Navigation und Service

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

Müssen die Zulieferer 100% der Inhaltsstoffe eines Gemisches nach Art. 31 und 32 der REACH-Verordnung "Informationen in der Lieferkette" offenbaren und die entsprechenden Registrierungsnummern angeben?

Helpdesk-Nummer: 0210

Gemäß Artikel 31 in Zusammenhang mit Anhang II der REACH-Verordnung sind gefährliche Inhaltstoffe eines Gemisches oberhalb definierter Konzentrationsgrenzen im Sicherheitsdatenblatt zu benennen. Für diese Stoffe ist auch die entsprechende Registrierungsnummer anzugeben. 

Nicht eingestufte Stoffe sind im Sicherheitsdatenblatt nur dann zu nennen, wenn für sie Grenzwerte der Union für die Exposition am Arbeitsplatz festgelegt wurden oder sie persistent, bioakkumulierbar und toxisch gemäß den Kriterien des Anhangs XIII beziehungsweise sehr persistent und sehr bioakkumulierbar gemäß den Kriterien des Anhangs XIII sind, oder die aus anderen Gründen als den in Anhang II Buchstabe a aufgeführten Gefahren in die gemäß Artikel 59 Absatz 1 erstellte Liste (Kandidatenliste) aufgenommen werden.

Somit muss in der Regel auch nicht die Registrierungsnummer für alle Inhaltsstoffe weiter gegeben werden. Wenn für einen Stoff oder ein Gemisch kein Sicherheitsdatenblatt bereitgestellt werden muss trifft in der Regel auch Artikel 32 nicht zu, denn es müssen nach diesem Artikel nur Informationen weiter gegeben werden, wenn die Bedingungen der Absätze 1 b (Zulassung), c (Beschränkungen) oder d (Waiving-Bedingungen) des genannten Artikels erfüllt sind.