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REACH: Erweiterung der Liste zulassungspflichtiger Stoffe (Anhang XIV)

Am 13. Juni 2017 wurde die Verordnung (EU) 2017/999 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Diese erweitert den Anhang XIV der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 auf 43 Einträge. Es wurden 12 Stoffe (Einträge 32 - 43) aufgenommen. Zusätzlich wurden an 23 alten Einträgen (Einträge 4, 5, 6, 7, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 25, 27, 28, 29, 30 und 31) Fußnoten hinzugefügt, die unter bestimmten Bedingungen eine Verlängerung der Übergangzeiten zur Antragstellung und des Ablaufdatums für die Verwendung der Stoffe in Ersatzteilen beinhaltet. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zum Anhang XIV.

REACH: Voranfrage Prozess ist effizienter geworden

Seit dem 1. Juni 2017 können potentielle Registranten eines Stoffes mit Registranten einer Einreichung nur über eine Voranfrage in Kontakt treten. Dies ist notwendig um Daten zu teilen und Teil der gemeinsamen Einreichung werden zu können. Hierfür müssen die Unternehmen ein Voranfrage Dossier an die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) übermitteln. Die ECHA hat den Prozess in verschiedenen Bereichen verbessert und beschleunigt.

Weitere Informationen zum Thema Voranfrage erhalten Sie auf der ECHA: REACH Voranfrage Prozess.

Biozide: Genehmigung von Wirkstoffen

Die Europäische Kommission hat die Genehmigung weiterer Biozid-Wirkstoffe veröffentlicht. Dies betrifft die Wirkstoffe Siliciumdioxid/Kieselguhr (Produktart 18), pyrogenes, synthetisch amorphes, oberflächenbehandeltes Siliciumdioxid in Nanoform (Produktart 18) sowie Dichlofluanid (Produktart 21). Wenn Biozidprodukte mit diesen Wirkstoffen weiterhin verkehrsfähig bleiben sollen, müssen nun bis zum 01.11.2018 Zulassungsanträge gestellt werden.

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Siliciumdioxid /Kieselguhr (Produktart 18) (PDF-Datei, 319 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von amorphen, oberflächenbehandeltem Siliciumdioxid (Produktart 18) (PDF-Datei, 323 KB)

Durchführungsverordnung zur Genehmigung von Dichlofluanid (Produktart 21) (PDF-Datei, 329 KB)

Biozide: Nicht-Genehmigung von PHMB in der Produktart 5

Die Europäische Kommission hat die Nicht-Genehmigung des Wirkstoffs PHMB (1600; 1.8) für die Produktart 5 veröffentlicht. Biozidprodukte mit diesem Wirkstoff sind in der genannten Produktart daher nur noch bis Mai 2018 vermarktet und verwendet werden.

Entscheidung zur Nicht-Genehmigung von PHMB (Produktart 5) (PDF-Datei, 310 KB)

ECHA Test-Version der IUCLID Cloud online

Die ECHA hat eine neue IUCLID Anwendung veröffentlicht, die IUCLID Cloud. Diese ermöglicht einem Anwender ein Dossier-Datensatz zu erstellen ohne IUCLID auf einem Computer zu installieren. Gedacht ist diese Version von IUCLID vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs). Die Test-Version soll von vielen genutzt werden und Verbesserungsvorschläge an die ECHA übermittelt werden. Ab Juli 2017 wird IUCLID Cloud mit allen Funktionen auf der Seite der ECHA verfügbar sein. Die Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Seite der ECHA .

Registrierungsleitfaden Teil B "Registrierungsdossier – Arbeiten mit IUCLID" aktualisiert

Mit der vollständig überarbeiteten 2. Auflage des Registrierungsleitfadens Teil B ist der dreiteilige Registrierungsleitfaden komplettiert. Registrierungsleitfaden Teil A legt einen Schwerpunkt auf die Anforderungen und die Vorarbeiten, welcher einer Registrierung vorausgehen. Der überarbeitete und jetzt aktualisierte Teil B beschreibt praktisch, wie ein Registrierungsdossier mit IUCLID erstellt und über REACH-IT eingereicht wird. Der Teil wurde folglich hinsichtlich der aktualisierten IT-Tools zur Registrierung, REACH-IT 3 und IUCLID 6, angepasst. Der Registrierungsleitfaden Teil C "Anforderungen für 10 bis 100 t/a" thematisiert die erweiterten Registrierungsanforderungen für diesen Tonnagebereich.
Die Leitfäden finden Sie unter den Fachbeiträgen.

Veranstaltung des REACH-CLP-Biozid Helpdesks: "Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!" am 30.06.2017 in Dortmund

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk führt am 30.06.2017 eine Veranstaltung zu dem Thema "Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!" in Dortmund in der Stahlhalle der DASA durch. Beleuchtet wird die REACH-Verordnung sowohl aus Sicht der Behörden als auch des Verbandes der Chemischen Industrie. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Die Pressemitteilung der BAuA finden Sie hier.

Nur noch 7 Wochen: gefährliche Gemische brauchen neue Etiketten! - Die letzte Frist zur Einführung der CLP-Kennzeichnung läuft ab

Ab 1. Juni 2017 dürfen gefährliche Stoffe und Gemische in Europa nur noch verkauft werden, wenn sie der Verordnung (EG) 1272/2008 entsprechen. An diesem Stichtag endet die letzte Übergangsregelung zur stufenweisen Einführung dieser neuen europäischen Verordnung, die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen regelt. Damit sind in der EU die Empfehlungen der Vereinten Nationen zum sogenannten Globally Harmonised System (GHS) umgesetzt und ein wichtiger Schritt zur weltweiten Harmonisierung von Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (classification, labelling, packaging) getan. Die Umstellung in Europa erfolgte schrittweise zuerst für Stoffe und anschließend für Gemische. So hatten die verantwortlichen Hersteller, Importeure und Formulierer genügend Zeit, die neuen Regelungen kennenzulernen und die erforderlichen Änderungen einzuleiten.

In den vergangenen zwei Jahren konnten Gemische noch mit der alten Gefahrenkennzeichnung nach der Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG weiterverkauft werden wenn sie vor dem 1. Juni 2015 bereits in Verkehr gebracht waren und sich z.B. in den Verkaufsregalen von Händlern befanden. Zum 1. Juni endet jetzt die letzte Abverkaufsfrist. Dieses Stichdatum ist daher für den Handel von erheblicher Bedeutung. Es dürfen nur noch Gemische verkauft werden, die nach der CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet sind. Die neue Kennzeichnung erkennt man auf den ersten Blick an Farbe und Form der Piktogramme. Die CLP-Piktogramme sind rautenförmig mit einem schwarzen Symbol und rotem Rahmen und ersetzen die schwarzen Symbole auf orangenem Quadrat, die nicht mehr zulässig sind.

Für die überwiegende Anzahl der Gemische ist es den Lieferanten offensichtlich gelungen, die neue Kennzeichnung rechtzeitig einzuführen und den Abverkauf der alten Ware zu organisieren. Für einzelne Restbestände, die sich möglicherweise noch kurz vor Ablauf der Frist in den Verkaufsregalen befinden, stellt sich jedoch nun die Frage, wie damit umzugehen ist. Als Vorbereitung auf den Stichtag sollten solche Restwaren aus den Verkaufsregalen entfernt werden, dies betrifft besonders Regale, bei denen eine Selbstbedienung durch die Kunden möglich ist. Außerdem sollte das Verkaufspersonal einschlägig informiert werden, damit auch aus dem Lager keine Gemische mit abgelaufener Kennzeichnung weitergegeben werden. Für Waren, die auch zum Stichtag noch mit den veralteten Etiketten ausgerüstet sind, könnte eine Rückführung an den Lieferanten erwogen werden. Alternativ könnte eine Umetikettierung vorgenommen werden. Hier wären jedoch unbedingt Maßnahmen zur Qualitätssicherung zwischenzuschalten. So könnten zum Beispiel die Vorlieferanten geeignete Etiketten mit der neuen Kennzeichnung zur Verfügung stellen.

Endanwender, die Gemische mit der "alten" Kennzeichnung erworben haben und diese aufbrauchen und nicht weiterverkaufen, sind von dieser Frist nicht betroffen. Für die innerbetriebliche Verwendung ist es nicht erforderlich die Kennzeichnung umzustellen. Allerdings muss gegebenenfalls auf eine geänderte Einstufung korrekt reagiert werden und die Betriebsanweisungen müssen eindeutige Umgangsvorschriften für beide Optionen enthalten, also für altes und neues Einstufungs- und Kennzeichnungssystem.

Auf der Internetseite des Helpdes finden Sie weitere Informationen und häufig gestellte Fragen zur CLP-Verordnung. Die ECHA hat Informationen zum Ablauf der Kennzeichnungsfrist auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

ECHA hat Übersicht zu Glyphosat veröffentlicht

Die ECHA hat auf ihrer Homepage eine Übersicht zum Thema Glyphosat zusammengestellt. Unterstützend wird von der ECHA ein Video zur Verfügung gestellt, in dem der Prozess der EU-weiten harmonisierten Einstufung und die Rolle der ECHA in diesem Prozess erklärt wird. Das Video wird mit Untertiteln in allen offiziellen europäischen Sprachen angeboten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der ECHA hier.

Veranstaltung "REACH 2018 and beyond" in Sofia

Die Europäische Kommission und ECHA bieten eine Informationsveranstaltung über die Registrierungspflichten im Jahr 2018 und wie sich Firmen darauf vorbereiten können am 27.-28. April in Sofia an. An der Veranstaltung können bis zu 200 Personen kostenlos teilnehmen. Zielgruppe sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Europäischen Kommission zusammen mit der ECHA und Organisationen der Industrie und Handelskammern. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite zur Veranstaltung.

Broschüren, Faltblätter und Poster

Broschüren aus der Reihe "REACH-Info"

Die elfte Broschüre der Reihe „REACH-Info“ verfolgt das Ziel, eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH zu geben. Beim Umgang mit Chemikalien kann der Mensch diesen Stoffen ausgesetzt sein. Deshalb stellt die Abschätzung ein Kernelement des Stoffsicherheitsberichts für gefährliche Stoffe dar und hat sowohl für die Verpflichtungen unter REACH als auch für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen eine erhebliche Bedeutung. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegebene Broschüre REACH-Info 11: Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz gibt eine allgemein verständliche Hilfestellung für die Expositionsabschätzung und einen guten Einstieg in die Problematik.

REACH-Info 1 "Erste Schritte unter der neuen EU-Verordnung REACH" war die erste Broschüre, die der nationale REACH-CLP Helpdesk herausgegeben hat, um allen Betroffenen einen ersten Überblick über die Verpflichtungen unter dem neuen Chemikaliengesetz zu verschaffen.
Folgende weitere Broschüren sind im Rahmen der REACH-Info-Reihe erschienen:
REACH-Info 2: Besonderheiten bei Zwischenprodukten und Stoffen in Forschung und Entwicklung
REACH-Info 3: Besonderheiten bei Polymeren und Monomeren
REACH-Info 4: Neustoffe und REACH
REACH-Info 5: Rechte und Pflichten des nachgeschalteten Anwenders unter REACH
REACH-Info 6: Erzeugnisse – Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler
REACH-Info 7: Die sozioökonomische Analyse
REACH-Info 8: Nächste Schritte unter der EU-Verordnung REACH
REACH-Info 9: REACH und Recycling
REACH-Info 10: Die Zulassung unter REACH

Alle Broschüren der REACH-Info-Reihe können im Volltext als pdf-Datei heruntergeladen oder über den Webshop (Versandkosten fallen an) bestellt werden.

Faltblätter zur Kurzinformation zu REACH und CLP

  • REACH-CLP Helpdesk - Nationale Auskunftsstelle der Bundesbehörden
  • GHS - Die neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU

Sie können die Faltblätter in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an. Bitte beachten Sie dazu auch die Versandinformationen des Bestellservices.

Diese Faltblätter werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

Poster zur Einstufung und Kennzeichnung

  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Einstufung und Kennzeichnung
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Gefahren- und Sicherheitshinweise
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Gesundheitsgefahren
  • Das Global Harmonisierte System (GHS) in der EU - Umwandlungshilfe - Physikalische Gefahren, Umweltgefahren

Sie können die Poster in begrenzter Höhe kostenlos über den Webshop anfordern, es fallen lediglich Kosten für den Versand an.

Diese Poster werden Ihnen auch im Volltext als pdf-Datei zum Herunterladen bereitgestellt.

 

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