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Veranstaltung des Umweltbundesamts:
"REACH in der Praxis IV, Fachworkshop 5: Rohwasserschutz - PMT-Stoffe erkennen und ihre Emissionen vermeiden" am 04.05.2017 in Berlin

Was erwartet Sie? 

Stoffe, die aufgrund besonderer Eigenschaften ins Rohwasser gelangen können, gefährden unser Trinkwasser. Auf diesem Workshop wird Stoffherstellern und nachgeschalteten Anwendern ein Vorschlag für ein Bewertungskonzept und Bewertungskriterien vorgestellt, die Ihnen helfen, für das Rohwasser problematische Stoffe zu erkennen. Sie werden die Anwendung der P-M-T-Kriterien kennenlernen (Persistenz, Mobilität, Toxizität). Wir werden mit Ihnen überlegen, wie Sie die Emission solcher Stoffe verringern können. Die Veranstaltung findet im Bundespresseamt in Berlin am 04. Mai 2017 von 10:00 - 17:00 Uhr statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung des REACH-CLP-Biozid Helpdesks: "Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!" am 30.06.2017 in Dortmund

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk führt am 30.06.2017 eine Veranstaltung zu dem Thema "Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!" in Dortmund in der Stahlhalle der DASA durch. Beleuchtet wird die REACH-Verordnung sowohl aus Sicht der Behörden als auch des Verbandes der Chemischen Industrie. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Nur noch 7 Wochen: gefährliche Gemische brauchen neue Etiketten! - Die letzte Frist zur Einführung der CLP-Kennzeichnung läuft ab

Ab 1. Juni 2017 dürfen gefährliche Stoffe und Gemische in Europa nur noch verkauft werden, wenn sie der Verordnung (EG) 1272/2008 entsprechen. An diesem Stichtag endet die letzte Übergangsregelung zur stufenweisen Einführung dieser neuen europäischen Verordnung, die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen regelt. Damit sind in der EU die Empfehlungen der Vereinten Nationen zum sogenannten Globally Harmonised System (GHS) umgesetzt und ein wichtiger Schritt zur weltweiten Harmonisierung von Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (classification, labelling, packaging) getan. Die Umstellung in Europa erfolgte schrittweise zuerst für Stoffe und anschließend für Gemische. So hatten die verantwortlichen Hersteller, Importeure und Formulierer genügend Zeit, die neuen Regelungen kennenzulernen und die erforderlichen Änderungen einzuleiten.

In den vergangenen zwei Jahren konnten Gemische noch mit der alten Gefahrenkennzeichnung nach der Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG weiterverkauft werden wenn sie vor dem 1. Juni 2015 bereits in Verkehr gebracht waren und sich z.B. in den Verkaufsregalen von Händlern befanden. Zum 1. Juni endet jetzt die letzte Abverkaufsfrist. Dieses Stichdatum ist daher für den Handel von erheblicher Bedeutung. Es dürfen nur noch Gemische verkauft werden, die nach der CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet sind. Die neue Kennzeichnung erkennt man auf den ersten Blick an Farbe und Form der Piktogramme. Die CLP-Piktogramme sind rautenförmig mit einem schwarzen Symbol und rotem Rahmen und ersetzen die schwarzen Symbole auf orangenem Quadrat, die nicht mehr zulässig sind.

Für die überwiegende Anzahl der Gemische ist es den Lieferanten offensichtlich gelungen, die neue Kennzeichnung rechtzeitig einzuführen und den Abverkauf der alten Ware zu organisieren. Für einzelne Restbestände, die sich möglicherweise noch kurz vor Ablauf der Frist in den Verkaufsregalen befinden, stellt sich jedoch nun die Frage, wie damit umzugehen ist. Als Vorbereitung auf den Stichtag sollten solche Restwaren aus den Verkaufsregalen entfernt werden, dies betrifft besonders Regale, bei denen eine Selbstbedienung durch die Kunden möglich ist. Außerdem sollte das Verkaufspersonal einschlägig informiert werden, damit auch aus dem Lager keine Gemische mit abgelaufener Kennzeichnung weitergegeben werden. Für Waren, die auch zum Stichtag noch mit den veralteten Etiketten ausgerüstet sind, könnte eine Rückführung an den Lieferanten erwogen werden. Alternativ könnte eine Umetikettierung vorgenommen werden. Hier wären jedoch unbedingt Maßnahmen zur Qualitätssicherung zwischenzuschalten. So könnten zum Beispiel die Vorlieferanten geeignete Etiketten mit der neuen Kennzeichnung zur Verfügung stellen.

Endanwender, die Gemische mit der "alten" Kennzeichnung erworben haben und diese aufbrauchen und nicht weiterverkaufen, sind von dieser Frist nicht betroffen. Für die innerbetriebliche Verwendung ist es nicht erforderlich die Kennzeichnung umzustellen. Allerdings muss gegebenenfalls auf eine geänderte Einstufung korrekt reagiert werden und die Betriebsanweisungen müssen eindeutige Umgangsvorschriften für beide Optionen enthalten, also für altes und neues Einstufungs- und Kennzeichnungssystem.

Auf der Internetseite des Helpdes finden Sie weitere Informationen und häufig gestellte Fragen zur CLP-Verordnung.

ECHA hat Übersicht zu Glyphosat veröffentlicht

Die ECHA hat auf ihrer Homepage eine Übersicht zum Thema Glyphosat zusammengestellt. Unterstützend wird von der ECHA ein Video zur Verfügung gestellt, in dem der Prozess der EU-weiten harmonisierten Einstufung und die Rolle der ECHA in diesem Prozess erklärt wird. Das Video wird mit Untertiteln in allen offiziellen europäischen Sprachen angeboten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der ECHA hier.

Veranstaltung "REACH 2018 and beyond" in Sofia

Die Europäische Kommission und ECHA bieten eine Informationsveranstaltung über die Registrierungspflichten im Jahr 2018 und wie sich Firmen darauf vorbereiten können am 27.-28. April in Sofia an. An der Veranstaltung können bis zu 200 Personen kostenlos teilnehmen. Zielgruppe sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Europäischen Kommission zusammen mit der ECHA und Organisationen der Industrie und Handelskammern. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite zur Veranstaltung.

REACH 2018 "Spring School" der ECHA vom 15. bis 19. Mai 2017

Die ECHA veranstaltet vom 15. bis 19. Mai 2017 Webinare, die Interessenten auf die Registrierungsfrist 2018 intensiv vorbereiten soll. Hierbei werden die bislang zur Registrierungsfrist gezeigten Webinare wiederholt. Im Anschluss finden Frage-und-Antwort-Runden statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veröffentlichung von umfangreichen Informationen zum sicheren Umgang mit Beryllium am Arbeitsplatz

Der Europäische Beryllium-Verband BeST (Beryllium Science and Technology Association) hat im Rahmen eines Product Stewardship Programms umfangreiches Informationsmaterial zum sicheren Umgang mit Beryllium am Arbeitsplatz veröffentlicht. Die deutschen Behörden hatten 2016 eine RMO-Analyse für Beryllium durchgeführt und in diesem Zusammenhang auch die Einführung eines Product Stewardship Programms angeregt.
In kurzen Broschüren, Leitfäden und Videos wird unter anderem erklärt, wie die Exposition gegenüber Beryllium generell minimiert werden kann und was bei bestimmten Verwendungen im Besonderen zu beachten ist. Die Informationen, die sich sowohl an Arbeitnehmer als auch an Arbeitgeber richten, sind bislang nur hier in englischer Sprache verfügbar. Übersetzungen in weitere Amtssprachen, darunter Deutsch, sind geplant.

Öffentliche Konsultation zum PAK-Leitfaden

Die ECHA hat kürzlich einen Leitfaden bezüglich der PAK-Beschränkung gemäß Eintrag 50 der REACH-Verordnung erstellt und bis zum 19. April 2017 auf ihrer Webseite zur öffentlichen Kommentierung hinterlegt. Weitere Informationen und einen Link zur Kommentierung finden Sie hier.

Der Leitfaden enthält Klarstellungen zum Geltungsbereich und zum Umfang der Beschränkung und veranschaulicht anhand von Beispielen, welche Erzeugnisse unter die Beschränkung fallen bzw. welche nicht. Außerdem benennt das Dokument beispielhaft Erzeugnisse/Bestandteile von Erzeugnissen, die sowohl direkten als auch verlängerten oder kurzfristigen Kontakt mit der Haut/Mundhöhle haben können.

Des Weiteren greift der Leitfaden die Diskussion zwischen Kommission, der ECHA und den Mitgliedsaaten auf, wie der Wortlaut “placed on the market for supply to the general public” im Kontext von Fallschutzmatten, die z.B. auf öffentlichen Spielplätzen verbaut sind, auszulegen ist. Hierbei stellt der Leitfaden klar, dass Erzeugnisse wie etwa Gummimatten für Spielplätze oder Kunstrasensportplätze in den Geltungsbereich der Beschränkung fallen.

Broschüren, Faltblätter und Poster

Broschüren aus der Reihe "REACH-Info"

Die elfte Broschüre der Reihe „REACH-Info“ verfolgt das Ziel, eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH zu geben. Beim Umgang mit Chemikalien kann der Mensch diesen Stoffen ausgesetzt sein. Deshalb stellt die Abschätzung ein Kernelement des Stoffsicherheitsberichts für gefährliche Stoffe dar und hat sowohl für die Verpflichtungen unter REACH als auch für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen eine erhebliche Bedeutung. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegebene Broschüre REACH-Info 11: Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz gibt eine allgemein verständliche Hilfestellung für die Expositionsabschätzung und einen guten Einstieg in die Problematik.

REACH-Info 1 "Erste Schritte unter der neuen EU-Verordnung REACH" war die erste Broschüre, die der nationale REACH-CLP Helpdesk herausgegeben hat, um allen Betroffenen einen ersten Überblick über die Verpflichtungen unter dem neuen Chemikaliengesetz zu verschaffen.
Folgende weitere Broschüren sind im Rahmen der REACH-Info-Reihe erschienen:
REACH-Info 2: Besonderheiten bei Zwischenprodukten und Stoffen in Forschung und Entwicklung
REACH-Info 3: Besonderheiten bei Polymeren und Monomeren
REACH-Info 4: Neustoffe und REACH
REACH-Info 5: Rechte und Pflichten des nachgeschalteten Anwenders unter REACH
REACH-Info 6: Erzeugnisse – Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler
REACH-Info 7: Die sozioökonomische Analyse
REACH-Info 8: Nächste Schritte unter der EU-Verordnung REACH
REACH-Info 9: REACH und Recycling
REACH-Info 10: Die Zulassung unter REACH

Alle Broschüren der REACH-Info-Reihe können im Volltext als pdf-Datei heruntergeladen oder über den Webshop (Versandkosten fallen an) bestellt werden.

Faltblätter zur Kurzinformation zu REACH und CLP

  • REACH-CLP Helpdesk - Nationale Auskunftsstelle der Bundesbehörden
  • GHS - Die neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU

Sie können die Faltblätter in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an. Bitte beachten Sie dazu auch die Versandinformationen des Bestellservices.

Diese Faltblätter werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

Poster zur Einstufung und Kennzeichnung

  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Einstufung und Kennzeichnung
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Gefahren- und Sicherheitshinweise
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Gesundheitsgefahren
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Physikalische Gefahren, Umweltgefahren

Sie können die Poster in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an.

Diese Poster werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

 

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