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"Metalle und REACH - eine Zwischenbilanz"

Die Veranstaltung fand am 10. November 2014 in Dortmund statt.

Nichteisen-Metalle (NE-Metalle) und ihre Verbindungen stehen vielfach im Fokus von REACH-Regulierungen. Dies ist auf ihre hohen Produktionsmengen, ihre weite industrielle und gewerbliche Verbreitung und ihre zum Teil gefährlichen Eigenschaften zurückzuführen.

Erste Stoffe unterliegen schon der Zulassungspflicht oder sind von Beschränkungen betroffen. Weitere Metallverbindungen werden aktuell in diese Verfahren eingespeist oder in der Stoffbewertung betrachtet, um Risiken abzuklären. Damit sind die Produzenten von Metallen und ihren Verbindungen sowie die nachgeschaltete Wertschöpfungskette von allen REACH-Prozessen betroffen. Zudem werden viele Metalle bereits anderweitig reguliert. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass sich in der gesamten Wertschöpfungskette das Zusammenspiel mit den Anforderungen der REACH-Verordnung komplex gestaltet. Recycling ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema, das viele Fragen aufwirft. Eine weitere Herausforderung für die Industrie ist, dass die angestrebte Substitution in vielen Bereichen aktuell nicht oder nur unter großem Aufwand umsetzbar ist. Im Zentrum der Veranstaltung "Metalle und REACH" standen daher mögliche Konsequenzen für die industrielle Produktion durch REACH-Regularien und der Austausch über Lösungswege zu einem effektiven Vorgehen.

Um diese Themen adäquat aus regulatorischer Sicht und seitens der Industrie zu adressieren, haben die Bewertungsstelle für Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten (BAuA, Fachbereich 4) und die WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM) diese Informations- und Dialogveranstaltung gemeinsam organisiert.

Nachfolgend finden Sie das Programm und die Vorträge.

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