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Rückblick 2014: REACH und CLP

Dezember 2014

Sechs neue Stoffe in der Kandidatenliste und ein Update

Die ECHA hat zum 17. Dezember Cadmiumfluorid, Cadmiumsulfat, zwei phenolische Benzotriazole und zwei Stannat-Verbindungen in die Kandidatenliste aufgenommen sowie ein Update zu den Eigenschaften von DEHP vorgenommen.

Sechs neue Stoffe in der Kandidatenliste und ein Update

Cadmiumfluorid und Cadmiumsulfat wurden aufgrund ihrer krebserzeugenden, erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden Wirkungen und Effekte, die ähnlich besorgniserregend (auf die menschliche Gesundheit) sind, in die Liste aufgenommen. Bei den zwei phenolischen Benzotriazolen handelt es sich um Stoffe mit PBT und vPvB Eigenschaften. Die beiden Stannat-Verbindungen haben fortpflanzungsgefährdende Wirkungen. Der Eintrag zu DEHP wurde erweitert mit ähnlich besorgniserregenden, wahrscheinlich schwerwiegenden Wirkungen auf die Umwelt. Mit der Aufnahme in die Kandidatenliste ergeben sich Verpflichtungen für Lieferanten.

Veröffentlichung des Leitfadens zur Registrierung 2018 unter REACH Teil A: Erste Schritte

Der praktische Leitfaden unterstützt Unternehmen, die noch keine Erfahrung mit dem REACH-Prozess haben, bei der Registrierung von Stoffen. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) erwartet zur Frist am 31. Mai 2018 bis zu 70.000 Registrierungsdossiers im Mengenbereich von unter 100 Tonnen pro Jahr, die zum großen Teil von kleinen und mittleren Unternehmen eingereicht werden.

Aus diesem Grund veröffentlicht der REACH-CLP-Biozid Helpdesk einen praktischen Leitfaden zur Registrierung von Stoffen. Der erste jetzt vorliegende Teil A dieses Leitfadens beschreibt die Vorarbeiten, die notwendig sind, um erfolgreich ein Registrierungsdossier zu erstellen und bei der ECHA einzureichen. Die Teile B und C, deren Veröffentlichung bis Mitte 2015 geplant ist, werden dann auf die konkreten Anforderungen an die IUCLID Dossiers für Stoffe in den Mengenbereichen von 1-10 und 10 -100 Tonnen pro Jahr eingehen.

Hier finden Sie den Leitfaden zur Registrierung 2018 unter REACH.

Zulassung von Kupfer-haltigen Biozidprodukten für wesentliche Verwendungszwecke

Die Bundesstelle für Chemikalien hat am 12.12.2014 die Allgemeinverfügung zur Zulassung Kupfer-haltiger Biozidprodukte für wesentliche Verwendungszwecke „Essential use“ in der Produktart 11 (Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen) veröffentlicht.

Diese Allgemeinverfügung genehmigt die Verwendung aller bereits eingebauten bzw. bereits käuflich erworbenen Kupfer-haltigen Biozidprodukte für wesentliche Verwendungszwecke in Deutschland. Zur Verwendung Kupfer-haltiger Biozidprodukte für wesentliche Verwendungszwecke, die bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Allgemeinverfügung weder eingebaut waren noch käuflich erworben wurden, muss vor Verwendung ein Antrag auf Genehmigung bei der Bundesstelle für Chemikalien vorgelegt und beschieden werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema stehen auf der Internetseite der BAuA zur Verfügung.

Bundesstelle für Chemikalien startet weitere öffentliche Konsultationen zu sieben potenziell besonders besorgniserregenden Stoffen im Rahmen von REACH

Die Bundesstelle für Chemikalien startet heute die öffentlichen Konsultationen zu sieben potenziell besonders besorgniserregenden Stoffen. Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten stoffspezifische Informationen bereitstellen. Die Konsultationen sind Teil der Umsetzung der sogenannten SVHC - Roadmap der Europäischen Kommission. Im Rahmen der europäischen Chemikalienverordnung REACH werden hierbei solche Stoffe identifiziert, die zukünftig durch weniger risikobehaftete Stoffe oder Technologien ersetzt werden sollen.

Die von der Industrie eingereichten Informationen werden dann im Rahmen der Analyse der Risikomanagementoptionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird für jeden Stoff individuell geklärt, ob tatsächlich ein Regulierungsbedarf besteht und was die am besten geeignete Maßnahme zum Management der mit dem Stoff verbundenen Risiken ist.

Informationen zur SVHC - Roadmap

ECHA veröffentlicht neue Fragen Antwortpaare zur Zulassung

ECHA hat neue Antworten zu Ausnahmeregelungen im Zulassungsverfahren unter REACH veröffentlicht. Die Antworten klären die Reichweite von in der REACH Verordnung festgelegten Ausnahmen von der Zulassung. Die Antworten umfassen Arzneimittel, Lebensmittel, Pflanzenschutzmittel, Biozidprodukte Motorkraftstoffe und  Lebensmittelkontaktmaterialien. Die Antworten umfassen zudem die in letzter Zeit immer wieder diskutierten Ausnahmeregelungen zu Verwendungen in Medizinprodukten und in der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung. Eine Klärung wurde auch bei der Frage der Herstellung und dem Export von zulassungspflichtigen Stoffen herbeigeführt. Allen Antworten liegt die Entscheidung zugrunde, dass eine Ausnahme alle vorbereitenden Tätigkeiten abdeckt, auch wenn diese als eigene Verwendung aufgefasst werden können. Dabei spielt es keine Rolle, wer diese vorbereitenden Tätigkeiten durchführt, sie müssen lediglich im direkten Zusammenhang mit der ausgenommenen Verwendung stehen.

Die Frage-Antwortpaare zu diesem Thema sind auf der Seite der ECHA verfügbar.

Öffentliche Konsultation zu 3-Benzylidencampher und 3-(4-Methylbenzyliden)campher) endet am 8. Dezember 2014!

Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände noch bis zum 8. Dezember 2014 stoffspezifische Informationen zu den beiden Campherverbindungen 3-Benzylidencampher und 3-(4-Methylbenzyliden)campher) bereitstellen. Die Konsultation ist Teil der Umsetzung der sogenannten SVHC-Roadmap der Europäischen Kommission. Die von der Industrie eingereichten Informationen werden im Rahmen der Analyse der Risikomanagementoptionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird geklärt, ob zu den beiden Campherverbindungen tatsächlich Regulierungsbedarf besteht und was die geeignetste Maßnahme zum Management der mit diesen Stoffen verbundenen Risiken ist.

Deutsche RMOA-Stoffliste

"REACH Kongress 2014 Dialog. Verantwortung. Perspektiven." am 1. und 2. Dezember 2014 im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau

Der erste nationale REACH-Kongress wurde im Rahmen des REACH-Review 2012 durchgeführt. Hauptanliegen war neben einer Bestandsaufnahme zur REACH-Umsetzung die Diskussion der europäischen Umsetzungsprozesse aus der Perspektive der deutschen REACH-Akteure. Im Rahmen dieses Kongresses äußerten viele Teilnehmende den Wunsch, diese Möglichkeit zum Informationsaustausch zu verstetigen. Der REACH-Kongress 2014 nimmt diesen Wunsch auf.
Mit diesem Kongress möchte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA), den Vertreterinnen und Vertretern aller Interessengruppen eine Plattform zum offenen und kritischen Austausch von Einschätzungen zum heutigen Umsetzungsstand von REACH bieten.
In diesem Jahr steht die Frage im Mittelpunkt, wie die Verantwortungsteilung für die Identifizierung und Minimierung von Chemikalienrisiken in der Umsetzungspraxis funktioniert. Zusätzlich soll geklärt werden, wo Verbesserungen notwendig sind. Desweiteren werden konkrete Vorschläge in Bezug auf die weitere Verantwortung als auch zur Gestaltung notwendiger Rahmenbedingungen diskutiert.

Das Programm (PDF-Datei, 913 KB) der Veranstaltung und weitere Informationen zum REACH Kongress 2014 können hier heruntergeladen werden.

November 2014

Sechs neue Stoffe im PACT

Die ECHA hat sechs Stoffe in das PACT aufgenommen. Für Perfluoroctylsilan, Styrol (EG-Nummer 202-851-5), Toluol (EG-Nummer 203-625-9), Kaliumhydroxid (EG-Nummer 215-181-3), Natriumhydroxid (EG-Nummer 215-185-5) und N-Carboxymethyliminobis(ethylennitrilo)tetraessigsäure (EG-Nummer 200-652-8) sollen entsprechende Analysen für Risikomanagementoptionen entwickelt werden.

RMOA-Liste mit Stoffen aus allen Mitgliedstaaten

Öffentliche Konsultation zu 3-Benzylidencampher und 3-(4-Methylbenzyliden)campher) endet am 8. Dezember 2014!

Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände noch bis zum 8. Dezember 2014 stoffspezifische Informationen zu den beiden Campherverbindungen 3-Benzylidencampher und 3-(4-Methylbenzyliden)campher) bereitstellen. Die Konsultation ist Teil der Umsetzung der sogenannten SVHC-Roadmap der Europäischen Kommission. Die von der Industrie eingereichten Informationen werden im Rahmen der Analyse der Risikomanagementoptionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird geklärt, ob zu den beiden Campherverbindungen tatsächlich Regulierungsbedarf besteht und was die geeignetste Maßnahme zum Management der mit diesen Stoffen verbundenen Risiken ist.

Deutsche RMOA-Stoffliste

ECHA veröffentlicht Übersicht zu Sprachen im Sicherheitsdatenblatt und auf dem Etikett

REACH und CLP enthalten Regelungen zur Sprache im Sicherheitsdatenblatt und auf dem Kennzeichnungsetikett. Im Allgemeinen wird die Sprache des Mitgliedstaates verwendet, in dem die Stoffe oder Gemische in Verkehr gebracht werden. Dabei haben die Mitgliedstaaten jedoch Möglichkeiten, die zu verwendenden Sprachen genauer festzulegen. Um den Firmen die Angaben zu REACH und CLP in der richtigen Sprache zu erleichtern, hat die ECHA eine Übersicht zu den in den verschiedenen Mitgliedstaaten benötigten Sprachen veröffentlicht.

EU Kommission und ECHA schaffen Klarheit zur Schnittstelle zwischen REACH und der Kosmetik-Verordnung

In der Kosmetik-Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 ist festgelegt, dass Stoffe, die in Kosmetika eingesetzt werden, nicht an Tieren experimentell getestet werden dürfen. Die meisten Stoffe müssen auf Grund der Tonnage ebenfalls unter der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 registriert werden. Das entsprechende Registrierungsdossier muss u.a. Tierstudien enthalten, um Endpunkte abzuklären. Die Durchführung eines Tierversuchs an einem Stoff schließt jedoch dessen Verwendung in Kosmetika aus.

Die Europäische Kommission und die ECHA haben nun Regeln festgelegt, ab wann Tierversuche notwendig sind obwohl der Stoff in Kosmetika eingesetzt wird. Die Regeln sowie Fragen und Antworten zu diesem Thema sind auf der Seite der ECHA verfügbar.

ECHA gibt Planentwurf zur Stoffbewertung für den Zeitraum 2015-2017 bekannt - Aktualisierung des fortlaufenden Aktionsplans der Gemeinschaft (CoRAP)

Die ECHA hat einen Vorschlag zur Aktualisierung des fortlaufenden Aktionsplans der Gemeinschaft (CoRAP) für den Zeitraum 2015-2017 ausgearbeitet. Der Planentwurf enthält 134 Stoffe, die von den Mitgliedstaaten nach dem Verfahren der Stoffbewertung der REACH-Verordnung überprüft werden sollen. Die Aktualisierungsliste des Planentwurfs enthält 65 neu ausgewählte sowie 69 Stoffe aus dem am 26. März 2014 veröffentlichten Plan. Diese Stoffe werden in den Jahren 2015, 2016 und 2017 einer Bewertung unterzogen. Die ECHA veröffentlicht nun eine für die Öffentlichkeit bestimmte Version des Planentwurfs, in der die nicht vertraulichen Stoffbezeichnungen, CAS- und EG-Nummern, das vorläufige Bewertungsjahr und die Kontaktangaben des vorgeschlagenen bewertenden Mitgliedstaats enthalten sind.

Aktualisierung des fortlaufenden Aktionsplans der Gemeinschaft (CoRAP) (PDF-Datei, 57 KB)

Sechs neue Stoffe im PACT

Die ECHA hat sechs Stoffe in das PACT aufgenommen. Für Perfluoroctylsilan, Styrol (EG-Nummer 202-851-5), Toluol (EG-Nummer 203-625-9), Kaliumhydroxid (EG-Nummer 215-181-3), Natriumhydroxid (EG-Nummer 215-185-5) und N-Carboxymethyliminobis(ethylennitrilo)tetraessigsäure (EG-Nummer 200-652-8) sollen entsprechende Analysen für Risikomanagementoptionen entwickelt werden.

RMOA-Liste mit Stoffen aus allen Mitgliedstaaten

Öffentliche Konsultation zu Beryllium endet am 22. November 2014!

Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände noch bis zum 22. November 2014 stoffspezifische Informationen zu Beryllium bereitstellen. Die Konsultation ist Teil der Umsetzung der sogenannten SVHC-Roadmap der Europäischen Kommission. Die von der Industrie eingereichten Informationen werden im Rahmen der Analyse der Risiko-Management-Optionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird geklärt, ob zu Beryllium tatsächlich Regulierungsbedarf besteht und was die geeignetste Maßnahme zum Management der mit diesem Stoff verbundenen Risiken ist.

Deutsche RMOA-Stoffliste

Oktober 2014

REACH-Info Broschüre zu Erzeugnissen aktualisiert

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk hat die Broschüre REACH-Info 6 "Erzeugnisse - Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler"  umfassend überarbeitet und eine Neuauflage veröffentlicht. Die Broschüre behandelt grundlegende Fragen, wie die Abgrenzung zwischen Stoff/Gemisch und Erzeugnissen, und erläutert die wesentlichen Informations- und Mitteilungspflichten der betroffenen Unternehmen im Rahmen von REACH.

Neu aufgenommen wurde das viel diskutierte Thema "Einmal ein Erzeugnis - immer ein Erzeugnis". In einem neuen Kapitel wird die Frage beleuchtet, ob ein Erzeugnis, das mit anderen Erzeugnissen zu einem komplexeren Erzeugnis verbaut wird, seinen ursprünglichen Erzeugnischarakter behält. Dies ist von großer Bedeutung, wenn ein Erzeugnis einen besonders besorgniserregenden Stoff enthält und zur Berechnung des Anteils die Bezugsgröße ausgewählt werden muss. Innerhalb der Europäischen Union bestehen unterschiedliche Auffassungen. Deutschland, Österreich, Schweden, Dänemark, Frankreich und Belgien sowie Norwegen gehen davon aus, dass die einzelnen Erzeugnisse die Grundlage bilden sollen. Sie folgen damit dem Prinzip "Einmal ein Erzeugnis - immer ein Erzeugnis". Die anderen Mitgliedstaaten sowie die Europäische Chemikalienagentur vertreten demgegenüber die Auffassung, dass das zusammengesetzte Erzeugnis als Bezugsgröße gelten soll. Die REACH-Info 6 beschreibt die Vorteile des Prinzips "Einmal ein Erzeugnis - immer ein Erzeugnis" anschaulich und anhand von Beispielen.

Die Broschüre REACH-Info 6 "Erzeugnisse - Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler unter der REACH-Verordnung" gibt es im PDF-Format zum Herunterladen oder kann unter www.baua.de/publikationen in der gedruckten Version bestellt werden.

REACH-Info 6 Broschüre "Erzeugnisse - Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler unter der REACH-Verordnung"

Die REACH Kontaktgruppe der Direktoren gibt Empfehlungen zur Kostenteilung und SIEF-Bildung

Die REACH Kontaktgruppe der Direktoren (Directors’ Contact Group, DCG) ist eine Gruppe hochrangiger Vertreter aus Industrie, Kommission und ECHA, die abgestimmte Empfehlungen zu komplexen REACH-Fragestellungen gibt. Um Firmen auf die Registrierungsfrist 2018 vorzubereiten, hat die DCG nun zwei Dokumente mit Empfehlungen zur Kostenteilung und zur SIEF-Bildung herausgegeben.

Ein Dokument enthält Grundsätze für eine gerechte, transparente und nichtdiskriminierende Kostenteilung bei der gemeinsamen Einreichung von Registrierungsunterlagen unter REACH. Auch werden Lösungwege im Falle von Unstimmigkeiten bei der Kostenteilung gezeigt. Das zweite Dokument legt Schlüsselgrundsätze der DCG für die Transparenz, Gerechtigkeit und Kommunikation innerhalb eines SIEFs fest.

Die DCG bittet in einer Mitteilung alle Interessierten, diese Dokumente bis zum 31. Januar 2015 zu kommentieren. Die Kommentare werden dann in einer zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichenden Version berücksichtigt. Auch weist die DCG darauf hin, dass die Dokumente durch die Europäische Kommission noch überarbeitet oder ergänzt werden können.

Fair, transparent and non-discriminatory cost sharing in SIEFs

Recommendations on sound SIEF Management

Mehrere Firmen erhalten die Zulassung zur Verwendung von besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHCs)

Die ECHA informiert in ihrem Newsletter vom 16. Oktober 2014, dass bisher 25 Zulassungsanträge für die Verwendung von Stoffen mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften von knapp 40 Antragstellern eingingen.

Bereits im September haben die Ausschüsse der ECHA für Risikobewertung (RAC) und Sozioökonomische Analyse (SEAC) positive Stellungnahmen zu acht Zulassungsanträgen, die 16 spezifische Verwendungen von SVHCs abdecken, abgegeben. Basis der positiven Meinungsbildung waren die von den Firmen ausführlich vorgetragenen Gründe für die Verwendung und die Risikomanagementmaßnahmen einschließlich der Pläne, die SVHCs in Zukunft durch sicherere Alternativen zu ersetzen.

ECHA-Newsletter vom 16. Oktober 2014

Neue Rubrik REACH 2018 auf der Internetseite der ECHA

Die ECHA hat insbesondere zur Unterstützung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen die neue Rubrik „REACH 2018“ in ihrem Internetportal geschaffen. In sieben Schritten werden potenzielle Registranten, die Stoffe bis zum 31. Mai 2018 Stoffe im niedrigen Tonnageband von 1 - 100 Tonnen pro Jahr registrieren müssen, durch den Registrierungsprozess begleitet.  Zu jedem einzelnen Schritt werden Schlüsselinformationen, praktische Tipps und zusätzliche Verweise gegeben. Die neuen Webseiten sind in 23 EU-Sprachen verfügbar.

REACH 2018

Sind die Informationen zur pränatalen Entwicklungstoxizität in Ihrem Registrierungsdossier vollständig?

REACH verlangt, dass Registrierungsdossiers zu Stoffen im höchsten Tonnageband (über 1 000 Tonnen pro Jahr),  Informationen sowohl zur ersten als auch zur zweiten Spezies im pränatalen Entwicklungstoxizitätstest (PNDT) enthalten. Dies ist eine Standardinformation nach Anhang IX und X der REACH-Verordnung. Registranten, deren Registrierungsdossier diese Information zur zweiten Spezies nicht enthalten, sollten ihr Dossier entweder entsprechend aktualisieren oder einen Testvorschlag für die zweite Spezies einreichen.

ECHA-Newsletter vom 16. Oktober 2014

Bundesstelle für Chemikalien startet öffentliche Konsultation im Rahmen von REACH

Die Bundesstelle für Chemikalien startet heute erstmalig öffentliche Konsultationen zu potentiell besonders besorgniserregenden Stoffen. Über die Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks können betroffene Firmen und Verbände innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten stoffspezifische Informationen bereitstellen. Die Konsultationen sind Teil der Umsetzung der sogenannten SVHC - Roadmap der Europäischen Kommission. Im Rahmen der europäischen Chemikalienverordnung REACH werden hierbei solche Stoffe identifiziert, die zukünftig durch weniger risikobehaftete Stoffen oder Technologien ersetzt werden sollen.

Die von der Industrie eingereichten Informationen werden dann im Rahmen der Analyse der Risiko-Management-Optionen (RMO-Analyse) berücksichtigt. Dabei wird für jeden Stoff individuell geklärt, ob tatsächlich ein Regulierungsbedarf besteht und was die geeignetste Maßnahme zum Management der mit dem Stoff verbundenen Risiken ist.

Informationen zur SVHC - Roadmap

September 2014

Neue Funktionalitäten in ECHA-term

ECHA-term ist die chemische Fachsprachendatenbank der ECHA, die mehr als 1300 Terminologien enthält. Benutzer können die Begriffe oder ihre Definitionen auf insgesamt 23 EU-Sprachen befragen und die Begriffe kostenlos herunterladen. Durch die Erweiterung von Funktionalitäten ist sie nun benutzerfreundlicher. So besteht jetzt die Möglichkeit, mehr als eine Zielsprache im Suchschirm auszuwählen. Außerdem wurden die Downloadoptionen erweitert. Sie können zum Beispiel einen Einzeleintrag eingeben und ihn in mehreren ausgewählten Sprachen herunterladen oder eine Liste mit allen oder nur bestimmten Begriffen auswählen. Zusätzlich können zum Begriff verwandte Informationen vom Ergebnisbildschirm heruntergeladen werden.

ECHA-term

Neun neue Stoffe im Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe

Der Anhang XIV der REACH-Verordnung (Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe) wurde mit der Veröffentlichung der Verordnung (EU) Nr. 895/2014 am 14. August 2014 um neun Stoffe erweitert. Anhang XIV enthält inzwischen 31 Einträge, eine konsolidierte Fassung ist auf der Internetseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesk veröffentlicht.

Konsolidierte Fassung des Anhang XIV

Neue Einstufung und Kennzeichnung von Gemischen: Informationsveranstaltungen des REACH-CLP-Biozid Helpdesk und der EU-Kommission zur CLP-Verordnung

Der September stand ganz im Zeichen "Gemische und CLP": Sowohl die EU-Kommission als auch der REACH-CLP-Biozid Helpdesk richteten Veranstaltungen zu diesem Thema aus, da zum 1. Juni 2015 neue Verpflichtungen nach der CLP-Verordnung auf die Lieferanten zukommen: Ab diesem Zeitpunkt müssen alle Gemische nach der CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet werden.

Der Helpdesk bot die zweitägige Veranstaltung "Einstufung von Gemischen nach CLP" am 29. und 30. September in Dortmund an. Schwerpunkt dieser Veranstaltung war es, die neuen Regeln zur Einstufung und Kennzeichnung in Bezug auf Gemische in Theorie und Praxis zu beleuchten und deren Umsetzung anhand praktischer Übungen zu erleichtern. Am ersten Tag wurden in Vorträgen u. a. die Prinzipien der Einstufung in die verschiedenen Gefahrenklassen sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Umwandlung bestehender Einstufungen mit Hilfe der Umwandlungstabelle betrachtet. Am zweiten Tag fanden praktischen Übungen statt.

Der "Workshop on the safe use of chemicals by SMEs" der EU-Kommission am 16. September in Brüssel hatte auch die im Jahr 2015 ablaufende Frist als Anlass. Die Veranstaltung adressierte das Thema "Sichere Verwendung von Chemikalien" nicht nur im Hinblick auf Herausforderungen, die insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen zukommen, sondern auch in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Chemikaliensicherheit in Europa.

Veranstaltung des Helpdesk: Vorträge und Programm
Veranstaltungen der EU-Kommission zu REACH und CLP

Broschüre: „REACH-Info 11“ erschienen

REACH-Info 11: Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz
Die elfte Broschüre der Reihe „REACH-Info“ verfolgt das Ziel, eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH zu geben. Beim Umgang mit Chemikalien kann der Mensch diesen Stoffen ausgesetzt sein. Deshalb stellt die Abschätzung ein Kernelement des Stoffsicherheitsberichts für gefährliche Stoffe dar und hat sowohl für die Verpflichtungen unter REACH als auch für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen eine erhebliche Bedeutung. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegebene Broschüre gibt eine allgemein verständliche Hilfestellung für die Expositionsabschätzung und einen guten Einstieg in die Problematik.

August 2014

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk der BAuA präsentiert sich auf der Fachmesse Arbeitsschutz Aktuell am 25. bis 28. August 2014 in Frankfurt

Arbeitsschutz Aktuell 2014, Frankfurt/Main

Vom 25. bis 28. August 2014 findet in Frankfurt am Main die "Arbeitsschutz Aktuell - Das Präventionsforum" mit Kongress und Fachmesse statt. Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk beteiligt sich an der Fachmesse und ist am Stand der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Halle: 3.0 Stand: 30C04) vertreten. Es wird die gesamte Lieferkette vom Hersteller bis zum Endverbraucher ins Visier genommen und spezifische Information zu Rechten und Pflichten im Rahmen der REACH-, CLP- und Biozid-Verordnung bereitgestellt.

Onlinefragebogen der ECHA zu Lampenölen und flüssigen Grillanzündern

Onlinefragebogen der ECHA zu Lampenölen und flüssigen Grillanzündern

Die ECHA wurde am 05.05.2014 von der Kommission aufgefordert, nach Anhang XVII Eintrag 3 Spalte 2 Nummer 6 ein Dossier gemäß Artikel 69 der REACH-Verordnung auszuarbeiten, damit gegebenenfalls ein Verbot von mit R65 und H304 gekennzeichneten und für die Abgabe an die breite Öffentlichkeit bestimmte flüssige Grillanzünder und Lampenöle erlassen wird. In diesem Zusammenhang hat die ECHA alle interessierten Akteure (betroffene Firmen und weitere Interessengruppen) aufgefordert der ECHA relevante Informationen zur Verfügung zu stellen, die im Dossier beachtet werden könnten. Die Frist des sogenannten „call for evidence“ ist der 30.08.2014. Die Informationen sollen per Onlinefragebogen der ECHA übermittelt werden und können unter folgendem Link gefunden werden:

Juli 2014

Registry of Intentions aktualisiert

Registry of Current Intentions

In das öffentliche Verzeichnis der Absichtserklärungen (Registry of Intentions) wurden vier potentielle SVHC aufgenommen. Österreich beabsichtigt die Bewertung von zwei Octylzinn-Verbindungen. Deutschland wird Dossiers für die beiden Benzotriazol-Verbindungen 2-Benzotriazol-2-yl-4,6-di-tert-butylphenol (UV-320) und 2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4,6-ditertpentylphenol (UV-328) einreichen.

Juni 2014

Vier neue Stoffe in der Kandidatenliste

Vier neue Stoffe in der Kandidatenliste

Die ECHA hat zum 16. Juni Cadmiumchlorid, ein Phthalat und zwei Borverbindungen in die Kandidatenliste aufgenommen.

Cadmiumchlorid wurde auf Grund seiner krebserzeugenden, erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden Wirkungen und Effekten die ähnlich besorgniserregend sind (auf Nieren und Knochen) in die Liste aufgenommen. Bei 1,2-Benzoldicarbonsäure, Dihexylester, verzweigt und linear; Natriumperoxometaborat und Natriumperborat handelt es sich um fortpflanzungsgefährdende Stoffe. Mit der Aufnahme in die Kandidatenliste ergeben sich Verpflichtungen für Lieferanten.

Mai 2014

Faltblatt der ECHA: Chemikaliensicherheit und Ihr Unternehmen

Faltblatt der ECHA: Chemikaliensicherheit und Ihr Unternehmen (PDF-Datei, 538 KB)
Das Faltblatt der ECHA weist auf Ihre Rechte und Pflichten gemäß REACH und CLP hin von denen Ihr Unternehmen in vielen Bereichen betroffen sein kann. Das Faltblatt enthält Denkanstöße: Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hilft Ihnen, die Risiken von Chemikalien im Unternehmen zu beherrschen, und trägt zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt bei. Sie können so die Nachfrage Ihrer Kunden nach sichereren Chemikalien und Produkten befriedigen und damit die Position Ihrer Marke stärken.

April 2014

Schriftlicher Aufruf der ECHA zur Verbesserung der Qualität von Registrierungsdossiers im Bereich der Stoffidentität

Is your substance identity information up-to-date?
Im Dezember 2013 berichtete die ECHA, dass sie schrittweise die Stoffidentität aller Registrierungsdossiers mithilfe eines computerbasierten Verfahrens überprüfen wird. Aktuell wurden 1350 Briefe mit den gefundenen Mängeln zu 309 Stoffen über REACH-IT an 449 Registranten versendet. Die Registranten werden gebeten, ihre REACH-IT Mailbox hinsichtlich eines Nachrichteneingangs zu überprüfen.

Diese Briefe führen die Unstimmigkeiten hinsichtlich der Stoffidentität auf und enthalten Angaben zu deren Berichtigung. Die Registranten werden aufgefordert, ihr Registrierungsdossier in den kommenden drei Monaten entsprechend zu aktualisieren. 

Die ECHA empfiehlt, dass Firmen die vorhandenen Werkzeuge wie den Dossier-Qualitätsassistenten (prüft das Registrierungsdossier vor Einreichung) sowie die Informationen auf der Internetseite der ECHA ("Wie verbessere ich mein Dossier") nutzen.

Am 30. April 2014 wird ein Webinar für diejenigen Registranten stattfinden, die Briefe von der ECHA erhalten haben. Alle Präsentationen und Aufnahmen des Webinars werden im Anschluss auch öffentlich verfügbar gemacht.

März 2014

ECHA veröffentlicht ein RAC-Papier zur Dosis-Wirkungs-Beziehung von Chrom-VI-Verbindungen

Der Ausschuss für Risikobeurteilung (Committee for Risk Assessment, RAC) der ECHA hat sich bereit erklärt, im Rahmen des Zulassungsverfahrens unter REACH für zulassungspflichtige Stoffe vor dem Eingang von Zulassungsanträgen DNELs und Dosis-Wirkungs-Beziehungen zu veröffentlichen. Dies dient der Unterstützung von Antragsstellern bei der Ausarbeitung ihrer Anträge.

Auf der ECHA-Seite ist nun ein Papier (PDF-Datei, 272 KB) des RAC zur Dosis-Wirkungs-Beziehung für die Karzinogenität von Chrom-VI-Verbindungen veröffentlicht worden. Chrom-VI-Verbindungen besitzen als krebserzeugende Stoffe keinen Schwellenwert, bei dessen Unterschreitung kein Risiko mehr beim Umgang mit ihnen zu befürchten ist. Der Weg des beherrschbaren Risikos zur Erlangung der Zulassung gemäß REACH ist in diesem Fall also nicht möglich. Das RAC-Papier soll dennoch als Hilfestellung für die Antragsteller bei der Beschreibung des intrinsischen Risikos nach Artikel 62 Absatz 4 Buchstabe d der REACH-Verordnung dienen.

Neue Informationen im Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis

Neue Informationen im Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis
Die ECHA hat das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis in einer neuen Version mit erweiterten Informationen veröffentlicht. Dazu gehört unter anderem ein Hinweis, ob eine bestimmte Einstufung eines Stoffes von einer Verunreinigung dieses Stoffes beeinflusst wird. So kann in manchen Fällen deutlich werden, warum für denselben Stoff unterschiedliche Einstufungen gemeldet wurden. Darüberhinaus werden zusätzliche Informationen zur Stoffidentität und zur Zielorgantoxizität deutlicher angezeigt. Das neue Verzeichnis enthält eine Funktion für den Export der Suchergebnisse, die bei einer Recherche im Verzeichnis angezeigt werden.

Neue Internetseite der ECHA: "Wie verbessere ich mein Dossier"

Neue Internetseite der ECHA: "Wie verbessere ich mein Dossier"
Die ECHA hat ihre Unterstützung der Registranten bei der Erstellung von Registrierungsdossiers durch die Veröffentlichung eines neuen Bereiches ihrer Internetseite erweitert. Die Seite enthält Informationen zu Erfahrungen aus der Dossierbewertung, zu Screening-Aktivitäten, relevanten Webinaren und zum Dossier Quality Assistant. Der Dossier Quality Assistant ist eine Funktion in IUCLID, die bei der Erstellung des Registrierungsdossiers das Auffinden von Inkonsistenzen und möglichen Fehlern im Dossier erleichtert. Diese Funktion kann in einer aktualisierten Version von der IUCLID Internetseite abgerufen werden
Dossier Quality Assistant

Nicht aktualisierte Dossiers von Zwischenprodukten weiter im Fokus der ECHA

ECHA weist auf Inkonsistenzen bei Zwischenprodukten und Pflichten der Registranten hin
In den letzten zwei Jahren wurden Registranten von Zwischenprodukten durch die ECHA schriftlich aufgefordert, inkonsistente Angaben zum Status als Zwischenprodukt in ihren Dossiers zu prüfen. Insgesamt wurden 574 Registranten (von 2388 Dossiers) angeschrieben, von denen in der Folge 528 Registranten ein aktualisiertes Registrierungsdossier (2270 Dossiers) einreichten. 46 Registranten (zu 118 Dossiers) haben bisher nicht auf das Schreiben der ECHA reagiert und werden in der nächsten Zeit rechtsverbindliche Briefe von der ECHA (Entscheidungen nach Artikel 36 Absatz 1) erhalten. Darin werden sie aufgefordert, die Inkonsistenzen in ihren Registrierungsdossiers innerhalb eines Monats zu beseitigen.

In den Entscheidungen nach Artikel 36 Absatz 1 werden Informationen zur Tonnage der identifizierten Verwendungen, die nicht unter streng kontrollierten Bedingungen stattfinden, gefordert. Die Registranten haben die Möglichkeit zur Aktualisierung ihrer Registrierungsdossiers indem sie:

  • eine Berichtigung der identifizierten Verwendungen,
  • Informationen zur Tonnage der Verwendungen, die nicht unter streng kontrollierten Bedingungen stattfinden oder
  • falls notwendig gemäß Artikel 10 einen vollständigen Datensatz einreichen

Sollten die Registranten die Frist verstreichen lassen ohne dass ein aktualisiertes Dossier eingereicht wurde, wird die ECHA die nationalen Vollzugsbehörden zur Einleitung weiterer Maßnahmen informieren.

Evaluation Report 2013 von der ECHA veröffentlicht

Evaluation Report 2013 von der ECHA veröffentlicht (PDF-Datei, 9 MB)
Die ECHA hat am 26. Februar 2014 ihren jährlichen Bewertungsbericht für das Jahr 2013 veröffentlicht. Der Bericht enthält auch spezifische Empfehlungen für Registranten, wie diese die Qualität ihrer Registrierungsdossiers verbessern können.
Der Bewertungsbericht ist nur in englischer Sprache verfügbar.

Februar 2014

Call for evidence – Aufruf zur Übermittlung von Informationen

Deutschland und Norwegen arbeiten derzeit an einem Beschränkungsvorschlag für Perfluorooctansäure (PFOA; CAS 335-67-1) und PFOA-Vorläufersubstanzen. Der Beschränkungsvorschlag adressiert die Herstellung, die Verwendung und die Vermarktung von PFOA und PFOA-Vorläufersubstanzen als solche sowie in Gemischen, in Erzeugnissen und als Bestandteil anderer Stoffe.

Aktuelle Webinare der ECHA

Die ECHA führt im März zwei Webinare durch, die für Akteure im Rahmen der REACH-Verordnung relevant sind:

  • am 5. März werden in einem Webinar die neu überarbeiteten Leitlinien für nachgeschaltete Anwender vorgestellt Agenda (PDF-Datei, 290 KB).
    Vorab können Fragen über die E-Mail-Adresse an die ECHA geschickt werden.
    Für die Teilnahme ist die Registrierung in einem online Anmeldeformular notwendig.
  • am 31. März bietet die ECHA Unterstützung bei der Erstellung eines Registrierungsdossiers mit Schwerpunkt Expositions- und Risikobewertung bei der Verwendung von Nanomaterialien an.
    Für die Teilnahme ist ebenfalls die Registrierung in einem online Anmeldeformular notwendig.

Januar 2014

Neue Funktion des IUCLID Report Generators für den Import von Daten zur Expositionsbewertung in IUCLID

Neue Funktion des IUCLID Report Generators für den Import von Daten zur Expositionsbewertung in IUCLID
Der IUCLID Report Generator ermöglicht die Einbindung von Daten zur Expositionsbewertung in die Abschnitte 3.71 und 3.7.2 in IUCLID, wenn das Chemical safety assessment and reporting tool (Chesar) für die Zusammenstellung dieser Daten verwendet wurde. Die ECHA empfielt die Verwendung von Chesar für die Stoffsicherheitsbeurteilung.
Download IUCLID Report Generator plug-in version 5.5.1
Informationen zu Chesar

Rückblick 2014: Biozid-Verfahren

Oktober 2014

Neue Review-Verordnung über das Arbeitsprogramm zur Bewertung von bioziden Altwirkstoffen veröffentlicht

Im Europäischen Amtsblatt ist am 10. Oktober 2014 die neue Review-Verordnung über das Arbeitsprogramm zur Bewertung von bioziden Altwirkstoffen veröffentlicht worden. Sie regelt den Zeitrahmen, in dem die Bewertung der Altwirkstoffe erfolgen soll. Im Anhang II, Teil 1 dieser Verordnung findet sich eine Auflistung aller Wirkstoffe, die sich derzeit im Bewertungsprogramm befinden und für die daher Übrgangsregelungen in Anspruch genommen werden können.

Review-Verordnung (EU) Nr. 1062/2014 (PDF-Datei, 608 KB)

Genehmigung der Wirkstoffe Permethrin und Tralopyril

Mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1090/2014 hat die Europäische Kommission die Genehmigung des Wirkstoffs Permethrin in den Produktarten 8 (Holzschutzmittel) und 18 (Insektizide) beschlossen. Für Produkte der genannten Produktarten mit diesem Wirkstoff müssen nun bis zum 01. Mai 2016 Zulassungsanträge gestellt werden.

Mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1091/2014 hat die Europäische Kommission die Genehmigung des Neuwirkstoffs Tralopyril in der Produktart 21 (Antifoulings) beschlossen. Für Produkte der genannten Produktart mit diesem Wirkstoff können nun ab dem 01. April 2015 Zulassungsanträge gestellt werden.

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1090/2014 zur Genehmigung von Permethrin (PT 8, 18) (PDF-Datei, 336 KB)

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1091/2014 zur Genehmigung von Tralopyril (PT 21) (PDF-Datei, 325 KB)

Juli 2014

Bildung eines Konsortiums für Biozidprodukte mit dem Wirkstoff Natriumhypochlorit

ReachCentrum und ARCHE beabsichtigen, die interessierten Parteien für die Bildung eines Konsortiums zu Produkten mit dem Biozidwirkstoff Natriumhypochlorit (CAS-Nr. 231-668-3) zusammen zu bringen. Unternehmen, die sich an diesem Konsortium beteiligen möchten, können sich bis zum 30. Juli 2014 beim ReachCentrum melden.

Juni 2014

Webinar der ECHA zum Artikel 95 der Biozidverordnung

Die ECHA führt am 16. Juni ein Webinar durch, das den Artikel 95 der Biozidverordnung beleuchtet. In diesem Artikel wird die Erstellung einer Liste mit Wirkstoff- und Biozidprodukt-Lieferanten geregelt. Das Webinar gibt einen Überblick über die vorläufige Liste, die von der ECHA bereits erstellt worden ist. Außerdem behandelt es die Datenanforderungen und die Bewertungsprinzipien für eingereichte Dossiers. Für die Teilnahme ist die Registrierung in einem online Anmeldeformular notwendig.

Daneben fordert die ECHA die Industrie auf, die veröffentlichte vorläufige Liste nach Artikel 95 bis zum 30. Juni 2014 auf ihre Korrektheit hin zu überprüfen.

Verlängerung der Genehmigung der Wirkstoffe Difethialon und Difenacoum

Durchführungsbeschluss 2014/397/EU (PDF-Datei, 315 KB)

Mit dem Durchführungsbeschluss 2014/397/EU hat die Europäische Kommission die Genehmigung der Wirkstoffe Difethialon und Difenacoum zur Verwendung in Biozidprodukten der Produktart 14 (Rodentizide) verlängert. Das Ablaufdatum der Genehmigung ist nun der 30. Juni 2018.

April 2014

Aufnahmeentscheidungen für Biozidwirkstoffe vom 24. und vom 29. April 2014

Am 24. April 2014 sind die Durchführungsverordnungen zur Genehmigung von mehreren Wirkstoffen veröffentlicht worden. Dies betrifft die Wirkstoffe Transfluthrin (Produktart 18), synthetisches amorphes Siliciumdioxid (nano) (Produktart 18), Laurinsäure (Produktart 19) und Ethylbutylacetylaminopropionat (Produktart 19). Für Biozidprodukte mit diesen Wirkstoffen müssen nun bis zum 01. November 2015 Zulassungsanträge gestellt werden. Am 30. April 2014 sind die Durchführungsverordnungen zur Genehmigung von DCOIT (Produktart 21) und Cyproconazol (Produktart 8) veröffentlicht worden. Für Biozidprodukte mit diesen Wirkstoffen müssen nun 01. Januar 2016 beziehungsweise bis zum 01. November 2015 Zulassungsanträge gestellt werden.

Genehmigung des Wirkstoffs Transfluthrin (Produktart 18) (PDF-Datei, 323 KB)
Genehmigung des Wirkstoffs synthetisches amorphes Siliciumdioxid (nano) (Produktart 18) (PDF-Datei, 323 KB)
Genehmigung des Wirkstoffs Laurinsäure (Produktart 19) (PDF-Datei, 319 KB)
Genehmigung des Wirkstoffs Ethylbutylacetylaminopropionat (Produktart 19) (PDF-Datei, 320 KB)
Genehmigung des Wirkstoffs DCOIT (Produktart 21) (PDF-Datei, 328 KB)
Genehmigung des Wirkstoffs Cyporconazol (Produktart 8) (PDF-Datei, 334 KB)

Änderung der Chemikalien-Kostenverordnung

Vierte Verordnung zur Änderung der Chemikalien-Kostenverordnung (ChemKostV) (PDF-Datei, 62 KB)
Am 23. April 2014 ist die vierte Verordnung zur Änderung der Chemikalien-Kostenverordnung veröffentlicht worden. Mit dieser Änderung werden insbesondere die nationalen Gebühren für die Verfahren gemäß der Biozidverordnung festgelegt.

Änderung der Biozidverordnung

Verordnung (EU) Nr. 334/2014
Am 5. April 2014 ist die Verordnung (EU) Nr. 334/2014 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 über die Bereitstellung auf dem Markt und die Verwendung von Biozidprodukten hinsichtlich bestimmter Bedingungen für den Zugang zum Markt veröffentlicht worden. Damit sind ab 25. April 2014 einige Änderungen in der Biozidverordnung in Kraft getreten, dies betrifft unter anderem die Übergangsregelungen und die Regelungen für Biozidproduktfamilien.

März 2014

Webinar zur technischen Äquivalenz

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) bietet am 21. März 2014 von 11:00 bis 13:00 Uhr Ortszeit (12:00 bis 14:00 Uhr MEZ) ein Webinar zur technischen Äquivalenz und zur chemischen Ähnlichkeit an. Das Webinar beschreibt die Verfahren und erklärt die Unterscheide zwischen diesen. Außerdem gibt es Tipps, wie ein Antragsteller zu einer Bewertung der technischen Äquivalenz / der chemischen Ähnlichkeit seines Wirkstoffs gelangt. Teilnehmer können im Vorfeld des Seminars Fragen zu dem Thema einreichen an .

Eine Registrierung für das Seminar ist möglich.

Abfrage zu derzeit vermarkteten und verwendeten in situ Systemen

Die Kommission führt bis zum 31. März eine Abfrage zu derzeit vermarkteten und verwendeten in situ Systemen durch. Diese Abfrage richtet sich sowohl an die Teilnehmer im Altwirkstoffverfahren als auch an Firmen, die Biozidprodukte zur Erzeugung eines Wirkstoffes vermarkten oder verwenden und nicht Teilnehmer im Wirkstoffverfahren sind. Die Abfrage finden Sie unter
„Call for information on in-situ generated biocidal active substances“ (Word-Datei, 112 KB).

Februar 2014

Veröffentlichung des Verfahrensablaufs für die Aufnahme eines Wirkstoffs in den Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 528/2012

Am 1. Februar 2014 ist eine Durchführungsverordnung veröffentlicht worden, die das Verfahren für die Aufnahme eines Wirkstoffs in den Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 regelt.
Durchführungsverordnung (EU) Nr. 88/2014 (PDF-Datei, 715 KB)