungsstand von REACH und die zukünftigen Herausforderungen darzulegen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, auf dieser Veranstaltung Ihre Meinungen und Stellungnahmen in die Diskussion zur REACH-Überprüfung auf nationaler Ebene einzubringen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

REACH: Folien zum Webinar "Changes in dossier evaluation" verfügbar

Am 19. September 2018 veranstaltete die ECHA ein Webinar zur Dossierbewertung. Sie stellte darin ihre neue Praxis vor, ab dem 1. Januar 2019 den Compliance check bei allen relevanten Dossiers zu einem Stoff durchzuführen und Entscheidungen an alle Registranten mit einem unvollständigen Dossier zu adressieren. Bislang erhielten nur die federführenden Registranten die Entscheidung. Ebenso wird die ECHA Entscheidungen zu Testvorschlägen an jene Registranten adressieren, die einen vorgeschlagenen Test zur Erfüllung der Informationsanforderungen verwenden möchten. Die Folien aus dem Webinar finden Sie hier.

Biozide: Entscheidungen zu Wirkstoffen

Die Europäische Kommission hat mehrere Entscheidungen zu Biozid-Wirkstoffen veröffentlicht. So wurde der Stoff Penflufen als Neuwirkstoff in der Produktart 8 (Holzschutzmittel) genehmigt. Für Holzschutzmittel, die Penflufen als alleinigen Wirkstoff enthalten sollen, kann daher ab 01.02.2019 ein Zulassungsantrag gestellt werden.

In der Produktart 18 (Insektizide) wurden die Altwirkstoffe Cypermethrin, Acetamiprid und Cyphenothrin genehmigt. Für Insektizide, die diese Stoffe als alleinige Wirkstoffe enthalten, müssen daher bis 01.06.2020 Zulassungsanträge gestellt werden, damit eine kontinuierliche Verkehrsfähigkeit erhalten bleibt.

Für den Wirkstoff Empenthrin in der Produktart 18 wurde eine Nicht-Genehmigung ausgesprochen. Die Verkehrsfähigkeit von Insektiziden mit dem Wirkstoff Empenthrin endet daher am 19.09.2019.

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Penflufen in der Produktart 8 (PDF-Datei, 374 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Cypermethrin in der Produktart 18 (PDF-Datei, 379 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Acetamiprid in der Produktart 18 (PDF-Datei, 382 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Cyphenothrin in der Produktart 18 (PDF-Datei, 378 KB)

Durchführungsbeschluss zur Nicht-Genehmigung von Empenthrin in der Produktart 8 (PDF-Datei, 366 KB)

Informations- und Dialogveranstaltung am 14.01.2019: Perspektiven der Substitution für Cr(VI) - Funktionieren die Alternativen und sind sie bezahlbar?

Im Hinblick auf die vergangene "Welle" an Zulassungsanträgen unter REACH rückt die Frage nach der Verfügbarkeit und Eignung der Alternativen für Cr(VI) in Hart-/ Funktional- und Dekorativverchromung mehr in den Fokus. Das Ziel der Veranstaltung ist es, alle beteiligten Akteure in der Wertschöpfungskette zusammen zu bringen und einen Fachaustausch über die Anwendbarkeit und Weiterentwicklung von Alternativen zu ermöglichen. Auf Basis der informativen Fachbeiträge und der Posterpräsentationen werden Diskussionen zwischen Entwicklern und Ingenieuren, Wissenschaftlern und Experten sowohl aus der betrieblichen Praxis entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich Verchromen mittels Cr(VI) als auch aus Behörden angeregt. Der Austausch der Experten ist dabei auf die Kernfrage zur technischen und ökonomischen Machbarkeit der Alternativen ausgerichtet.

Des Weiteren werden die Teilnehmer über die in Deutschland zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten von Innovationen informiert.

Die Agenda ist in drei Themenblöcke mit begleitenden Poster Sessions in den Pausen und eine Abschlussdiskussion untergliedert.

Bei dieser Tagung geht es um

  • Alternativen für Cr(VI) / Chromtrioxid in Hart-, Funktional- und Dekorativverchromung
  • Fördermöglichkeiten von Innovationen
  • Substitutionsprüfung und Substitutionsdatenbank "SUBSPORT"
  • Strategie der ECHA zur Förderung von Innovation zur Substitution

Termin: 14.01.2019 9:00-16:00. Hörsaal Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Haus I.

Alle Details zur Veranstaltung finden sie hier.

Öffentliche Konsultation zu möglichen Alternativen im Rahmen des Zulassungsverfahrens

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat zwei Zulassungsanträge für die Verwendung von Chromtrioxid veröffentlicht. Die Anträge umfassen zum einen die Verwendung von Chromtrioxid zur funktionalen Verchromung von Motorventilen und zum anderen die Formulierung einer Chromtrioxidlösung zur Passivierung von Kupferfolie.

Interessierte Kreise können bis zum 03. Oktober 2018 Informationen zu möglichen Alternativen für diese Verwendungen einreichen. Die Anträge werden im Anschluss von den Ausschüssen RAC und SEAC unter Berücksichtigung der in der öffentlichen Konsultation eingegangenen Kommentare bewertet. Die Stellungnahme der Ausschüsse dient der Europäischen Kommission als Grundlage für die Entscheidung über die Erteilung der Zulassung.

Hier geht es zur Kommentierung

Online-Befragung zur REACH-Überprüfung endet am 9. September 2018

Nutzen Sie noch bis zum 09. September 2018 die Möglichkeit uns ihre Meinung zur Umsetzung von REACH und Verbesserungsmöglichkeiten mitzuteilen!

Die Online-Befragung wurde am 9. Juli 2018 vom Bundesumweltministerium und der Bundesstelle für Chemikalien gestartet. Betroffene von und Akteure in REACH können dabei ihre Meinung zur Umsetzung von REACH abgeben und Verbesserungsvorschläge machen. Die Fragebogenaktion dient auch zur Vorbereitung des REACH-Kongresses 2018, der am 6. und 7. Dezember in Dortmund stattfinden wird.

Der Fragebogen kann über diesen Link abgerufen werden.

REACH: 14 neue FAQs zu den Beschränkungseinträgen der ECHA ab jetzt als deutsche Übersetzung verfügbar.

Ab jetzt finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik "Häufig gestellte Fragen/Beschränkungen" 14 neue Übersetzungen von Frage- und Antwortdialogen der ECHA zu den Beschränkungseinträgen 3 (Dekorationsgegenstände mit Phasenwechsel), 28-30 (Abgabe von CMR Kategorie 1 Stoffe an Verbraucher), 8 (Polybromierte Biphenyle), 51 und 52 (Phtalate in Kinderspielzeug) und 68 (PFOA).

REACH-Compliance - Ein Workshop des BfR zur Datenqualität in Registrierungsdossiers

REACH, Europas übergreifende Chemikalienverordnung, hat Auswirkungen auf eine Vielzahl anderer EU-Vorschriften, z.B. Einstufung und Kennzeichnung, Sicherheit von Konsumgütern und Spielzeug, RoHS, Lebensmittelkontaktmaterialien, Bauprodukte, Arbeitssicherheit, Abfall- und Wassergesetzgebung. Das REACH-Compliance-Projekt ist ein gemeinsames Projekt des BfR und des UBA und untersucht die Verfügbarkeit von Human- und Umweltdaten bei REACH-Registrierungen von Chemikalien oberhalb der Produktionsmenge von 100 Tonnen pro Jahr.

Das Hauptziel dieses Workshops besteht darin, den Dialog zwischen den REACH-Interessengruppen zu fördern und Registranten mit Empfehlungen für Verbesserungen zu unterstützen. Wir laden alle an der Datenqualität von REACH-Registrierungen interessierten Akteure zur Teilnahme ein.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungs-Flyer
Bis zum 17. August 2018 können Sie sich hier kostenpflichtig anmelden.

Ausweitung der bestehenden Beschränkung für die Weichmacher DEHP, DBP, BBP und DIBP beschlossen

Die unter REACH bereits bestehende Beschränkung für die Phthalate DEHP, DBP und BBP (Eintrag 51 des Anhangs XVII der REACH-Verordnung) in Spielzeug wird um das Phthalat DIBP ergänzt. Darüber hinaus gilt die Beschränkung nach einer 18-monatigen Übergangsfrist neben Spielzeug auch für andere Erzeugnisse, wenn sie eines oder eine Kombination der vier Phthalate in Konzentrationen von mindestens 0,1 Gewichtsprozent enthalten. Die von der Kommission vorgeschlagene Maßnahme, die auf einem von der ECHA zusammen mit Dänemark erarbeiteten Vorschlag basiert, wurde von den Mitgliedstaaten im REACH-Regelungsausschuss einstimmig unterstützt.

Die genannten Stoffe wirken nachgewiesenermaßen auf das Hormonsystem, können die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit beeinflussen und sich schädlich auf die Entwicklung von Kindern im Mutterleib auswirken. Sie können durch verschiedene Quellen aufgenommen werden, z.B. über den Kontakt mit phthalathaltigen Produkten oder durch das Einatmen von Luft und Staub in Innenräumen.

Online-Befragung von Unternehmen und Verbraucher*innen zum Projekt "AskREACH"

Das Umweltbundesamt ist Koordinator des Projektes LIFE AskREACH, in dem 20 Projektpartner aus 13 EU-Ländern zusammenarbeiten. LIFE AskREACH wird Verbraucher*innen hinsichtlich ihres Auskunftsrechts zu problematischen Chemikalien in Produkten und Unternehmen bei der Erfüllung ihrer Auskunftspflichten unterstützen.

Das UBA möchten gerne Ihre Meinung zum Umgang mit den Auskunftspflichten bezüglich Chemikalien in Alltagsprodukten erfahren.

Alle Daten werden anonymisiert und nur für das AskREACH Projekt verwendet. Die Beantwortung der Fragen wird nicht mehr als 15 Minuten beanspruchen. Der Fragebogen enthält Fragen zu Umweltthemen, regulatorischen und wirtschaftlichen Aspekten.

Hier geht es zur Umfrage für Verbraucher*innen
Hier geht es zur Umfrage für Unternehmen

Online-Befragung zu den ECHA Cloud-Diensten

Bis zum 5. August 2018 besteht für alle Nutzer der ECHA Cloud-Dienste die Möglichkeit im Rahmen einer Online-Umfrage ihre Erfahrungen mit der Cloud-Version von IUCLID6 zu teilen. ECHA führt diese Befragung durch, um über die zukünftige Entwicklung der Cloud-Dienste zu entscheiden. Die Umfrage ist anonym und dauert etwa 15 Minuten.

Hier geht es zur Umfrage.

Online-Befragung und Kongress zu REACH

Das Bundesumweltministerium und die Bundesstelle für Chemikalien haben eine Online-Befragung zum REACH-Prozess gestartet. Betroffene von und Akteure in REACH können dabei ihre Meinung zur Umsetzung dieser Verordnung abgeben und Verbesserungsvorschläge machen. Die Fragebogenaktion dient auch zur Vorbereitung des REACH-Kongresses 2018, der am 6. und 7. Dezember in Dortmund stattfinden wird.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung vom 10.07.2018.
Den Online-Fragebogen können Sie über diesen Link abrufen. Dieser ist bis zum 09.09.2018 freigeschaltet.

Bericht zu nicht-extrahierbaren Rückständen veröffentlicht

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat einen Bericht mit dem Ziel veröffentlicht, die Interpretation von nicht-extrahierbaren Rückständen in der Persistenzbewertung zu verbessern. Der Bericht wird nun als Grundlage für die Bewertung der Persistenz für Stoffe gemäß der REACH- und Biozid-Verordnung dienen. Den Bericht können Sie hier herunterladen.

Gebühren für Zulassungsanträge geändert

Die Europäische Kommission hat die Gebühren für Zulassungsanträge geändert. In diesem Zusammenhang hat die ECHA eine Beispieltabelle veröffentlicht, die exemplarisch die Auswirkungen der neuen Gebührenverordnung darstellt. Die Überarbeitung begünstigt einen gemeinsamen Antrag von Unternehmen während die Gebühr für zusätzliche Verwendungen steigt.

Die Tabelle können Sie hier einsehen.

10 neue SVHC-Stoffe auf der Kandidatenliste

Die ECHA hat am 27. Juni 2018 die Stoffe:

  • Oktamethylcyclotetrasiloxan (D4), EG-Nr. 209-136-7, CAS-Nr. 556-67-2
  • Dekamethylcyclopentasiloxan (D5), EG-Nr. 208-764-9, CAS-Nr. 541-02-6
  • Dodekamethylcyclohexasiloxan (D6), EG-Nr. 208-762-8, CAS-Nr. 540-97-6
  • Blei, EG-Nr. 231-100-4, CAS-Nr. 7439-92-1
  • Dinatriumoktaborat, EG-Nr. 234-541-0, CAS-Nr. 12008-41-2
  • Benzo[ghi]perylen, EG-Nr. 205-883-8, CAS-Nr. 191-24-2
  • Terphenyl, hydrogeniert, EG-Nr. 262-967-7, CAS-Nr. 61788-32-7
  • Ethylendiamin (EDA), EG-Nr. 203-468-6, CAS-Nr. 107-15-3
  • Benzol-1,2,4-tricarboxysäure-1,2-anhydrid (Trimellitsäure Anhydrid, TMA), EG-Nr. 209-008-0, CAS-Nr. 552-30-7
  • Dicyclohexylphthalat (DCHP), EG-Nr. 201-545-9, CAS-Nr. 84-61-7

auf die Kandidatenliste aufgenommen. Damit enthält die Kandidatenliste nun 191 Stoffe.

Kandidatenliste der Stoffe

Öffentliche Konsultation zu vier Phthalaten zur Aktualisierung ihrer Einträge in der Zulassungsliste als endokrine Disruptoren

Die Europäische Kommission bereitet die Änderung von Eintrag 4 des Anhangs XIV der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zu Diethylhexylphthalat (DEHP) vor. Der Eintrag soll um die intrinsische Eigenschaft "Endokrine Wirkung auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit" (Artikel 57 Buchstabe f) ergänzt werden. Dies hat zur Folge, dass eine Vielzahl von Ausnahmen von der Zulassung nicht mehr gültig sind. Ebenfalls wurde die Ausnahme zur Verwendung des Stoffes in Primärverpackungen für Arzneimittel gestrichen.

Die ECHA hat zu diesem Punkt ein Konsultationsverfahren gestartet. Interessierte Kreise können zu diesem Vorschlag bis zum 6. August 2018 Stellung nehmen.
In diesem Zusammenhang wurden auch die Einträge 5 - 7 zu weiteren Phthalaten (BBP, DBP und DIBP) um die intrinsische Eigenschaft "Endokrine Wirkung auf die menschliche Gesundheit" (Artikel 57 Buchstabe f) ergänzt. Auch hier ist eine Stellungnahme bis zum 6. August 2018 möglich.

Link zur Konsultation der ECHA

REACH: Videoaufzeichnung der 2. REACH Review Stakeholder Conference abrufbar

Am 11.06.2018 veranstaltete die Europäische Kommission in Brüssel eine Konferenz über die Ergebnisse und Folgemaßnahmen zur zweiten REACH-Überprüfung. Aufgrund des sehr hohen Interesses war die Veranstaltung schon sehr früh ausgbucht. Sehen Sie hier die Videoaufzeichnung mit deutscher Simultanübersetzung.

REACH: Übergangsfrist 31.05.2018 abgelaufen

Die Übergangsfrist für die Registrierung vorregistrierter Phase-in Stoffe ist mit dem 31.05.2018 abgelaufen. Ab dem 1. Juni 2018 dürfen Stoffe, die nicht registriert wurden, nicht mehr vermarktet werden.

Beabsichtigen Unternehmen, nun Stoffe erstmalig herzustellen oder zu importieren, müssen sie diese vor der Herstellung/ vor dem Import registrieren. Der Registrierungsprozess selbst hat sich nicht geändert. Bei bereits registrierten Stoffen müssen sich die neuen Registranten dem vorhandenen gemeinsamen Dossier anschließen. Ebenso besteht weiterhin die Pflicht zur gemeinsamen Nutzung vorhandener Wirbeltierversuchsdaten. Vorregistrierte Stoffe können bis auf Weiteres noch mit der Vorregistrierungsnummer registriert werden. Liegt keine Vorregistrierung vor, muss vor der Registrierung eine Voranfrage bei der ECHA gestellt werden.

REACH: Geänderte Nutzungsbedingungen für die IUCLID cloud

Die Europäische Chemikalienagentur hat die Nutzungsbedingungen für den IUCLID Cloud Service geändert. Um Irritationen vorzubeugen wurden die Übersetzungen der vorherigen Version entfernt. Die überarbeiteten Nutzungsbedingungen umfassen folgende Punkte:

  • Obwohl sich die Nutzungsbedingungen nur auf die REACH-Verordnung beziehen, können mit dem IUCLID Cloud Service CLP-Dossier erstellt werden. Dies wird nun explizit erwähnt.
  • Paragraf 2(f), der die Verwendung der IUCLID Cloud für KMUs auf eben diese beschränkte, wurde entfernt.
  • Der Abschnitt zum Datenschutz wurde aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) überarbeitet.

Alle Registranten können nun den "IUCLID Cloud Service" verwenden.

REACH: "Call for Evidence" zum ECHA-Vorschlag eine Beschränkung von Octamethylcyclotetrasiloxan (D4), Decamethylcyclopentasiloxan (D5) und Dodecamethylcyclohexasiloxan (D6) anzustreben

Die Europäische Chemikalienagentur hat bereits im Jahr 2017 ein "call for evidence" für die Stoffe D4 und D5 durchgeführt. Im Februar 2018 hat nun die Europäische Kommission die ECHA gebeten, D6 in das Anhang XV Dossier hinzuzufügen. Hintergrund ist, dass D6 ein gleiches unakzeptables Risiko für die Umwelt darstellt wie die Stoffe D4 und D5. Aus diesem Grund hat die ECHA für den überarbeiteten Beschränkungsvorschlag ein "call for evidence" am 02. Mai 2018 gestartet, der sich bis zum 18. Juni 2018 erstreckt.

Bereits eingereichte Informationen zu D4 und D5 zum vorangegangenen "call for evidence" sollen nicht erneut eingereicht werden. Weitere Informationen zum Umfang des Beschränkungsvorschlags finden Sie auf der Seite der ECHA, wo Sie ebenfalls Ihnen vorliegende Informationen einreichen können.

REACH: Der REACH-Ausschuss hat beschlossen die Anhänge der REACH-Verordnung zu ändern, um Nanoformen von Stoffen explizit anzusprechen.

Während des REACH-Ausschusses am 26. April haben die Mitgliedstaaten für den Entwurf einer Verordnung der Kommission zur Änderung mehrerer Anhänge von REACH gestimmt. Die vorgeschlagenen Änderungen werden die REACH-Registrierungsanforderungen in Bezug auf Nanomaterialien klarstellen.

Die Änderungen werden es sowohl Unternehmen als auch Behörden ermöglichen, mehr über die Eigenschaften von Nanomaterialien zu erfahren, wie sie verwendet werden, wie sie sicher gehandhabt werden, welche Risiken sie für die Gesundheit und die Umwelt darstellen und wie diese Risiken kontrolliert werden.

Der Entwurf der Kommissionsverordnung unterliegt nun einer dreimonatigen Prüfung durch das Parlament und den Rat, bevor sie von der Kommission angenommen wird. Die ECHA wird bereits damit beginnen, die Notwendigkeit zu prüfen, bestehende Leitlinien zu aktualisieren oder neue Leitlinien herauszugeben, um die Registranten bei der Erfüllung der neuen Anforderungen zu unterstützen.

Die Änderungen der Anhänge sollen ab dem 1. Januar 2020 gelten, können aber auf freiwilliger Basis auch schon vorher angewendet werden.

Hier geht es zum Entwurf der Verordnung (EN)

REACH: Dürfen vorregistrierte Stoffe, die vor dem 1. Juni 2018 hergestellt oder importiert wurden, danach ohne Registrierung abverkauft oder verwendet werden?

Diese Frage wurde in den letzten Wochen mehrfach dem REACH-CLP-Biozid Helpdesk gestellt und hat Unsicherheiten bei betroffenen Firmen hervorgerufen. Es geht darum, ob vorregistrierte Phase-in-Stoffe, die auf Lager liegen, nach der letzten Übergangsphase weiterhin in Verkehr gebracht und verwendet werden dürfen, auch wenn sie nicht registriert wurden.

Im Folgenden wird daher noch einmal klargestellt, unter welchen Bedingungen ein vorregistrierter Phase-in-Stoff nach dem 31. Mai 2018 ohne Registrierung verwendet oder abverkauft werden darf:

Ein Unternehmen stellt einen vorregistrierten Phase-in-Stoff her bzw. importiert ihn bis zum 31 Mai 2018 in Mengen von 1-100 Tonnen pro Jahr. Die Durchschnittsmenge richtet sich dabei nach dem Dreijahresdurchschnitt von 2015 bis 2017, wenn der Stoff in dieser Zeit ununterbrochen hergestellt oder importiert wurde. Ab 1. Juni 2018 stellt das Unternehmen die Herstellung bzw. den Import vollständig ein.

Unter diesen Voraussetzungen

  • muss der Stoff nicht registriert werden,
  • darf der Stoff ohne Registrierung abverkauft werden,
  • darf der Stoff ohne Registrierung in der Lieferkette verwendet werden.

Das gilt sowohl für den Hersteller/Importeur des Stoffes als auch für seinen Abnehmer.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Kurzinfo REACH 2018 - Jetzt erfolgreich registrieren!

REACH: Neue Praxisanleitung zur Erstellung des Stoffidentitätsprofils

Die ECHA hat eine neue Praxisanleitung veröffentlicht, die auch neuen Registranten praktische Hilfestellung bei der Erarbeitung des Stoffidentitätsprofils gibt. Die Praxisanleitung komplettiert den Anhang III der Leitlinien zur Identifizierung und Bezeichnung von Stoffen gemäß REACH und CLP (PDF-Datei, 1.8 MB) und die FAQs zum Stoffidentitätsprofil. Sie ist in englischer Sprache verfügbar.

ECHA Practical Guide: How to prepare and develop a Substance Identity Profile (SIP)

REACH: DCHP und TMA als besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) identifiziert

Die Europäische Kommission hat die beiden Stoffe Dicyclohexylpthalat (DCHP, EG-Nr. 201-545-9, CAS-Nr. 84-61-7) sowie Benzol-1,2,4-tricarboxysäure-1,2-anhydrid (Trimellitsäure Anhydrid, TMA, EG-Nr. 209-008-0, CAS-Nr. 552-30-7) als SVHC identifiziert.

DCHP wird wegen seiner Einstufung als reproduktionstoxisch, Kategorie 1B und wegen seiner endokrinen Eigenschaften im Juni/Juli 2018 auf die Kandidatenliste der ECHA aufgenommen, ebenso wie TMA wegen seiner atemwegsensibilisierenden Eigenschaften.

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 13. April 2018 zur Identifizierung von TMA als SVHC

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 17. April 2018 zur Identifizierung von DCHP als SVHC

REACH: Empfehlungen der Directors' Contact Group (DCG) für nachgeschaltete Anwender oder Händler, die plötzlich in die Rolle des Importeurs geraten

Die von der ECHA eingerichtete Kontaktgruppe der Direktoren hat in ihren veröffentlichten Hilfestellungen den Punkt 21 erweitert. Darin werden nun ausführliche Anweisungen gegeben, wie ein nachgeschaltete Anwender oder Händler zu verfahren hat, wenn er plötzlich die Rolle des Importeurs einnehmen muss, weil dieser den Stoff nicht registriert.

Eine deutsche Arbeitsübersetzung der Hilfestellungen finden Sie hier (PDF-Datei, 259 KB).

REACH: Beschränkungseintrag für Methanol berichtigt

Die Kommission hat am 19. April 2018 den Beschränkungseintrag für Methanol berichtigt. Demnach darf Methanol nach dem 9. Mai 2019 nicht mehr in Scheibenwaschflüssigkeiten oder Scheibenfrostschutzmitteln in einer Konzentration von 0,6 Gewichtsprozent oder mehr für die allgemeine Öffentlichkeit in Verkehr gebracht werden. Der Eintrag 69 des Anhang XVII in der Liste der beschränkten Stoffe wurde entsprechend berichtigt.

Biozide: Nicht-Genehmigung von Wirkstoffen

Am 23.04.2018 hat die Europäische Kommission die Nicht-Genehmigungen der Wirkstoffe PHMB (1415; 4.7) (in den Produktarten 1, 5 und 6) sowie Chlorophen (in der Produktart 3) veröffentlicht. Biozidprodukte mit diesen Wirkstoffen dürfen in der genannten Produktarten daher nur noch bis April 2019 vermarktet und verwendet werden.

Durchführungsbeschluss zur Nicht-Genehmigung von PHMB (1415; 4.7) in den Produktarten 1, 5 und 6 (PDF-Datei, 365 KB)

Durchführungsbeschluss zur Nicht-Genehmigung von Chlorophen in der Produktart 3 (PDF-Datei, 363 KB)

REACH: DCHP und TMA als besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) identifiziert

Die Europäische Kommission hat die beiden Stoffe Dicyclohexylpthalat (DCHP, EG-Nr. 201-545-9, CAS-Nr. 84-61-7) sowie Benzol-1,2,4-tricarboxysäure-1,2-anhydrid (Trimellitsäure Anhydrid, TMA, EG-Nr. 209-008-0, CAS-Nr. 552-30-7) als SVHC identifiziert.

DCHP wird wegen seiner Einstufung als reproduktionstoxisch, Kategorie 1B und wegen seiner endokrinen Eigenschaften im Juni/Juli 2018 auf die Kandidatenliste der ECHA aufgenommen, ebenso wie TMA wegen seiner atemwegsensibilisierenden Eigenschaften.

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 13. April 2018 zur Identifizierung von TMA als SVHC

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 17. April 2018 zur Identifizierung von DCHP als SVHC

REACH: Neuer Beschränkungseintrag für 1-Methyl-2-pyrrolidon ("NMP") und Methanol

Die Kommission hat am 18. April 2018 zwei neue Beschränkungseinträge zu den Stoffen 1-Methyl-2-pyrrolidon ("NMP") und Methanol veröffentlicht. Sie finden diese unter Eintrag 69 und Eintrag 71 in der Liste der beschränkten Stoffe.

Biozide: Genehmigung von Wirkstoffen

Am 23.04.2018 hat die Europäische Kommission die Genehmigungen der Wirkstoffe PHMB (1415; 4.7) (in den Produktarten 2 und 4) sowie Azoxystrobin (in der Produktarten 7, 9 und 10) veröffentlicht. Für Biozidprodukte mit dem Wirkstoff PHMB (1415; 4.7) in den genannten Produktarten müssen nun bis zum 01. November 2019 Zulassungsanträge gestellt werden, damit eine kontinuierliche Vermarktung gewährleistet bleibt. Für Biozidprodukte mit dem Neuwirkstoff Azoxystrobin können in den genannten Produktarten nun ab dem 01. November 2018 Zulassungsanträge gestellt werden.

Durchführungsbeschluss zur Genehmigung von PHMB (1415; 4.7) in den Produktarten 2 und 4 (PDF-Datei, 389 KB)

Durchführungsbeschluss zur Genehmigung von Azoxystrobin in den Produktarten 7, 9 und 10 (PDF-Datei, 385 KB)

REACH: Wichtiger Hinweis für Registranten von Phase-in-Stoffen, bei denen nach dem 31.05.2018 die Vollständigkeitsprüfung noch nicht abgeschlossen ist

Die Herstellung oder der Import eines Phase-in-Stoffes ist laut Registrierungsleitfaden der ECHA auch nach dem 31.05.2018 ohne Unterbrechung möglich, selbst wenn die Vollständigkeitsprüfung noch nicht abgeschlossen ist. Siehe Abschnitt 10.3.3 Verfahren zur Vollständigkeitsprüfung:

"Registranten dürfen mit der Herstellung oder der Einfuhr eines Stoffes oder der Produktion oder Einfuhr eines Erzeugnisses beginnen oder, bei Phase-in-Stoffen, ohne Unterbrechung fortfahren, wenn die ECHA innerhalb von drei Wochen nach dem Eingangsdatum keine gegenteilige Mitteilung macht. Bei Registrierungen von Phase-in-Stoffen dürfen die Registranten bei Einreichung innerhalb der Zweimonatsfrist vor Ablauf der maßgeblichen Frist mit der Herstellung oder Einfuhr des Stoffes oder der Produktion oder Einfuhr des Erzeugnisses fortfahren, sofern die ECHA innerhalb von drei Monaten nach dieser Frist keine gegenteilige Mitteilung macht (Artikel 21 Absatz 1)."

Den vollständigen Leitfaden finden Sie hier.

REACH: Empfehlungen der Kontaktgruppe der Direktoren (DCG) jetzt in Deutsch verfügbar

Die Kontaktgruppe der Direktoren (DCG) hat Empfehlungen und Hilfestellungen zur Registrierungsfrist 2018 für KMUs und Registranten von niedrigen Tonnagen veröffentlicht. Die DCG hat bei Problemen mit der Registrierung im "Summary Page on 4 issues" für spezifische Szenarien Hilfestellungen angeboten, z.B. bei Schwierigkeiten Daten rechtzeitig einzureichen. In allen Fällen rät die DCG über den jeweils angegebenen Link die ECHA zu kontaktieren. Die sogenannten "DCG Solutions" wurden vom REACH-CLP-Biozid-Helpdesk in die deutsche Sprache übersetzt und können hier (PDF-Datei, 259 KB) heruntergeladen werden.

REACH: Die Kontaktgruppe der Direktoren (DCG) empfiehlt die ECHA in bestimmten Fällen zu kontaktieren

Wie bereits unter Aktuelles im Januar veröffentlicht wurde, hat die Kontaktgruppe der Direktoren Empfehlungen und Hilfestellungen zur Registrierungsfrist 2018 für KMUs und Registranten von niedrigen Tonnagen veröffentlicht. Die DCG hat jetzt bei Problemen mit der Registrierung im "Summary Page on 4 issues" für spezifische Szenarien die Hilfestellungen angeboten, z.B. bei Schwierigkeiten Daten rechtzeitig einzureichen. In allen Fällen rät die DCG über den jeweils angegebenen Link die ECHA zu kontaktieren.

REACH: ECHA veröffentlicht Website zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ("Brexit")

Die ECHA hat Webseiten zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ("Brexit") veröffentlicht, welche die Auswirkung für verschiedene Bereiche beleuchten. Die Webseiten richten sich dabei sowohl an Behörden als auch an Unternehmen. Im Abschnitt "Advice to companies" wurden einige Fragen und Antworten zusammengestellt, die auf mögliche Auswirkungen auf Unternehmen eingehen und betroffene Unternehmen somit als Hilfestellung dienen. Die Brexitseiten der ECHA sind hier verfügbar.

Broschüren, Faltblätter und Poster

Broschüren aus der Reihe "REACH-Info"

Die elfte Broschüre der Reihe „REACH-Info“ verfolgt das Ziel, eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH zu geben. Beim Umgang mit Chemikalien kann der Mensch diesen Stoffen ausgesetzt sein. Deshalb stellt die Abschätzung ein Kernelement des Stoffsicherheitsberichts für gefährliche Stoffe dar und hat sowohl für die Verpflichtungen unter REACH als auch für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen eine erhebliche Bedeutung. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegebene Broschüre REACH-Info 11: Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz gibt eine allgemein verständliche Hilfestellung für die Expositionsabschätzung und einen guten Einstieg in die Problematik.

REACH-Info 1 "Erste Schritte unter der neuen EU-Verordnung REACH" war die erste Broschüre, die der nationale REACH-CLP Helpdesk herausgegeben hat, um allen Betroffenen einen ersten Überblick über die Verpflichtungen unter dem neuen Chemikaliengesetz zu verschaffen.
Folgende weitere Broschüren sind im Rahmen der REACH-Info-Reihe erschienen:
REACH-Info 2: Besonderheiten bei Zwischenprodukten und Stoffen in Forschung und Entwicklung
REACH-Info 3: Besonderheiten bei Polymeren und Monomeren
REACH-Info 4: Neustoffe und REACH
REACH-Info 5: Rechte und Pflichten des nachgeschalteten Anwenders unter REACH
REACH-Info 6: Erzeugnisse – Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler
REACH-Info 7: Die sozioökonomische Analyse
REACH-Info 8: Nächste Schritte unter der EU-Verordnung REACH
REACH-Info 9: REACH und Recycling
REACH-Info 10: Die Zulassung unter REACH

Alle Broschüren der REACH-Info-Reihe können im Volltext als pdf-Datei heruntergeladen oder über den Webshop (Versandkosten fallen an) bestellt werden.

Faltblätter zur Kurzinformation zu REACH und CLP

  • REACH-CLP Helpdesk - Nationale Auskunftsstelle der Bundesbehörden
  • GHS - Die neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU

Sie können die Faltblätter in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an. Bitte beachten Sie dazu auch die Versandinformationen des Bestellservices.

Diese Faltblätter werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

Poster zur Einstufung und Kennzeichnung

  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Einstufung und Kennzeichnung
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Gefahren- und Sicherheitshinweise
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Gesundheitsgefahren
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Physikalische Gefahren, Umweltgefahren

Sie können die Poster in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an.

Diese Poster werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

 

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