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REACH: Informationspflichten in der Lieferkette

Die Informationsveranstaltung fand am 03. Dezember 2009 in Dortmund statt.

Durch die REACH-Verordnung ergeben sich für alle Akteure der Lieferkette eine Vielzahl von neuen Verpflichtungen. Ein wesentliches Ziel von REACH ist, den sicheren Umgang mit Chemikalien zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, ist ein Kernelement der REACH-Verordnung die Regelung der Informationsweitergabe entlang der Lieferkette.

Die Informationsweitergabe beschränkt sich jetzt nicht mehr nur noch auf die Weitergabe eines Sicherheitsdatenblattes, sondern es müssen umfassende Informationen über die sichere Verwendung in der Lieferkette weitergegeben werden. Diese Informationen sind nicht nur für Stoffe oder Gemische erforderlich, sondern zusätzlich muss über besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen informiert werden, bzw. müssen diese Stoffe in bestimmten Fällen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki gemeldet werden.

Weiterhin steht der Chemiehandel deutlich mehr als früher in der Pflicht, den Informationsfluss entlang der Lieferkette zu gewährleisten.

Die Schwerpunkte der Veranstaltung waren:

  • REACH-Sicherheitsdatenblätter, u.a. welche Informationen sind enthalten, was kann der nachgeschaltete Anwender erwarten, was muss der nachgeschaltete Anwender beachten
  • Stoffsicherheitsbericht und Expositionsszenarien, insbesondere Pflichten der nachgeschalteten Anwender innerhalb der Lieferkette, Pflichten und Rechte der nachgeschalteten Anwender gegenüber den Registrierungspflichtigen
  • Informations- und Meldepflichten bei Erzeugnissen, u.a. was muss beachtet werden, welche Stoffe sind betroffen, welche Fristen müssen eingehalten werden
  • Besonderheiten Chemiehandel, was hat sich geändert, welche Erwartungen bestehen seitens der nachgeschalteten Anwender

Die Referentinnen und Referenten kamen von folgenden Unternehmen und Institutionen:

  • Helm AG
  • Volkswagen AG (VW AG)
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
  • sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).