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Umweltbundesamt: REACH in der Praxis IV, Fachworkshop 3: "Kommunikation in der Lieferketten"

Der Workshop fand am 26. April in Dessau statt.

Hintergrund und Ziele

Zulassungspflicht und Beschränkungen sind Instrumente in REACH, die für problematische Stoffe die Registrierung ergänzen. Im dritten Fachworkshop ging es um die Verpflichtungen, aber auch um die Möglichkeiten, die diese Prozesse Unternehmen bieten. Der Schwerpunkt lag auf Kommunikationsprozessen am Ende der Lieferketten, zu industriellen und gewerblichen Anwendern und zum Verbraucher.

Die Referenten konnten ihre Erfahrungen einbringen aus der nationalen und europäischen Gesetzgebung, aus aktueller Forschung und aus Umsetzungswissen in den Unternehmen. Es bestanden viele Möglichkeiten zum Austausch, zur Diskussion von Umsetzungshilfen und zum Handlungsbedarf in den Unternehmen.

Inhalt und Ablauf

Der Workshop gab zunächst einen Überblick über die REACH-Mechanismen. Der Schwerpunkt lag hierbei auf Konsequenzen für die Kommunikation in den Lieferketten. Für Stoffe, für Gemische und für Erzeugnisse. Es wurden aktuelle Entwicklungen und Beispiellösungen aus Deutschland sowie Erfahrungsberichte aus Unternehmen vorgestellt.

Folgende Gesichtspunkte wurden angesprochen:

  • Zulassung und Beschränkungen unter REACH;
  • Besonders besorgniserregende Stoffe, Kandidatenliste, Anhang XIV;
  • REACH-Compliance“, „REACH-Konformität“. Was steckt dahinter;
  • Import von Erzeugnissen, Art. 7;
  • Kommunikationsformate zu Erzeugnissen und Teilerzeugnissen
  • Lieferanten-Kunden-Kommunikation zu Art. 33.1;
  • Anfragen-Management zu Art. 33.2;
  • Erfahrungen aus dem Vollzug und ENFORCE IV;
  • Sicherstellung der Verfügbarkeit der eigenen Rohstoffe;
  • Unternehmerische Eigenverantwortung: Möglichkeiten jenseits der Regulierung;
  • Mehr Nachhaltigkeit als Unternehmens-Strategie.