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Kandidatenstoffe

Aufnahmedatum: 17.12.2014

Stoffe, die in die Kandidatenliste zur Zulassung aufgenommen wurden, ihre SVHC-Eigenschaften und ihre Hauptverwendungen entsprechend den Informationen, die in den Anhang-XV-Dossiers, sowie durch interessierte Parteien während der öffentlichen Konsultation über ihre Identifizierung als SVHC-Stoffe bereitgestellt wurden:

Erweiterung der Kandidatenliste um folgende Stoffe:

#Name des Stoffes
1Cadmium fluoride
2Cadmium sulphate
32-benzotriazol-2-yl-4,6-di-tert-butyl-phenol (UV-320)
42-(2H-benzotriazol-2-yl)-4,6-di-tert-pentylphenol (UV-328)
52-ethylhexyl-10-ethyl-4,4,-dioctyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoate (DOTE)
6Reaction mass of 2-ethylhexyl-10-ethyl-4,4,-dioctyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoate and 2-ethylhexyl-10-ethyl-4-[[2-[(2-ethylhexyl)oxy]-2-oxoethyl]thio]-4-octyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoate (Reaction mass of DOTE and MOTE)

Aktualisierung eines Eintrages bei den SVHC Eigenschaften:

#Name des Stoffes
1Bis(2-ethylhexyl)phthalate (DEHP)


Firmen, die diese Stoffe als solche oder in Gemischen oder Erzeugnisse, in denen diese Stoffe enthalten sind, herstellen oder importieren, müssen ihre potenziellen Verpflichtungen überprüfen, die sich aus dieser Aktualisierung ergeben.

Die ECHA aktualisiert die Kandidatenliste mit 6 neuen besonders besorgniserregenden Stoffe und aktualisiert einen Eintrag zu den SVHC Eigenschaften:

Die ECHA hat am 17. Dezember 2014 die Kandidatenliste um 6 neue Stoffe erweitert. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Stoffe, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend (CMR) eingestuft sind. Bei der Aktualisierung des Stoffes DEHP handelt es sich um die zusätzliche Identifizierung des Stoffes nach Artikel 57 f (ebenso besorgniserregend, wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die Umwelt).

Die Aufnahme der Stoffe in die Kandidatenliste kann für Firmen gesetzliche Verpflichtungen mit sich bringen, die für die gelisteten Stoffe als solche, in Gemischen oder in Erzeugnissen gelten können. Hersteller und Importeure von Erzeugnissen haben sechs Monate Zeit, um die ECHA in Kenntnis zu setzen, wenn die zwei folgenden Bedingungen zutreffen:

(i) der Stoff ist in diesen Erzeugnissen in Mengen von über einer Tonne pro Hersteller oder Importeur pro Jahr enthalten, und

(ii) der Stoff ist in diesen Erzeugnissen in einer Konzentration von über 0,1 Massenprozent enthalten.

Ausnahmen gibt es von der Meldepflicht, wenn der Stoff bereits für die Verwendung registriert ist oder wenn eine Exposition ausgeschlossen werden kann. Informationen über die Meldung von Stoffen in Erzeugnissen und entsprechende Einreichungs-Tools sowie Anweisungen zur Erstellung und Einreichung eines Meldedossiers sind auf der ECHA-Webseite verfügbar. Die ECHA hat ein Webformular zum Anmelden von Stoffen in Erzeugnissen freigeschaltet, das diesen Vorgang deutlich erleichtert. Zudem stehen Datensätze zur Einreichung der Anmeldungen per REACH-IT zur Verfügung.

Die REACH-Verordnung sieht ein spezifisches Verfahren vor, um zu entscheiden, ob die Kandidatenstoffe auch in die Liste der zulassungspflichtigen Stoffe (Anhang XIV der REACH-Verordnung) aufgenommen werden.