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Einstufung von Gemischen ab dem 1. Juni 2015

Gemische werden ab dem 1. Juni 2015 nach den Kriterien der CLP-Verordnung eingestuft. (Bis dahin ist noch eine Einstufung auf Basis der Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG möglich.) Diese Verpflichtung betrifft die Formulierer und Importeure von Gemischen. Sie stehen am Beginn der Lieferkette in der EU und haben deshalb die Verantwortung, mögliche Gefahren ihrer Gemische zu ermitteln und die Kommunikation dieser Gefahren in der Lieferkette zu ermöglichen.

Die Kriterien für die Einstufung nach der CLP-Verordnung unterscheiden sich bei vielen Gefahren von den bisher geltenden Einstufungsregeln. Für Gemische, die bisher nach den Vorgaben der Richtlinien 67/548/EWG (Stoffrichtlinie) und 1999/45/EG (Zubereitungsrichtlinie) eingestuft wurden, können sich deshalb einige Änderungen ergeben. Einen ersten Überblick zu Unterschieden bei der Einstufung zwischen altem und neuem Recht bieten die Poster mit Umwandlungshilfen zu Gesundheitsgefahren und Physikalischen-/Umweltgefahren.

Grundlegende Informationen und Vorgehensweise für die Gemischeinstufung

Für die Einstufung von Gemischen empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen, bei dem möglichst alle bereits verfügbaren Daten zum Gemisch und seinen Inhaltsstoffen verwendet werden.

Bei der Einstufung von Gemischen ist die Kommunikation mit den Vorlieferanten von besonderer Bedeutung, um genaue Informationen zu den Gefahren der Inhaltsstoffe oder zur Zusammensetzung des Gemisches zu erhalten. Eine wesentliche Quelle mit einstufungsrelevanten Inhalten ist das Sicherheitsdatenblatt. Die Einstufung von Gemischen erfordert viel Erfahrung und Expertenwissen. Eine Übersicht zu den wesentlichen Arbeitsschritten bei der Gemischeinstufung und eine Checkliste finden Sie auf der Internetseite der BAuA. Diese ermöglicht es, den Arbeitsaufwand und die benötigten Ressourcen einzuschätzen.