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Mitteilungen

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Unter REACH müssen im Rahmen der verschiedenen Verfahren Mitteilungen über Stoffe an die Chemikalienagentur in Helsinki gemacht werden. Diese Mitteilungen umfassen jeweils festgelegte Informationsanforderungen, die in diesem Abschnitt zusammengestellt sind.

Dazu gehören die Mitteilungen über besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen gemäß Artikel 7 Absatz 2. Kann eine Exposition gegenüber einem solchen Stoff nicht ausgeschlossen werden, muss bei Überschreitung der angegebenen Mengen- und Konzentrationsschwellen die Agentur unterrichtet werden. 

Ebenso gibt es gemäß Artikel 39 der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) eine allgemeine Meldepflicht für Stoffe, die in Verkehr gebracht werden.

Diese Meldepflicht für ein Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis besteht:

  • für unter REACH registrierungspflichtige Stoffe
  • für Gefahrstoffe unabhängig von deren Menge

Ist ein solcher Stoff schon registriert, ist eine Meldung nicht erforderlich, da die Informationen der Agentur bereits vorliegen. Die Meldepflicht beginnt am 01. Dezember 2010.

Nachgeschaltete Anwender, die gemäß Artikel 37 eine eigene Stoffsicherheitsbeurteilung durchgeführt haben, teilen dies der Agentur mit. Eine Übermittlung des erstellten Stoffsicherheitsberichtes ist nicht notwendig.