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Helpdesk und ECHA-Workshop „Registrierung 2018: Datenteilung und Zusammenarbeit im SIEF“

Der Workshop fand am 26. April in Dortmund statt.

Zur Vorbereitung auf die letzte REACH Registrierungsfrist 2018 bot die ECHA und der REACH-CLP-Biozid Helpdesk gemeinsam einen Workshop für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an, die bisher nur wenige Erfahrungen im REACH-Prozess haben. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Fragen zur Datenteilung und zur Zusammenarbeit in SIEFs gerichtet.
Anhand von praktischen Beispielen wurde den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, zusammen mit Experten/Expertinnen der ECHA-Europäische Chemikalienagentur und des Helpdesks Fragen zu erörtern, Erfahrungen mit Anderen auszutauschen und praktische Lösungen zu finden.

Es wurden zwei unterschiedliche Module angeboten.

Das Modul 1 richtete sich an Registranten, die ein neues SIEF für einen Stoff formen möchten, der bisher noch nicht registriert ist. Es wurden unter anderem die folgenden Fragen behandelt:

  • Was sind die gemeinsamen und was die individuellen Aufgaben und Pflichten der Mitregistranten?
  • Was sind die Aufgaben des federführenden Registranten, und was kann man machen, wenn es keinen freiwilligen federführenden Registranten gibt?
  • Wie geht das SIEF mit den Testdaten um, über die einzelne SIEF-Mitglieder verfügen? Und was muss beachtet werden, wenn neue Testdaten erforderlich sind?
  • Was sind die Kosten für eine Registrierung? Und wie verteilen sich die Kosten auf die Mitregistranten?
  • Welcher Zeitrahmen muss beachtet werden?

Das Modul 2 richtete sich an Registranten, die einem bestehenden SIEF bzw. einer bestehenden Registrierung für einen bereits registrierten Stoff beitreten möchten. Unter anderem ging es hier um die folgenden Fragen:

  • Welche Rechte und Möglichkeiten bestehen, den Kostenvorschlag oder die Kostenaufstellung der Mitregistranten zu hinterfragen?
  • Was ist zu tun, wenn bereits über eigene Daten verfügt wird?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass die Kosten wirklich in gerechter, transparenter und nicht diskriminierender Weise aufgeteilt werden?
  • Was kann bei Uneinigkeiten getan werden oder wenn die Verhandlungen ins Stocken geraten?