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Informationsveranstaltung: "Zulassung unter REACH: Wer muss wann was tun?"

Die Veranstaltung fand am 20. März 2013 in Dortmund statt.

Mit dem Zulassungsverfahren wurde unter REACH ein völlig neues Verfahren zum Risikomanagement von gefährlichen Industriechemikalien eingeführt.

Denn: Zweck des Zulassungsverfahrens ist es, die von besonders besorgniserregenden Stoffen ausgehenden Risiken zu beherrschen als auch der schrittweise Ersatz dieser sogenannten „Substances of very high concern“  (SVHC) - Stoffe durch geeignete Alternativstoffe oder –technologien. Vor der Aufnahme in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe, den Anhang XIV, werden diese SVHC-Stoffe zunächst in einem komplexen Verfahren identifiziert und priorisiert. Eine Zulassungspflicht besteht jedoch erst dann, wenn ein Stoff im Anhang XIV aufgeführt ist und dieser nach Ablauf einer entsprechenden Übergangsregelung verwendet oder zur Verwendung in den Verkehr gebracht werden soll. Für 11 der 14 Stoffe, die zur Zeit im Anhang XIV stehen, endet im Jahr 2013 die Frist zur Antragstellung. Für zwei Stoffe endet im August 2014 die Verwendungs- bzw. Vermarktungserlaubnis, wenn keine Zulassung vorliegt („sunset date“).

Angesichts dieser anstehenden Fristen wurden auf der Informationsveranstaltung die rechtlichen Grundlagen der REACH-Verordnung zur Zulassung beleuchtet: Wer kann/darf einen Zulassungsantrag stellen, welche Ausnahmen gibt es und wie sieht es in der Lieferkette aus? Zentraler Aspekt der Veranstaltung soll jedoch die praktische Umsetzung des Verfahrens und die Antragstellung sein. Dazu legte ein Vertreter der ECHA dar, wie die technische Umsetzung und die Vorgaben des Verfahrens aussehen: Wie muss der Antrag erstellt werden, wann soll er wie eingereicht werden und welche verfahrensbegleitenden Hilfen bietet die ECHA an? Anschließend wurden erste Erfahrungen bei der Erstellung eines Zulassungsantrags aus Sicht betroffener Unternehmen betrachtet. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Arbeit von bereits sehr intensiv arbeitenden Konsortien berichtet.

Nachfolgend finden Sie das Programm und die Vorträge.

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