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Mitteilungen für die Informations- und Behandlungszentren für Vergiftungen

Nach Artikel 45 der CLP-Verordnung werden von den Mitgliedstaaten Stellen benannt, die Informationen über die gesundheitliche Notversorgung entgegennehmen. In Deutschland wird diese Informationsweitergabe mit dem § 16e des Chemikaliengesetzes als sogenannte Produktmeldung geregelt. Die von Importeuren und nachgeschalteten Anwendern übermittelten Informationen sind insbesondere für die Angabe vorbeugender und heilender Maßnahmen in Notfällen von belang. In Deutschland ist nach dem Chemikaliengesetz das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die zuständige Stelle für die Entgegennahme der Produktmeldungen. Die Informationen in den Produktmeldungen werden von den deutschen Giftinformationszentren für die Notfallberatung verwendet.

Die Informationsübermittlung ist bisher in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU sehr unterschiedlich geregelt. Nach Artikel 45 Absatz 4 prüft die EU Kommission eine Harmonisierung der zu übermittelnden Informationen und der zu verwendenden Formate. Darüberhinaus hat die Kommission eine Übersicht der für die Produktmeldungen in den verschiedenen Mitgliedstaaten zuständigen Stellen und deren Kontaktdaten erstellt.