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Mitteilungen für die Informations- und Behandlungszentren für Vergiftungen

Abbildung zeigt eine Hand, die einen Telefonhörer hält und eine Nummer eintippt. © iStock | BrianAJackson

Nach Artikel 45 der CLP-Verordnung werden von den Mitgliedstaaten Stellen benannt, die Informationen über die gesundheitliche Notversorgung entgegennehmen. In Deutschland wird diese Informationsweitergabe mit dem § 16e des Chemikaliengesetzes als sogenannte Produktmeldung geregelt. Die von Importeuren und nachgeschalteten Anwendern übermittelten Informationen sind insbesondere für die Angabe vorbeugender und heilender Maßnahmen in Notfällen von belang. In Deutschland ist nach dem Chemikaliengesetz das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die zuständige Stelle für die Entgegennahme der Produktmeldungen. Die Informationen in den Produktmeldungen werden von den deutschen Giftinformationszentren für die Notfallberatung verwendet.

Die Informationsübermittlung ist bisher in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU sehr unterschiedlich geregelt. Nach Artikel 45 Absatz 4 prüft die EU Kommission eine Harmonisierung der zu übermittelnden Informationen und der zu verwendenden Formate. Darüberhinaus hat die Kommission eine Übersicht der für die Produktmeldungen in den verschiedenen Mitgliedstaaten zuständigen Stellen und deren Kontaktdaten erstellt.

Downloads

Downloads

Download: Harmonisation of Information for Poison Centres (PDF, 302 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Review according to Article 45(4) of Regulation (EC) No 1272/2008 on classification, labelling and packaging of substances and mixtures

(PDF, 302 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

zum Download : Harmonisation of Information for Poison Centres, PDF, 302 KB, Datei ist nicht barrierefrei

Download: Verordnung (EU) Nr. 2017/542 zur Hinzufügung von Anhang VIII (PDF, 476 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verordnung (EU) 2017/542 der Kommission vom 22. März 2017 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen durch Hinzufügung eines Anhangs über die harmonisierten Informationen für die gesundheitliche Notversorgung

(PDF, 476 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

zum Download : Verordnung (EU) Nr. 2017/542 zur Hinzufügung von Anhang VIII, PDF, 476 KB, Datei ist nicht barrierefrei

Links

BfR: Produktmeldungen

Zum Schutz der Anwendenden vor gesundheitlichen Risiken sind die verantwortlichen Unternehmen verpflichtet umfassende Informationen über viele ihrer Produkte dem BfR mitzuteilen.

BfR: Vergiftungen

Produkte können Risiken bergen, von denen Verbraucher nichts ahnen. Um Verbraucher vor diesen „versteckten“ Risiken zu schützen, dokumentiert das BfR Vergiftungsfälle und Rezepturen von Produkten in einer Giftinformationsdatenbank.

EU-Kommission: Giftinformationszentren

Die EU-Länder müssen benannte Stellen einrichten, um Informationen über die Zusammensetzung gefährlicher Gemische (Detergenzien, Farben, Klebstoffe usw.) zu erhalten. Importeure und nachgeschaltete Anwender, die Gemische in der EU in Verkehr bringen, müssen diese Informationen bereitstellen. Je nach EU-Land können Ärzte, professionelle Anwender und Verbraucher diese benannten Stellen kontaktieren, um Empfehlungen für die medizinische Behandlung von Vergiftungen zu erhalten.