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Aktuelles

Workshop zur sozioökonomischen Analyse im Zulassungs- und Beschränkungsverfahren unter REACH

Die Europäische Kommission organisiert zusammen mit der ECHA am 29. Juni 2016 in Brüssel einen Workshop zur sozioökonomischen Analyse im Zulassungs- und Beschränkungsverfahren unter REACH. Dieser Workshop soll erläutern, welche Rolle die sozioökonomischen Analyse in den beiden Verfahren unter REACH hat. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier.

Neue IUCLID Version 6 von der ECHA veröffentlicht

Die ECHA veröffentlichte am 29.04.2016 eine neue IUCLID Version 6. Ebenfalls wurden einige Benutzerhandbücher und IUCLID plug-ins aktualisiert.
Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite der ECHA. Ein Einreichen von Dossiers mit IUCLID 5.6 ist nur noch bis zum 21. Juni 2016, dem Erscheinungsdatum von REACH-IT 3, möglich.

Bundesstelle für Chemikalien startet eine öffentliche Konsultation zu C9-C14 per- und polyfluorierte Carbonsäuren als potenziell besonders besorgniserregende Stoffe im Rahmen von REACH

Die Bundesstelle für Chemikalien startet heute eine öffentliche Konsultation zu C9-C14 per- und polyfluorierte Carbonsäuren als potenziell besonders besorgniserregende Stoffe. Langkettige per- und polyfluorierte Chemikalien haben sich ubiquitär in der Umwelt verteilt. Sie lassen sich auch im Blut der Allgemeinbevölkerung nachweisen. C9-14-PFCAs sind aufgrund ihrer intrinsischen Eigenschaften besonders besorgniserregende Substanzen. C9-PFCA wurde bereits als persistenter, bioakkumulierender und toxischer Stoff und C11-C14-PFCAs als sehr persistente und sehr bioakkumulierende Stoffe auf die REACH-Kandidatenliste aufgenommen.

Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten stoffspezifische Informationen bereitstellen. Die von der Industrie eingereichten Informationen werden dann im Rahmen der Analyse der Risikomanagementoptionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird geklärt, ob tatsächlich ein Regulierungsbedarf besteht und was die am besten geeignete Maßnahme zur Minimierung der mit dem Stoff verbundenen Risiken ist.

Deutsche RMOA-Liste

Biozide: Beschluss zu Lavendelblüten gegen Motten

Am 30.04.2016 hat die Europäische Kommission einen Durchführungsbeschluss zu getrockneten Lavendelblüten veröffentlicht. Demnach sind Produkte, die aus einem mit getrockneten Lavendelblüten gefüllten Kissen bestehen und zur Mottenbekämpfung in Verkehr gebracht werden, weder als Biozidprodukte noch als behandelte Waren im Sinne des Biozidrechts anzusehen.

Durchführungsbeschluss zu Lavendelblüten gegen Motten (PDF-Datei, 313 KB)

Biozide: Wirkstoff-Genehmigung von Peressigsäure

Am 30.04.2016 hat die Europäische Kommission die Genehmigung des Biozid-Wirkstoffs Peressigsäure in den Produktarten 1, 2, 3, 4, 5 und 6 veröffentlicht. Für Biozidprodukte in den genannten Produktarten, die Peressigsäure als alleinigen Wirkstoff enthalten, müssen nun bis zum 01.10.2017 Zulassungsanträge gestellt werden, damit diese weiterhin verkehrsfähig bleiben.

Verordnung zur Genehmigung von Peressigsäure in den Produktarten 1 bis 6 (PDF-Datei, 331 KB)

Veranstaltung: Folgen des EuGH-Urteils zu besonders besorgniserregenden Stoffen in Erzeugnissen

Dortmund – Im September 2015 hat der Europäische Gerichtshof (EUGH) ein Urteil zu besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) in Erzeugnissen gefällt. Wenn ein Erzeugnis mehr als 0,1 Prozent eines solchen Stoffes enthält, muss das der Lieferant seinem Abnehmer mitteilen. Der Gerichtshof hat in seinem Urteil bestätigt, dass die Bezugsgröße für die 0,1 Prozent die einzelnen Erzeugnisse sind, aus denen sich ein Erzeugnis zusammensetzt. Dieses Urteil hat weitreichende Konsequenzen für die Informationsweitergabe in der Lieferkette in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Mit der Veranstaltung „Erzeugnisse unter REACH – Informationen in der Lieferkette, Folgen des EuGH-Urteils“ informiert der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin über Konsequenzen aus dem Urteil und über Strategien, mit den sich die Informationspflichten erfüllen lassen. Die Informationsveranstaltung findet am 6. Juni in Dortmund statt.

Vor dem Urteil gab es in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union unterschiedliche Auslegungen bei der Frage, was im Falle von zusammengesetzten Erzeugnissen als Bezugsgröße herangezogen wird, um den Gehalt an besonders besorgniserregenden Stoffen zu berechnen. Das lässt sich am Beispiel eines Fahrrades deutlich machen. Beziehen sich die 0,1 Prozent auf das gesamte Fahrrad oder auf den Fahrradgriff, Pedal oder Sattel? Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes stellt klar, dass sich die Berechnung auf die jeweiligen verbauten Erzeugnisse wie zum Beispiel den Sattel bezieht. Insbesondere Unternehmen, die sich bis jetzt auf das zusammengesetzte Erzeugnis bezogen haben, können sich bei der Veranstaltung über mögliche Strategien zur Erfüllung der Informationspflichten informieren. Darüber hinaus wird die Bedeutung des Urteils und seine Konsequenzen aus Sicht der Industrie vorgestellt. Da das Urteil des Gerichtshofes grundsätzlich das Auskunftsrecht stärkt, stellt der Helpdesk zudem Informationsmöglichkeiten über besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen für Verbraucher vor.

Der Teilnahmebeitrag für die Informationsveranstaltung „Erzeugnisse unter REACH – Informationen in der Lieferkette, Folgen des EuGH-Urteils“ beträgt 70 Euro. Anmeldeschluss ist der 16. Mai 2016. Weitere Informationen und das Programm gibt es im Internetangebot der BAuA. Eine Online-Anmeldung ist ebenfalls möglich.

Neuer Praxisleitfaden für Informationen zur sicheren Verwendung von Gemischen veröffentlicht

Ein neuer Praxisleitfaden für Informationen zur sicheren Verwendung von Gemischen wurde von CEFIC in Zusammenarbeit mit dem VCI veröffentlicht. Der Schritt-für-Schritt-Leitfaden zur "lead component identification" Methode (LCID - Identifizierung des Leitkomponente) erläutert, wie (Leit)Komponenten in einem Gemisch identifiziert werden, von denen ein Risiko ausgeht. Der Leitfaden veranschaulicht außerdem, wie nach dieser Methode die Maßnahmen für eine sichere Verwendung des Gemischs abgeleitet werden. Hierzu findet am 4. Mai 2016 in Brüssel ein technischer Workshop statt, in dem die Methodik erklärt wird.

Sowohl der Leitfaden als auch der Workshop sind in englischer Sprache. Einen Link zum Praxisleitfaden finden Sie hier. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.

ECHA Webinar zu "use maps" und wie sowohl Registranten als auch nachgeschaltete Anwender davon profitieren können

Die ECHA bietet am 15. Juni 2016 ein Webinar zum Thema "use maps" an. Mit "use maps" können die Verwendungen von nachgeschalteten Anwendern auf eine harmonisierte Art und Weise beschrieben werden. Das Webinar richtet sich an Branchenverbände von nachgeschalteten Anwendern und alle, die sektorspezifische "use maps" erstellen wollen. Darüber hinaus ist das Webinar für Registranten gedacht, welche die Informationen aus den "use maps" in die Registrierungsdossiers mit aufnehmen möchten und für nachgeschaltete Anwender, die sicher stellen wollen, dass ihre Verwendungen abgedeckt sind. Die Teilnehmer des Webinars werden durch die Formate der "use maps" geleitet und lernen, wie das Konzept in der Praxis angewendet wird.

Das Webinar ist auf Englisch. Eine Anmeldung finden Sie hier.

Neue Informationen zu "Erzeugnissen" auf der REACH-CLP-Biozid Helpdesk Homepage

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk hat sein Internetangebot um die neue Rubrik "Erzeugnisse" erweitert. Nach dem Gerichtsurteil des EuGH in der Rechtssache C106/14 wurde die u.a. deutsche Ansicht bestätigt, dass die 0.1% Grenze für SVHCs in Erzeugnissen auf das einzelne und nicht das zusammengesetzte Erzeugnis zu beziehen ist. Mit diesem Urteil müssen nun Produzenten von zusammengesetzten Erzeugnissen in allen Mitgliedstaaten Informationen zu SVHC, die sie zu den jeweiligen einzelnen Erzeugnissen erhalten haben, in der Lieferkette weitergeben.

Im neuen Bereich "Erzeugnisse" liefert Ihnen der Helpdesk alle wichtigen Informationen rund um das Thema Erzeugnisse. Wir erläutern Ihnen das Gerichtsurteil des EuGH und stellen Ihnen Rechte und Pflichten vor, die sich aus dem Urteil ableiten. Des Weiteren liefern wir Ihnen eine Hilfestellung, um ein Erzeugnis von einem Stoff/Gemisch abzugrenzen. Außerdem werden Ihnen Tipps vorgestellt, wie Sie bei komplexen Erzeugnissen vorgehen können, um Ihre Informationspflichten wahrzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich REACH/Erzeugnisse oder hier.

Entscheidung der Widerspruchskammer zum Prinzip "Ein Stoff - Eine Registrierung"

In Fallnummer A-022-2013 hat die Widerspruchskammer der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) das OSOR-Prinzip (one substance - one registration; Ein Stoff - Eine Registrierung) bestärkt. In der Entscheidung wurde dargelegt, dass alle Registrierungen des gleichen Stoffs Teil einer gemeinsamen Einreichung sein müssen. Dies ist essentiell, um die Anzahl an Wirbeltierenversuchen minimal zu halten und die Kosten zur Datenteilung fair, gerecht und transparent zu verteilen. In der Entscheidung hat die Widerspruchskammer gesagt, dass die ECHA eine separat eingereichte Registrierung nicht als vollständig erachten soll, wenn sie nicht Teil einer bestehenden gemeinsamen Einreichung ist.

Die ausführliche Begründung der Widerspruchskammer im Fall A-022-2013 können Sie hier nachlesen.

ECHA veröffentlicht eine sortierbare Liste von Stoffen mit harmonisierter Einstufung und Kennzeichnung

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat eine Liste aller harmonisiert eingestuften und gekennzeichneten Stoffen aus Tabelle 3.1 der CLP-Verordnung erstellt. Die Excel-Liste berücksichtigt alle Änderungen, die durch die Anpassungen an den technischen Fortschritt (ATP) beschrieben werden.

Die Liste finden Sie hier.

REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren! Helpdesk informiert deutschlandweit vor Ort

Die dritte Registrierungsphase für Chemikalien unter der REACH-Verordnung steht bevor und wird voraussichtlich besonders kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Bis zum 31. Mai 2018 müssen bereits vorregistrierte Stoffe, die in einem Mengenband von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, von den Unternehmen bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert werden. Um die betroffenen Unternehmen dabei zu unterstützen, bietet der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit verschiedenen Industrie- und Handelskammern die Veranstaltungsreihe „REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ an.

Die Informationsveranstaltungen „REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ finden in diesem Jahr an folgenden Terminen statt: 28. April in Halle, 9. Mai in Hannover, 24. Mai in Kassel, 31. Mai in Gera, 2. Juni in Bielefeld, 8. Juni in Frankfurt, 13. Juni in Leipzig, 14. Juni in Berlin, 28. Juni in Krefeld, 29. Juni in Ludwigshafen, 20. Juli in Nürnberg und am 9. November in Bremen.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

Machen Sie sich bereit für das neue CHESAR - Testversion ist Verfügbar.

Die ECHA hat eine Beta-Version des neuen chemical safety assessment and reporting tools CHESAR 3 zu Testzwecken veröffentlicht. Die Beta-Version enthält ein Tool zur Übertragung aktueller CHESAR 2.3 Datenbanken. So wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, die Übertragung schon im Vorfeld zu testen. Außerdem können Sie sich mit der neuen Aufmachung und Handhabung, so wie den neuen Optionen für komplexere Bewertungen vertraut machen. Die Beta-Version ist auf der CHESAR Webseite für alle registrierten Benutzer verfügbar.

Eine finale Version von CHESAR 3 wird zusammen mit IUCLID 6 Ende April veröffentlicht werden. Die Beta-Version kann nach dem Erscheinen der finalen Version nicht weiter benutzt werden. Nutzen Sie sie daher nicht für die Erstellung Ihrer Stoffsicherheitsbeurteilung. Nutzen Sie hierfür bis auf weiteres CHESAR 2.3 oder warten Sie das Erscheinen der finalen Version ab.

CHESAR Webseite

Broschüren, Faltblätter und Poster

Broschüren aus der Reihe "REACH-Info"

Die elfte Broschüre der Reihe „REACH-Info“ verfolgt das Ziel, eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH zu geben. Beim Umgang mit Chemikalien kann der Mensch diesen Stoffen ausgesetzt sein. Deshalb stellt die Abschätzung ein Kernelement des Stoffsicherheitsberichts für gefährliche Stoffe dar und hat sowohl für die Verpflichtungen unter REACH als auch für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen eine erhebliche Bedeutung. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegebene Broschüre REACH-Info 11: Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz gibt eine allgemein verständliche Hilfestellung für die Expositionsabschätzung und einen guten Einstieg in die Problematik.

REACH-Info 1 "Erste Schritte unter der neuen EU-Verordnung REACH" war die erste Broschüre, die der nationale REACH-CLP Helpdesk herausgegeben hat, um allen Betroffenen einen ersten Überblick über die Verpflichtungen unter dem neuen Chemikaliengesetz zu verschaffen.
Folgende weitere Broschüren sind im Rahmen der REACH-Info-Reihe erschienen:
REACH-Info 2: Besonderheiten bei Zwischenprodukten und Stoffen in Forschung und Entwicklung
REACH-Info 3: Besonderheiten bei Polymeren und Monomeren
REACH-Info 4: Neustoffe und REACH
REACH-Info 5: Rechte und Pflichten des nachgeschalteten Anwenders unter REACH
REACH-Info 6: Erzeugnisse – Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler
REACH-Info 7: Die sozioökonomische Analyse
REACH-Info 8: Nächste Schritte unter der EU-Verordnung REACH
REACH-Info 9: REACH und Recycling
REACH-Info 10: Die Zulassung unter REACH

Alle Broschüren der REACH-Info-Reihe können im Volltext als pdf-Datei heruntergeladen oder über den Webshop (Versandkosten fallen an) bestellt werden.

Faltblätter zur Kurzinformation zu REACH und CLP

  • REACH-CLP Helpdesk - Nationale Auskunftsstelle der Bundesbehörden
  • GHS - Die neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU

Sie können die Faltblätter in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an. Bitte beachten Sie dazu auch die Versandinformationen des Bestellservices.

Diese Faltblätter werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

Poster zur Einstufung und Kennzeichnung

  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Einstufung und Kennzeichnung
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Gefahren- und Sicherheitshinweise
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Gesundheitsgefahren
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Physikalische Gefahren, Umweltgefahren

Sie können die Poster in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an.

Diese Poster werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

 

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