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Informationsveranstaltung "CLP und REACH - Die Frist 1. Dezember 2010 rückt näher"

Die Veranstaltung fand am 30. August 2010 in Dortmund statt.

Die bislang umfassendste Harmonisierung des europäischen Chemikalienrechts in Form der Verordnungen zu CLP und REACH hat weitreichende Auswirkungen und zwar besonders jetzt!
Zum 1. Dezember 2010 laufen Fristen zur Erfüllung umfangreicher Verpflichtungen ab, die im Rahmen von CLP und REACH beachtet werden müssen.

Dazu gehören insbesondere:

  • REACH: Registrierung von

    • Stoffen ≥ 1000 t/a,
    • Stoffen ≥ 100 t/a (R50/53)
    • CMR Stoffen ≥ 1 t/a
  • CLP:

    • Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung für Stoffe
    • Meldung in das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis

Von diesen Verpflichtungen sind nicht nur Hersteller und Importeure, sondern viele andere Akteure der Lieferkette betroffen.

Besonders kleine und mittlere Unternehmen sind als Händler oder nachgeschaltete Anwender durch die Kommunikation in der Lieferkette, z. B. bei Weiterleitung neuer Sicherheitsdatenblätter, in die Umsetzung von CLP und REACH eingebunden.

Die zu bewältigenden Aufgaben im Rahmen der CLP- und REACH-Verordnung, z. B. Beschreibung der Stoffidentität und die Problematik der einstufungsrelevanten Verunreinigungen, Selbsteinstufung, Einigung auf eine gemeinsame Einstufung, Änderung von Sicherheitsdatenblättern, sind sehr breit gefächert und stellen die betroffenen Unternehmen vor große Herausforderungen.

Darüber hinaus existieren zahlreiche Verknüpfungen zwischen CLP und REACH, die sich nicht zuletzt auch auf die Nutzung der IT-Tools der ECHA auswirken.

Häufige Fragen zum Handlungsbedarf im Rahmen von CLP- und REACH-Verordnung sind:

  • Wer muss Stoffe in das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis melden?
  • Müssen auch ungefährliche Stoffe oder Stoffe unter 1 t/a gemeldet werden?
  • Welche IT-Tools existieren für die Meldung an die ECHA, wie werden sie genutzt?
  • Wie entsteht eine harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung?
  • Welche Bedeutung hat die Selbsteinstufung für Registrierungspflichten und Fristen?
  • Ein Stoff mit unterschiedlichen Verunreinigungen: Wie wird die Einstufung im Registrierungsdossier angegeben?
  • Wie werden Einstufung und Kennzeichnung nach altem Recht für CLP aktualisiert und wann ist das notwendig?
  • Wann muss man das Sicherheitsdatenblatt überarbeiten, was ändert sich?

Antworten auf diese Fragen wurden von Referentinnen und Referenten der ECHA, der Industrie und des REACH-CLP Helpdesks der BAuA präsentiert.

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