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REACH: Geänderte Nutzungsbedingungen für die IUCLID cloud

Die Europäische Chemikalienagentur hat die Nutzungsbedingungen für den IUCLID Cloud Service geändert. Um Irritationen vorzubeugen wurden die Übersetzungen der vorherigen Version entfernt. Die überarbeiteten Nutzungsbedingungen umfassen folgende Punkte:

  • Obwohl sich die Nutzungsbedingungen nur auf die REACH-Verordnung beziehen, können mit dem IUCLID Cloud Service CLP-Dossier erstellt werden. Dies wird nun explizit erwähnt.
  • Paragraf 2(f), der die Verwendung der IUCLID Cloud für KMUs auf eben diese beschränkte, wurde entfernt.
  • Der Abschnitt zum Datenschutz wurde aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) überarbeitet.

Alle Registranten können nun den "IUCLID Cloud Service" verwenden.

REACH: "Call for Evidence" zum ECHA-Vorschlag eine Beschränkung von Octamethylcyclotetrasiloxan (D4), Decamethylcyclopentasiloxan (D5) und Dodecamethylcyclohexasiloxan (D6) anzustreben

Die Europäische Chemikalienagentur hat bereits im Jahr 2017 ein "call for evidence" für die Stoffe D4 und D5 durchgeführt. Im Februar 2018 hat nun die Europäische Kommission die ECHA gebeten, D6 in das Anhang XV Dossier hinzuzufügen. Hintergrund ist, dass D6 ein gleiches unakzeptables Risiko für die Umwelt darstellt wie die Stoffe D4 und D5. Aus diesem Grund hat die ECHA für den überarbeiteten Beschränkungsvorschlag ein "call for evidence" am 02. Mai 2018 gestartet, der sich bis zum 18. Juni 2018 erstreckt.

Bereits eingereichte Informationen zu D4 und D5 zum vorangegangenen "call for evidence" sollen nicht erneut eingereicht werden. Weitere Informationen zum Umfang des Beschränkungsvorschlags finden Sie auf der Seite der ECHA, wo Sie ebenfalls Ihnen vorliegende Informationen einreichen können.

REACH: Der REACH-Ausschuss hat beschlossen die Anhänge der REACH-Verordnung zu ändern, um Nanoformen von Stoffen explizit anzusprechen.

Während des REACH-Ausschusses am 26. April haben die Mitgliedstaaten für den Entwurf einer Verordnung der Kommission zur Änderung mehrerer Anhänge von REACH gestimmt. Die vorgeschlagenen Änderungen werden die REACH-Registrierungsanforderungen in Bezug auf Nanomaterialien klarstellen.

Die Änderungen werden es sowohl Unternehmen als auch Behörden ermöglichen, mehr über die Eigenschaften von Nanomaterialien zu erfahren, wie sie verwendet werden, wie sie sicher gehandhabt werden, welche Risiken sie für die Gesundheit und die Umwelt darstellen und wie diese Risiken kontrolliert werden.

Der Entwurf der Kommissionsverordnung unterliegt nun einer dreimonatigen Prüfung durch das Parlament und den Rat, bevor sie von der Kommission angenommen wird. Die ECHA wird bereits damit beginnen, die Notwendigkeit zu prüfen, bestehende Leitlinien zu aktualisieren oder neue Leitlinien herauszugeben, um die Registranten bei der Erfüllung der neuen Anforderungen zu unterstützen.

Die Änderungen der Anhänge sollen ab dem 1. Januar 2020 gelten, können aber auf freiwilliger Basis auch schon vorher angewendet werden.

Hier geht es zum Entwurf der Verordnung (EN)

REACH: Last Minute Webinar für Registranten am 17. Mai 2018

Die ECHA lädt Unternehmen, die in den letzten beiden Wochen bis zum Ende der Registrierungsfrist noch ein Registrierungsdossier vorbereiten und einreichen müssen, zu einem Last Minute Frage-und-Antwort-Webinar ein. Das Webinar findet am Donnerstag, den 17. Mai 2018 von 10 bis 12 Uhr deutscher Zeit statt. Es stehen Experten der ECHA zur Verfügung, die z.B. Fragen zur Registrierung, zur Suche nach Mitregistranten oder zur Vorbereitung und Einreichung des Registrierungsdossiers beantworten können.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

REACH: Dürfen vorregistrierte Stoffe, die vor dem 1. Juni 2018 hergestellt oder importiert wurden, danach ohne Registrierung abverkauft oder verwendet werden?

Diese Frage wurde in den letzten Wochen mehrfach dem REACH-CLP-Biozid Helpdesk gestellt und hat Unsicherheiten bei betroffenen Firmen hervorgerufen. Es geht darum, ob vorregistrierte Phase-in-Stoffe, die auf Lager liegen, nach der letzten Übergangsphase weiterhin in Verkehr gebracht und verwendet werden dürfen, auch wenn sie nicht registriert wurden.

Im Folgenden wird daher noch einmal klargestellt, unter welchen Bedingungen ein vorregistrierter Phase-in-Stoff nach dem 31. Mai 2018 ohne Registrierung verwendet oder abverkauft werden darf:

Ein Unternehmen stellt einen vorregistrierten Phase-in-Stoff her bzw. importiert ihn bis zum 31 Mai 2018 in Mengen von 1-100 Tonnen pro Jahr. Die Durchschnittsmenge richtet sich dabei nach dem Dreijahresdurchschnitt von 2015 bis 2017, wenn der Stoff in dieser Zeit ununterbrochen hergestellt oder importiert wurde. Ab 1. Juni 2018 stellt das Unternehmen die Herstellung bzw. den Import vollständig ein.

Unter diesen Voraussetzungen

  • muss der Stoff nicht registriert werden,
  • darf der Stoff ohne Registrierung abverkauft werden,
  • darf der Stoff ohne Registrierung in der Lieferkette verwendet werden.

Das gilt sowohl für den Hersteller/Importeur des Stoffes als auch für seinen Abnehmer.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Kurzinfo REACH 2018 - Jetzt erfolgreich registrieren!

REACH: Neue Praxisanleitung zur Erstellung des Stoffidentitätsprofils

Die ECHA hat eine neue Praxisanleitung veröffentlicht, die auch neuen Registranten praktische Hilfestellung bei der Erarbeitung des Stoffidentitätsprofils gibt. Die Praxisanleitung komplettiert den Anhang III der Leitlinien zur Identifizierung und Bezeichnung von Stoffen gemäß REACH und CLP (PDF-Datei, 1.8 MB) und die FAQs zum Stoffidentitätsprofil. Sie ist in englischer Sprache verfügbar.

ECHA Practical Guide: How to prepare and develop a Substance Identity Profile (SIP)

REACH: DCHP und TMA als besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) identifiziert

Die Europäische Kommission hat die beiden Stoffe Dicyclohexylpthalat (DCHP, EG-Nr. 201-545-9, CAS-Nr. 84-61-7) sowie Benzol-1,2,4-tricarboxysäure-1,2-anhydrid (Trimellitsäure Anhydrid, TMA, EG-Nr. 209-008-0, CAS-Nr. 552-30-7) als SVHC identifiziert.

DCHP wird wegen seiner Einstufung als reproduktionstoxisch, Kategorie 1B und wegen seiner endokrinen Eigenschaften im Juni/Juli 2018 auf die Kandidatenliste der ECHA aufgenommen, ebenso wie TMA wegen seiner atemwegsensibilisierenden Eigenschaften.

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 13. April 2018 zur Identifizierung von TMA als SVHC

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 17. April 2018 zur Identifizierung von DCHP als SVHC

REACH: Empfehlungen der Directors' Contact Group (DCG) für nachgeschaltete Anwender oder Händler, die plötzlich in die Rolle des Importeurs geraten

Die von der ECHA eingerichtete Kontaktgruppe der Direktoren hat in ihren veröffentlichten Hilfestellungen den Punkt 21 erweitert. Darin werden nun ausführliche Anweisungen gegeben, wie ein nachgeschaltete Anwender oder Händler zu verfahren hat, wenn er plötzlich die Rolle des Importeurs einnehmen muss, weil dieser den Stoff nicht registriert.

Eine deutsche Arbeitsübersetzung der Hilfestellungen finden Sie hier (PDF-Datei, 259 KB).

Biozide: Informationsveranstaltung des REACH-CLP-Biozid Helpdesk zur Dossiererstellung im Biozid-IUCLID

Für Unternehmen, die von der Zulassungspflicht von Biozidprodukten betroffen sind, trägt der REACH-CLP-Biozid-Helpdesk am 12. Juni 2018 eine ganztägige Informationsveranstaltung aus. Thema ist die Erstellung eines IUCLID-Dossiers und das Einreichen über das "Register for Biocidal Products" (R4BP). Insbesondere werden Biozidproduktfamilien und in-situ-Systeme fokussiert. Informationen zur Tagesordnung und zur Anmeldung finden Sie hier.

REACH: Beschränkungseintrag für Methanol berichtigt

Die Kommission hat am 19. April 2018 den Beschränkungseintrag für Methanol berichtigt. Demnach darf Methanol nach dem 9. Mai 2019 nicht mehr in Scheibenwaschflüssigkeiten oder Scheibenfrostschutzmitteln in einer Konzentration von 0,6 Gewichtsprozent oder mehr für die allgemeine Öffentlichkeit in Verkehr gebracht werden. Der Eintrag 69 des Anhang XVII in der Liste der beschränkten Stoffe wurde entsprechend berichtigt.

Biozide: Nicht-Genehmigung von Wirkstoffen

Am 23.04.2018 hat die Europäische Kommission die Nicht-Genehmigungen der Wirkstoffe PHMB (1415; 4.7) (in den Produktarten 1, 5 und 6) sowie Chlorophen (in der Produktart 3) veröffentlicht. Biozidprodukte mit diesen Wirkstoffen dürfen in der genannten Produktarten daher nur noch bis April 2019 vermarktet und verwendet werden.

Durchführungsbeschluss zur Nicht-Genehmigung von PHMB (1415; 4.7) in den Produktarten 1, 5 und 6 (PDF-Datei, 365 KB)

Durchführungsbeschluss zur Nicht-Genehmigung von Chlorophen in der Produktart 3 (PDF-Datei, 363 KB)

REACH: Neuer Beschränkungseintrag für 1-Methyl-2-pyrrolidon ("NMP") und Methanol

Die Kommission hat am 18. April 2018 zwei neue Beschränkungseinträge zu den Stoffen 1-Methyl-2-pyrrolidon ("NMP") und Methanol veröffentlicht. Sie finden diese unter Eintrag 69 und Eintrag 71 in der Liste der beschränkten Stoffe.

Biozide: Genehmigung von Wirkstoffen

Am 23.04.2018 hat die Europäische Kommission die Genehmigungen der Wirkstoffe PHMB (1415; 4.7) (in den Produktarten 2 und 4) sowie Azoxystrobin (in der Produktarten 7, 9 und 10) veröffentlicht. Für Biozidprodukte mit dem Wirkstoff PHMB (1415; 4.7) in den genannten Produktarten müssen nun bis zum 01. November 2019 Zulassungsanträge gestellt werden, damit eine kontinuierliche Vermarktung gewährleistet bleibt. Für Biozidprodukte mit dem Neuwirkstoff Azoxystrobin können in den genannten Produktarten nun ab dem 01. November 2018 Zulassungsanträge gestellt werden.

Durchführungsbeschluss zur Genehmigung von PHMB (1415; 4.7) in den Produktarten 2 und 4 (PDF-Datei, 389 KB)

Durchführungsbeschluss zur Genehmigung von Azoxystrobin in den Produktarten 7, 9 und 10 (PDF-Datei, 385 KB)

REACH: Wichtiger Hinweis für Registranten von Phase-in-Stoffen, bei denen nach dem 31.05.2018 die Vollständigkeitsprüfung noch nicht abgeschlossen ist

Die Herstellung oder der Import eines Phase-in-Stoffes ist laut Registrierungsleitfaden der ECHA auch nach dem 31.05.2018 ohne Unterbrechung möglich, selbst wenn die Vollständigkeitsprüfung noch nicht abgeschlossen ist. Siehe Abschnitt 10.3.3 Verfahren zur Vollständigkeitsprüfung:

"Registranten dürfen mit der Herstellung oder der Einfuhr eines Stoffes oder der Produktion oder Einfuhr eines Erzeugnisses beginnen oder, bei Phase-in-Stoffen, ohne Unterbrechung fortfahren, wenn die ECHA innerhalb von drei Wochen nach dem Eingangsdatum keine gegenteilige Mitteilung macht. Bei Registrierungen von Phase-in-Stoffen dürfen die Registranten bei Einreichung innerhalb der Zweimonatsfrist vor Ablauf der maßgeblichen Frist mit der Herstellung oder Einfuhr des Stoffes oder der Produktion oder Einfuhr des Erzeugnisses fortfahren, sofern die ECHA innerhalb von drei Monaten nach dieser Frist keine gegenteilige Mitteilung macht (Artikel 21 Absatz 1)."

Den vollständigen Leitfaden finden Sie hier.

REACH: Empfehlungen der Kontaktgruppe der Direktoren (DCG) jetzt in Deutsch verfügbar

Die Kontaktgruppe der Direktoren (DCG) hat Empfehlungen und Hilfestellungen zur Registrierungsfrist 2018 für KMUs und Registranten von niedrigen Tonnagen veröffentlicht. Die DCG hat bei Problemen mit der Registrierung im "Summary Page on 4 issues" für spezifische Szenarien Hilfestellungen angeboten, z.B. bei Schwierigkeiten Daten rechtzeitig einzureichen. In allen Fällen rät die DCG über den jeweils angegebenen Link die ECHA zu kontaktieren. Die sogenannten "DCG Solutions" wurden vom REACH-CLP-Biozid-Helpdesk in die deutsche Sprache übersetzt und können hier (PDF-Datei, 259 KB) heruntergeladen werden.

CLP: Giftinformationszentren – Das europäische Produktkategorisierungssystem ist online

Das europäische Produktkategorisierungssystem (EuPCS) beschreibt „die bestimmungsgemäße Verwendung von Gemischen“, für die eine Übermittlung gemäß Artikel 45 und Anhang VIII der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 gemacht werden muss. Es deckt Gemische ab, die aufgrund ihrer human toxikologischen und physikalischen Eigenschaften als gefährlich eingestuft sind.
Weitere Informationen zum europäischen Produktkategorisierungssystem finden Sie hier.

REACH: Öffentliche Konsultation zur geplanten Beschränkung von Calciumcyanamid

Die ECHA hat die öffentliche Konsultation zur geplanten Beschränkung von Calciumcyanamid begonnen. Bis zum 17.05.2018 können noch Kommentare eingereicht werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

REACH: Beginn eines neuen Vollzugsprojekts für Zulassungen von Chrom(VI)-Verbindungen

Das Forum beschäftigt sich in seinem neuen Pilot-Projekt mit der Zulassung von Stoffen unter anderem von Chrom(VI)-Verbindungen. Es soll überprüft werden, ob sich die zulassungspflichtigen Stoffe mit einer gültigen Zulassung auf dem Markt befinden oder mit einer gültigen Zulassung verwendet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

REACH: Der Ausschuss für Risikobewertung (RAC) empfiehlt Arbeitsplatzgrenzwerte (OELs) für Benzol, Nickel und seine Verbindungen und Acrylnitril

Die EU Kommission hat im März 2017 erstmals den Ausschuss für Risikobewertung (RAC) gebeten, innerhalb eines Jahres wissenschaftliche Meinungen zu fünf Arbeitsplatzgrenzwerten (OELs) für Chemikalien zu entwickeln. Nach Meinung des RAC kann der Schwellenwert von Benzol, der auf indirekte genotoxische Effekte beruht, verwendet werden, um einen neuen Arbeitsplatzgrenzwert herzuleiten. Der vorgeschlagene OEL liegt bei 0,05 ppm. Für Nickel und seine Verbindungen wurden OEL-Werte von 0,005 mg/m3 für alveolengängigen Staub und 0,03 mg/m3 für inhalierbaren Staub vom RAC vorgeschlagen. Acrylnitril ist ein Monomer, das in vielen Kunststoffen verwendet wird. Für diesen Stoff schlug der RAC einen OEL von 0,45 ppm vor.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

REACH: Neue Webseite der ECHA informiert Verbraucher über Chemikalien im Alltag

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat eine neue Webseite "Chemikalien im Alltag" für Verbraucher erstellt. Diese soll die Verbraucher über die Vorzüge und Risiken von Chemikalien, die im Alltag zu finden sind, aufklären. Veröffentlicht wurde die Seite am 15. März 2018. Siehe hierzu die Pressemitteilung der ECHA.

Neben aktuellen Themen wie Tätowierfarben und Glyphosat sind ebenfalls weitere Themengebiete wie Nanomaterialien und Chemikalien in Kunststoffprodukten für die interessierte Öffentlichkeit aufgearbeitet. Die Rubrik "Hinweise & Tipps" soll den Verbraucher u.a. beim Lesen und Verstehen von Kennzeichnungsetiketten unterstützen und auf weitere Rechte wie das Verbraucherauskunftsrecht aufmerksam machen.

REACH: Öffentliche Konsultation zur geplanten Beschränkung von Mikroplastik in Produkten

Am 01. März hat die ECHA eine öffentliche Konsultation zur geplanten Beschränkung von Mikroplastik in Produkten gestartet. Bis zum 11.05.2018 können noch Kommentare eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

REACH: REACH-CLP-Biozid Helpdesk gibt Tipps zum kostengünstigen Registrieren - Pressemitteilung vom 08.03.2018

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk hat in der Pressemitteilung vom 08. März letzte wichtige Hinweise zur Registrierung für die Registrierungsfrist, die am 31. Mai 2018 endet, veröffentlicht.
Die Hinweise sollen gerade kleine und mittelständische Unternehmen bei ihren Überlegungen zur Registrierung eines Stoffes unterstützen.

REACH: Die Kommission veröffentlicht den zweiten Gesamtbericht über die Anwendung der REACH-Verordnung

Die Kommission stellt in ihrem zweiten Gesamtbericht über die Anwendung der REACH-Verordnung fest, dass REACH voll funktionsfähig ist. Jedoch werden die Ziele langsamer erreicht als ursprünglich erwartet.
Die Verbesserung der Qualität der Registrierungsdossiers ist ein Kernthema des Berichts, da dadurch alle weiteren regulatorischen Maßnahmen verzögert werden.

Alle Unterlagen des Berichts finden Sie hier:

Zusammenfassung (PDF, 376 KB)
Gesamtbericht (PDF, 2 MB)
Anhang 1 - Procedural information (PDF, 216 KB)
Anhang 2 - Synopsis report of stakeholder consultation (PDF, 453 KB)
Anhang 3 - Methods and analytical models (PDF, 478 KB)
Anhang 4 - Implementation and state of play (PDF, 3 MB)
Anhang 5 - Horizontal issues (PDF, 987 KB)
Anhang 6 - Review of ECHA (PDF, 470 KB)

REACH: Präsentationen der Veranstaltung "Erfolgreich registrieren 2018: Jetzt oder nie!" ab sofort online.

Ab sofort finden Sie die Präsentationen der Veranstaltung "Erfolgreich registrieren 2018: Jetzt oder nie!", welche am 21. Februar in Dortmund statt fand, auf der Veranstaltungsseite.

REACH: Neue praktische Beispiele für die Durchführung der Registrierung 2018

ECHA hat drei neue praktische Beispiele veröffentlicht, mit denen Sie bei der Vorbereitung Ihrer REACH-Registrierung konfrontiert sein könnten. Als vereinfachte Präsentationen ergänzen sie die praktischen Ratschläge, die Sie auf der Webseite zu REACH 2018 finden. Alle praktischen Besipiele finden Sie in deutscher Sprache auf der Webseite der ECHA.

Biozide: Cholecalciferol - Öffentliche Konsultation zu den Rückausnahmen nach Art. 5(2) Biozidverordnung

Der Wirkstoff Cholecalciferol (Produktart 14) wurde als Wirkstoff mit endokrinen Eigenschaften eingestuft und erfüllt somit die Ausschlusskriterien nach Art. 5(1)a) der Biozidverordnung.

Aus diesem Grund kann der Wirkstoff nur dann genehmigt werden, wenn er eine der Rückausnahmen des Artikels 5(2) der Biozidverordnung erfüllt.

Die Kommission hat nun eine 60-tägige öffentliche Konsultation gestartet, um die Frage zu klären, ob der Wirkstoff auf Basis der Rückausnahmen trotzdem genehmigt werden kann. An dieser Konsultation kann jeder interessierte Dritte teilnehmen.

Detaillierte Informationen und die Möglichkeit der Beitragseinreichung finden Sie unter folgendem Link

REACH: Wichtige Fristen für die Inanspruchnahme der Lösungen für Ausnahmesituationen bei der Registrierung 2018 der Kontaktgruppe der Direktoren (DCG).

Die Kontaktaufnahme zur ECHA, um nachzuweisen, dass für einen Registranten eine Ausnahmesituation gemäß der DCG eingetreten ist, ist nur bis zum 24. Mai 2018 möglich. Die ECHA hat ein Informationsblatt veröffentlicht, das auflistet, welche Informationen bei der Kontaktaufnahme benötigt werden.

Wenn für eine Registrierung Prüfungen in Auftrag gegeben wurden, deren Ergebnisse noch nicht bis zum 31. Mai 2018 verfügbar sein werden, so müssen diese Prüfungen vor dem 31. März 2018 in Auftrag gegeben worden sein, um die diesbezügliche Ausnahmesituation in Anspruch nehmen zu können.

REACH: Die Kontaktgruppe der Direktoren (DCG) empfiehlt die ECHA in bestimmten Fällen zu kontaktieren

Wie bereits unter Aktuelles im Januar veröffentlicht wurde, hat die Kontaktgruppe der Direktoren Empfehlungen und Hilfestellungen zur Registrierungsfrist 2018 für KMUs und Registranten von niedrigen Tonnagen veröffentlicht. Die DCG hat jetzt bei Problemen mit der Registrierung im "Summary Page on 4 issues" für spezifische Szenarien die Hilfestellungen angeboten, z.B. bei Schwierigkeiten Daten rechtzeitig einzureichen. In allen Fällen rät die DCG über den jeweils angegebenen Link die ECHA zu kontaktieren.

REACH: Sieben neue SVHC-Stoffe auf der Kandidatenliste

Die ECHA hat die Stoffe:

Benz[a]anthracen (EG-Nr. 200-280-6, CAS-Nr. 56-55-3, 1718-53-2)
Cadmiumcarbonat (EG-Nr. 208-168-9, CAS-Nr. 513-78-0)
Cadmiumhydroxid (EG-Nr. 244-168-5, CAS-Nr. 21041-95-2)
Cadmiumnitrat (EG-Nr. 233-710-6, CAS-Nr. 10022-68-1, 10325-94-7)
Chrysen (EG-Nr. 205-923-4, CAS-Nr. 218-01-9, 1719-03-5)
Dodecachlorpentacyclo[12.2.1.16,9.02,13.05,10]octadeca-7,15-dien (“Dechlorane Plus”™)
Reaktionsprodukt aus 1,3,4-Thiadiazolidin-2,5-dithion, Formaldehyd und 4-Heptylphenol, verzweigt und linear (RP-HP)

auf die Kandidatenliste aufgenommen. Damit enthält die Kandidatenliste nun 181 Stoffe.

Kandidatenliste der Stoffe

REACH: Neuer Beschränkungseintrag für Octamethylcyclotetrasiloxan („D4“) und Decamethylcyclopentasiloxan („D5“)

Die Kommission hat am 10. Januar 2018 einen neuen Beschränkungseintrag zu den Stoffen Octamethylcyclotetrasiloxan („D4“) und Decamethylcyclopentasiloxan („D5“) veröffentlicht. Beschränkt wird der Einsatz der Stoffe in abwaschbaren kosmetischen Mitteln ab dem 31. Januar 2020. Den Beschränkungseintrag finden Sie in der Liste der beschränkten Stoffe.

REACH: ECHA veröffentlicht Website zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ("Brexit")

Die ECHA hat Webseiten zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ("Brexit") veröffentlicht, welche die Auswirkung für verschiedene Bereiche beleuchten. Die Webseiten richten sich dabei sowohl an Behörden als auch an Unternehmen. Im Abschnitt "Advice to companies" wurden einige Fragen und Antworten zusammengestellt, die auf mögliche Auswirkungen auf Unternehmen eingehen und betroffene Unternehmen somit als Hilfestellung dienen. Die Brexitseiten der ECHA sind hier verfügbar.

REACH: ECHA veröffentlicht Hilfestellung für UVCB-Stoffe

UVCB-Stoffe werden unter anderem über Ihren Herstellungsprozess identifiziert. Nun hat die ECHA als Hilfestellung im Registrierungsverfahren eine Vorlage veröffentlicht, wie Importeure den Herstellungsprozess bei den nicht-EU-Herstellern abfragen können und wie der Prozess im Registrierungsdossier eingetragen werden sollte. Das Dokument "Form on the manufacturing process of UVCB substances" ist auf Englisch hier verfügbar.

REACH: Die Kontaktgruppe der Direktoren veröffentlicht Empfehlungen und Hilfestellungen für die Registrierungsfrist 01. Juni 2018

Die Kontaktgruppe der Direktoren (DCG) ist eine informelle Plattform, die sich aus Vertretern der Kommission, ECHA und der Industrie zusammensetzt. Mitgliedstaaten sind nicht vertreten. Nun hat die ECHA Ergebnisse der letzten Treffen vom Dezember 2017 veröffentlicht. Diese beinhalten unter anderem Empfehlungen zur Registrierungsfrist 2018 für KMUs und Registranten von niedrigen Tonnagen und ein Factsheet für KMUs zum Zugang von EU-Finanzhilfen. Die Dokumente sind auf Englisch hier verfügbar.

Broschüren, Faltblätter und Poster

Broschüren aus der Reihe "REACH-Info"

Die elfte Broschüre der Reihe „REACH-Info“ verfolgt das Ziel, eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH zu geben. Beim Umgang mit Chemikalien kann der Mensch diesen Stoffen ausgesetzt sein. Deshalb stellt die Abschätzung ein Kernelement des Stoffsicherheitsberichts für gefährliche Stoffe dar und hat sowohl für die Verpflichtungen unter REACH als auch für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen eine erhebliche Bedeutung. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegebene Broschüre REACH-Info 11: Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz gibt eine allgemein verständliche Hilfestellung für die Expositionsabschätzung und einen guten Einstieg in die Problematik.

REACH-Info 1 "Erste Schritte unter der neuen EU-Verordnung REACH" war die erste Broschüre, die der nationale REACH-CLP Helpdesk herausgegeben hat, um allen Betroffenen einen ersten Überblick über die Verpflichtungen unter dem neuen Chemikaliengesetz zu verschaffen.
Folgende weitere Broschüren sind im Rahmen der REACH-Info-Reihe erschienen:
REACH-Info 2: Besonderheiten bei Zwischenprodukten und Stoffen in Forschung und Entwicklung
REACH-Info 3: Besonderheiten bei Polymeren und Monomeren
REACH-Info 4: Neustoffe und REACH
REACH-Info 5: Rechte und Pflichten des nachgeschalteten Anwenders unter REACH
REACH-Info 6: Erzeugnisse – Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler
REACH-Info 7: Die sozioökonomische Analyse
REACH-Info 8: Nächste Schritte unter der EU-Verordnung REACH
REACH-Info 9: REACH und Recycling
REACH-Info 10: Die Zulassung unter REACH

Alle Broschüren der REACH-Info-Reihe können im Volltext als pdf-Datei heruntergeladen oder über den Webshop (Versandkosten fallen an) bestellt werden.

Faltblätter zur Kurzinformation zu REACH und CLP

  • REACH-CLP Helpdesk - Nationale Auskunftsstelle der Bundesbehörden
  • GHS - Die neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU

Sie können die Faltblätter in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an. Bitte beachten Sie dazu auch die Versandinformationen des Bestellservices.

Diese Faltblätter werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

Poster zur Einstufung und Kennzeichnung

  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Einstufung und Kennzeichnung
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Gefahren- und Sicherheitshinweise
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Gesundheitsgefahren
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Physikalische Gefahren, Umweltgefahren

Sie können die Poster in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an.

Diese Poster werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

 

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