Navigation und Service

Springe direkt zu:

Erste Schritte

Die folgenden Informationen sind eine kurze Zusammenfassung des Leitfadens zur Registrierung Teil A des REACH-CLP-Biozid Helpdesks.


Welchen Stoff / welche Stoffe müssen Sie registrieren? 

Bis 2018 müssen Phase-in-Stoffe, die im Mengenbereich ≥1 und <100 t/a hergestellt oder importiert werden, registriert werden. Bevor ein Stoff registriert wird, muss er eindeutig identifiziert und benannt werden. Hierzu gibt es die Leitlinien zur Identifizierung und Bezeichnung von Stoffen gemäß REACH und CLP der ECHA, in denen die Regeln für die Benennung von Stoffen mit einer definierten Zusammensetzung und von sogenannten UVCB-Stoffen (Stoffe mit unbekannter und variabler Zusammensetzung, sowie biologische Materialien) beschrieben sind. Unter Stoffidentität finden Sie die Kurzzusammenfassung dieser Leitlinien.

Haben Sie Ihren Stoff vorregistriert?

Ihr Phase-in-Stoff muss vorregistriert sein, damit Sie von der Übergangsfrist für die Registrierung bis 2018 Gebrauch machen können. Falls Sie Ihren Stoff noch nicht vorregistriert haben, können Sie das unter bestimmten Bedingungen noch nachholen (siehe Nachträgliche Vorregistrierung).

Neben der Möglichkeit Ihren Stoff erst 2018 zu registrieren, kommen Sie auf Grund der Vorregistrierung mit anderen Herstellern und Importeuren in ein SIEF (Substance Information Exchange Forum). Im Rahmen dieses SIEFs wird ein gemeinsames Registrierungsdossier erstellt, das vom sogenannten federführenden Registranten bei der ECHA eingereicht wird.

Nachträgliche Vorregistrierung

Grundsätzlich wurde die Vorregistrierung bereits im Jahr 2008 durchgeführt. Haben Sie einen Stoff bisher nicht vorregistriert, besteht gegebenenfalls die Möglichkeit einer nachträglichen Vorregistrierung. Diese ist Voraussetzung, um von der Übergangsfrist bis 2018 profitieren zu können. Ansonsten müssten Sie sofort registrieren.

Für Phase-in-Stoffe ist unter folgenden Voraussetzungen eine nachträgliche Vorregistrierung noch möglich:

  • Der Stoff wird erstmalig in einer Menge von mindestens 1 Tonne oder bis maximal 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert.
  • Der Stoff ist nach der Richtlinie 67/548/EWG nicht als krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend der Kategorie 1 und 2 sowie nach R50/53 eingestuft.

Eine nachträgliche Vorregistrierung muss gemäß Artikel 28 Absatz 6 der REACH-Verordnung innerhalb von 6 Monaten nach der erstmaligen Herstellung oder dem erstmaligen Import bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht werden und ist bis 12 Monate vor dem Registrierungstermin, also dem 31.05.2017, möglich. Unter Technischer Ablauf der Vorregistrierung finden Sie Informationen zum Ablauf einer Vorregistrierung zusammen mit den dafür benötigten Datenanforderungen. Eine Vorregistrierung ist kostenlos.

Eine genaue Anleitung zur nachträglichen Vorregistrierung finden Sie darüber hinaus in unserem Leitfaden zur Registrierung 2018 unter REACH - Teil A: Erste Schritte.

Auch bei einer nachträglichen Vorregistrierung kommen Sie mit anderen Herstellern und Importeuren in ein SIEF (siehe oben).