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Brexit - Jetzt handeln um auf dem Markt zu bleiben

Alle Unternehmen die chemische Stoffe auf Markt der EU bzw. des EWR bringen müssen sich auf den Brexit vorbereiten.

Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (BREXIT) Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (BREXIT), © Andrew Linscott

Mit Bezug auf die Entscheidung des Europäischen Rats die Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich zu verlängern, empfiehlt die ECHA den Unternehmen sich auf einen neuen flexiblen Austrittstermin vorzubereiten. Die Verlängerung erlaubt dem Vereinigten Königreich an einem beliebigen Tag bis Ende Oktober 2019 aus der EU auszutreten.

Bisherige Ratschläge und Anweisungen für Unternehmen, die von der ECHA veröffentlicht wurden, behalten ihre Gültigkeit. Das "Brexit-Fenster" für die Übertragung von Registrierungen bleibt daher auch über den 30. März hinaus offen, vorbehaltlich weiterer Entwicklungen.

Unternehmen des EU-27/EWR-Markts sind betroffen sobald ein Lieferant oder Abnehmer der Lieferkette dort ansässig ist.

Aufgrund der politischen Ungewissheit empfiehlt die ECHA sich auf ein Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der EU ohne Abkommen vorzubereiten. Unternehmen sollten sich jetzt informieren und handeln um nach dem Brexit weiterhin die Anforderungen der REACH-, CLP-, PIC- und Biozid-Verordnung zu erfüllen.

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