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Die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU

Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen

Ziel der CLP-Verordnung (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures, seit 2009 in Kraft) ist ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt sicherzustellen sowie den freien Warenverkehr innerhalb des gemeinsamen europäischen Binnenverkehrs von chemischen Stoffen, Gemischen und bestimmten spezifischen Erzeugnissen zu gewährleisten. Die CLP-Verordnung beruht auf dem sogenannten Globally Harmonised System (GHS) of Classification and Labelling of Chemicals der Vereinten Nationen (UN). Das weltweit harmonisierte System soll das Niveau des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt einheitlicher, transparenter und vergleichbarer machen. Die CLP-Verordnung löst schrittweise die bisherige Stoffrichtlinie 67/548/EWG und die Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG zum 1. Juni 2015 ab. Die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung für Gemische kann bereits vor dem 1. Juni 2015 nach den Vorschriften der CLP-Verordnung erfolgen, die Bestimmungen der Zubereitungsrichtlinie finden in diesem Fall keine Anwendung.

Durch die Kriterien der Verordnung sollen gefährliche Chemikalien identifiziert und ihre Anwender über die jeweiligen Gefahren mit Hilfe von Standardsymbolen und -sätzen auf den Kennzeichnungsetiketten und in den Sicherheitsdatenblättern informiert werden. Wie die neuen Kennzeichnungssymbole aussehen, kann auf der UNECE-Homepage (United Nations Economic Commision for Europe) eingesehen werden.

Durch die CLP-Verordnung werden u. a. einschlägige Vorschriften von REACH, die sich auf Einstufung und Kennzeichnung beziehen, angepasst.

Zum Thema im Internet

Europäische Kommission, Generaldirektion "Beschäftigung, Soziales und Integration":
Pocket card "Neue Kennzeichnung - für chemische Stoffe"
Poster "Die Kennzeichnungsetiketten für Chemikalien ändern sich – wie sind Sie davon betroffen?"
Leitfaden "Die Kennzeichnungsetiketten für Chemikalien ändern sich: Inwiefern ist der Arbeitnehmerschutz davon betroffen?"
Chemikalien am Arbeitsplatz – ein neues Kennzeichnungssystem - Leitlinien zur Unterstützung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei der Umstellung auf das neue System für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung

Europäische Kommission, Generaldirektion "Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU“:
Chemicals

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA):
CLP – Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) - GISBAU-Gefahrstoff-Informationssystem der BG BAU:
GHS

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI):
GHS-Konverter
GHS-Gemischrechner
GHS-Informationen (Downloadcenter)
GHS-Quiz

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN):
Wissenkompakt GHS

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI):
BDI REACH / CLP-Hilfestellungen

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV):
Broschüre „GHS-Global Harmonisiertes System zur Einstufung von Kennzeichnung von Gefahrstoffen“ (PDF-Datei, 1 MB), DGUV Information 213-034 (2015)
GHS-Plakat „Physikalisch-chemische Gefahren und Umweltgefahren“ (PDF-Datei, 198 KB), DGUV Information 213-035 (2015)
GHS-Plakat „Brand- und Explosionsgefahren“ (PDF-Datei, 196 KB), DGUV Information 213-036 (2015)
GHS-Plakat „Gesundheitsgefahren“ (PDF-Datei, 252 KB), DGUV Information 213-037 (2015)

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA):
Gefahrstoffliste 2014 GHS - Gefahrstoffe am Arbeitsplatz (IFA Report 1/2014)

 

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