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Unterliegt die Angabe der Verwendung eines Stoffes denselben Fristen wie die Registrierung des Stoffs oder gibt es hier Sonderregelungen?

Helpdesk-Nummer: 0132

Angaben zur Verwendung eines Stoffes spielen für dessen Registrierung eine Rolle. Der nachgeschaltete Anwender sollte für die Erstellung des Registrierungsdossiers durch den Hersteller oder Importeur wissen, ob seine Verwendung im Dossier berücksichtigt wird.

Unter REACH kann der nachgeschaltete Anwender seinen Lieferanten bezüglich seiner Verwendung informieren, so dass dieser die Verwendung anschließend entweder in seinem Dossier aufnimmt oder aber davon abrät. Hinsichtlich der Fristen muss bei dem Ersuchen um die Aufnahme einer Verwendung gemäß Artikel 37 Abs. 3 der REACH-Verordnung zwischen registrierten Stoffen und nicht registrierten Phase-in-Stoffen unterschieden werden:

  • Bei registrierten Stoffen erfüllt der Hersteller, Importeur oder nachgeschaltete Anwender die Pflichten aus Artikel 14 entweder noch vor der nächsten Lieferung des Stoffes als solchem oder in einem Gemisch an den nachgeschalteten Anwender, sofern dessen Ersuchen mindestens einen Monat vor der Lieferung erfolgt, oder innerhalb eines Monats nach dem Ersuchen.
  • Bei nicht registrierten Phase-in-Stoffen entspricht der Hersteller, Importeur oder nachgeschaltete Anwender dem Ersuchen und erfüllt die Pflichten aus Artikel 14 vor Ablauf der maßgeblichen Frist des Artikels 23, sofern der nachgeschaltete Anwender sein Ersuchen mindestens zwölf Monate vor Ablauf der betreffenden Frist, (für Stoffe zwischen 1 – 100 Tonnen 1. Juni 2017) stellt.