Navigation und Service

Springe direkt zu:

REACH: Methoden der Expositionsabschätzung für den Stoffsicherheitsbericht

Die Informationsveranstaltung fand am 13. Oktober 2009 in Dortmund statt.

Für einen Stoffsicherheitsbericht unter REACH ist eine Risikobewertung notwendig, die u.a. auf Informationen zur Expositionssituation beruht. Für die drei Schutzziele Arbeitnehmer, Verbraucher und Umwelt stehen verschiedene Möglichkeiten und Alternativen zur Abschätzung dieser Exposition zur Verfügung, die während der Veranstaltung vorgestellt wurden; die Bewertung der Arbeitsplatzexposition bildete hierbei einen Schwerpunkt.

Im Detail wurden während der Veranstaltung folgende Themen von Vertretern unterschiedlicher Institutionen vertieft vermittelt:

  • Konzept der Praxishilfe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Entwicklung eines Hilfsmittels zur Erstellung eines Stoffsicherheitsberichts (CSA/CSR-Tool)
  • Methoden und Hilfsmittel zur Abschätzung der Umwelt- und Verbraucherexposition
  • Bewertungsmöglichkeiten für die Arbeitnehmerexposition, EMKG-Expo-Tool
  • Ecetoc Targeted Risk Assessment (TRA), Erfahrungen mit der neuen Version
  • Bayesian Exposure Assessment Tool (BEAT) und Abschätzung der dermalen Exposition am Arbeitsplatz (Riskofderm Modell)
  • Verwendung von Messdaten und Modell Stoffenmanager

Diese Informationsveranstaltung richtete sich an die Firmen, die ihre Dossiers noch nicht erstellt haben bzw. beginnen, die Dossiers zu erstellen oder die zur Zeit mit den Vorbereitungen zur Einreichung ihres Dossiers beschäftigt sind.

Zur engeren Zielgruppe der Informationsveranstaltung gehörten Fachleute, die unter REACH einen Stoffsicherheitsbericht erstellen wollen und vor allem Experten, die sich mit Expositionsfragen bis ins Detail befassen.

Die Referentinnen und Referenten kamen von folgenden Institutionen:

  • Europäische Chemikalien Agentur (ECHA)
  • Umweltbundesamt (UBA)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
  • Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)
  • Ökoinstitut Freiburg
  • CFCS Consult
  • sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).